Zimmerpflanzen Standort und Pflege

Affenpalme - Kleinia neriifolia (Syn. Senecio kleinia)

 

·         Stammt von den kanarischen Inseln

·         leicht anziehen und wächst schnell

·         gehört zu den genügsamen Sukkulenten

·          ältere Pflanzen bilden  im Frühsommer gelblichweiße Blütenköpfchen, die in Trauben angeordnet sind

·         Nach der Blüte beginnt die Ruhezeit und die Blätter fallen

·         Im Herbst (Sept./Okt.) treiben wieder neue Blätter

·         Ab dem 3. Lebensjahr ab bildet die Affenpalme nach jeder Blühphase Seitentriebe

·         Heller Standort, Südfenster möglich, im Sommer gern draußen, im Winter etwas kühler (Flur)

·         Sie verträgt trockene Luft, aber keine starke Zugluft

·         Wenig Wasser – Ruhephase: max. einige Tropfen pro Woche, auch im Wachstum Erde zwischendurch immer abtrocknen lassen

·         Umgetopft wird nach  der Ruhephase, anfangs jährlich, später etwa alle 3 Jahre

·         Schwerere Töntöpfe verhindern das Umkippen  größerer Exemplare, eventuell Stütze geben

·         Kakteenerde oder mit Sand gemischte Erde verwenden

·         In der Wachstumsphase alle 2 Wochen mäßig düngen (Kakteendünger)

·         Vermehrung durch Stecklinge, Triebspitze oder Seitentriebe, Schnittstellen vorm Stecken abtrocknen lassen

 

 

In der Wikipedia gibt’s mehr zu diesem Thema: hier

Bitte beachten Sie, dass wir nicht alle Sorten ständig im Angebot haben können und das Angebot auch saisonal schwankt....

Wenn Sie besondere oder spezielle Sorten möchten bitte mit uns Kontakt aufnehmen , wir beraten Sie gerne. :  Kontakt

Abutilon – Schönmalve

·         Jedes Jahr im März/April umtopfen, im April Seitentriebe um die Hälfte einkürzen

·         Im Frühjahr und Sommer Erde nie austrocknen lassen

·         Ideal sind 10-15°C, im Sommer besprühen, sehr hell aber nicht vollsonnig stellen

·         Alle 2 Wochen mit Flüssigdünger versorgen in der Wachstumsphase

·         Zum Winter erneuter Rückschnitt, Temperatur mind. 5°C, wenig gießen

 

Aechmea – Lanzenrosette (Bromelienart)

·         Feuchte Luft, heller Standort, keine direkte Sonne, Zimmertemperatur über 15°C

·         Im Frühjahr und Sommer viel Wasser, keine stauende Nässe

·         Im Sommer immer Wasser im Blatttrichter, alle 2 Wochen mit Flüssigdünger anreichern

·         Ist die Blüte abgeblüht entfernt man sie, es entstehen Kindel, während diese sich entwickeln beginnt die Mutterpflanze abzusterben

·         Die Pflanzen sollten nie kälter als 13°C stehen, einige Sorten bzw. Arten benötigen Temperaturen über 18°C

 

Aeschynanthus – Schamblume (Hängepflanze)

·         Alle 3 Jahre im März umtopfen, reichlich wässern und im Sommer auch besprühen

·         Ab Frühjahr bis in den Herbst etwas mit flüssigem Dünger düngen

·         Viel Licht, keine direkte Sonne, ideal sind 21-27°C

·         Nach der Blüte Triebe um 1Drittel einkürzen, im Winter wenig wässern und nicht düngen

·         Leuchtend rote Blüten und feste glänzende dunkelgrüne Blätter

 

Alocasia – Alokasie (Elefantenohr / Aronstabgewächs)

·         15-18° C, idealer wären 20-24°C

·         Blattschmuckpflanze mit unscheinbaren grünlichen Blüten

·         Im Frühjahr ausreichend Wasser und alle 2 Wochen Flüssigdünger

·         Im Sommer Erde nur leicht feucht, nicht nass hallten, gelbe Blätter entfernen

·         Mit Winterbeginn zunehmend weniger gießen, Ruhephase, Knollen bzw.Wurzelstöcke frostfrei in feuchtem Sand bis zum Frühjahr lagern

 

Aloe vera und andere Sorten

·         Umtopfen, wenn nötig im Frühjahr, Drainageschicht und sandiges Substrat

·         Hell und kühler Standort im Sommer, weder Zug noch direkte Sonne, Arten mit glänzenden Blättern vertragen Sonne

·         In Maßen, aber regelmäßig wässern, von April-Sept. monatlich düngen

·         Im Herbst weniger, im Winter gar nicht gießen

·         Blüten in gelb, orange oder rot erscheinen im Mai Juni

·         Aloe vera gilt als Heilpflanze, viele andere Sorten sind erhältlich

 

Ananas comosus - Zierananas

·         Etwa alle zwei Jahre umtopfen, bildet tiefe Wurzeln

·         Im Frühjahr und Sommer regelmäßiges Gießen in Maßen, viel Licht, direkte Sonne, Zierananas bildet so schöne rosafarbig überhauchte Blätter

·         März bis Okt. Alle 3-4 Wochen Flüssigdünger

·         Feuchte Luft und Temperaturen über 15°C, im Winter sparsamer gießen und kaum düngen

 

Anthurium – Flamingoblume

·         Sie mögen Temperaturen von 21-27°C, blühen im Sommer, teilweise gar ganzjährig

·         Alle zwei Jahr im März umtopfen

·         Von April-Sept. 1-2mal wöchentlich düngen, viel Wasser, am besten Regenwasser

·         Blätter besprühen oder mit feuchtem Schwamm reinigen

·         Heller, aber nicht vollsonniger Standort, an heißen Tagen regelmäßig besprühen

·         Temperatur darf im Winter nicht unter 15°C fallen

·         Im Winter keine Düngung, aber Erde stets leicht feucht halten

 

Aphelandra – Glanzkölbchen

·         Kräftiger Rückschnitt im Februar

·         Im Sommer regelmäßig gießen, auch besprühen, 21-27°C, viel Licht, keine direkte Sonne, keine Zugluft, alle 2 Wochen düngen

·         Abgeblühtes (Blüte Juni-Sept.) sofort entfernen, im Herbst und Winter weniger Wasser erst über 23°C wieder düngen

·         Die Tiefsttemperatur sollte bei 18°C liegen

 

Aralie – Japanischer Angelikabaum

·         Drainageschicht im Topf ist wichtig

·         2-3mal wöchentlich gießen und in der Wachstumsphase auch düngen

·         Im Herbst und Winter gelbe Blätter entfernen, vor Zugluft und Kälte schützen, sporadischer Wasserbedarf, wenig gießen, aber regelmäßig mit Regenwasser besprühen

·         Zahlreiche Arten und Sorten

·         Standort Halbschatten

 

Ardisia – Spitzblume, Korallenstrauch

·         Glänzend dunkelgrüne lorbeerähnliche Blätter weiße sternförmig angeordnete Blütenrispen und später rote oder hellorange Beeren

·         Alle 3-4 Jahre im Feb. oder April umtopfen, eventueller Rückschnitt im März

·         April bis Sept. sehr regelmäßiges reichliches Gießen, darf nie austrocknen

·         Immer etwas Flüssigdünger beimengen (ein paar Tropfen)

·         Licht und Wärme sind wichtig, um 21°C

·         Im Winter hell bis sonnig, bei 15°C, ab Sept. nicht mehr düngen

 

Beaucarnea – Elefantenfuß/Flaschenbaum

·         Leicht zu pflegen, aus Mexiko, brauch milde Temperaturen im Winter

·         Im April umtopfen, braucht sehr hellen Platz, verträgt Temp. Über 21°C

·         Kakteendünger verwenden und nur zwischen Frühjahr und Sommerende etwas mehr gießen, zwischendurch immer Erde abtrocknen lassen

·         Bei Überwinterung um 10°C braucht nicht gegossen zu werden, bei 15°C oder wärmer etwas

·         Verträgt keine kalte Zugluft

 

Begonia – Blatt- und Blütenbegonien

·         Viel Licht, aber keine direkte Sonne, Temperaturen um 15°C

·         Frischluft, aber keine Zugluft

·         Nur mäßig, etwa einmal pro Woche gießen, wenn es sehr heiß ist nach Bedarf

·         Mit Flüssigdünger 2-wöchentlich versorgen

·         Verblühtes entfernen, gelbe Blätter ebenfalls, ansonsten kann es zu Schimmelbildung kommen

·         Im Winter nicht unter 13°C, ziemlich trocken halten und nicht düngen

 

Beloperone – Zimmerhopfen/Spornbüschchen

·         Viel Licht, keine direkte Sonne

·         Während der Hauptblüte im Frühjahr und Sommer reichlich Wasser

·         Keine Staunässe und unter 24°C, regelmäßig besprühen

·         Alle zwei bis drei Wochen düngen

·         Im Winter werden min. 7°C vertragen, viel frische Luft, gegen Ende der kalten Jahreszeit umtopfen und etwas zurückschneiden

 

Bouvardia – Bouvardie

·         Aus Mexiko, duftende Röhrenblüten, von oben sternförmig, blüht bis in den Herbst hinein

·         Alle zwei Jahre im März umtopfen, wenn die Erde vollkommen durchwurzelt ist

·         Von Mai-Okt. Alle 2 Wochen mit Flüssigdünger düngen

·         Hell, keine direkte Sonne, ideal zwischen 15 und 24°C

·         Mäßig gießen, im Sommer gern ins Freie, braucht dort an heißen Tagen viel Wasser

·         Im Winter kühler stellen, aber nicht unter 13°C, weniger Wasser, aber nicht austrocknen lassen

·         Im Jan./Feb. Triebe bis auf 10cm zurückschneiden, treiben voller und kompakter wieder aus

 

Browallie – Browallia

·         Heller luftiger Platz, während der Blüte auch in der Sonne

·         Im Frühjahr und Sommer Temp. mindestens um 18°C, bis zur Blütenbildung zum Ende des Sommers alle 2 Wochen düngen

·         Sollte einjährig gehalten werden, da sie im zweiten Jahr weniger blüht

·         Bei mehrjähriger Kultur im Winter mind. 13°C, Erde stets leicht feucht halten, Zweige zurückschneiden

 

Caladium – Buntwurz

·         Leicht schattig ohne direkte Sonne, hohe Luftfeuchtigkeit und um 21°C

·         Blattdünger verwenden, regelmäßig gießen, aber stauende Nässe meiden, besprühen

·         Im Herbst sterben alle Blätter ab, die Knollen dürfen dann nicht mehr gegossen werden

·         Sie sollten bei 16°C trocken stehen, Feuchtigkeit oder kurze Kälteeinwirkung lassen die Knolle faulen

 

Calathea – Korbmarante

·         Feuchte schattige Umgebung mit mind. 18°C

·         Umtopfen im März, wenn durchwurzelt

·         April-Sept. täglich gießen, besprühen, mindestens einmal pro Woche düngen

·         Ständig feuchte Erde auch im Winter, Sonne meiden, wegen möglicher Blattverbrennungen

 

Calceolaria – Pantoffelblume

·         Einjährig, werden nach einer Saison weggeworfen

·         Nur gießen, wenn die Erde abgetrocknet ist, alle 2 Wochen düngen

·         Halbschatten, keine direkte Sonne

 

Chamaedorea – Bergpalme

·         Umtopfen alle 2 Jahre im März

·         Im Frühjahr und Sommer reichlich gießen, etwa 2mal wöchentlich

·         Alle 2-3 Wochen mit Grünpflanzendünger versorgen

·         18°C und höhere Temperaturen sind ihr angenehm

·         Hell, aber nicht volle Sonne (Blattverbrennungen)

·         Häufig besprühen, im Winter nur wenig gießen

 

Clorophytum – Grünlilie

·         Halbschatten und hohe Luftfeuchte, besonders an heißen Tagen

·         Reichlich gießen und Flüssigdünger verwenden (Frühjahr und Sommer)

·         Winterhalbjahr weniger gießen, luftiger Platz, aber kein Zug, nicht unter 17°C, direktes Licht

·         Umtopfen, dann wenn der Topf mit Wurzeln ausgefüllt ist-zum Ende des Winters

 

Cissus – Klimme/Kängeruhwein

·         Kletter- oder Hängepflanze

·         Ende des Frühlings jährlicher Rückschnitt, Halbschatten

·         März-Aug. reichlich Wasser, aber keine stauende Nässe

·         18-24°C sind über Sommer ideal, Cissus discolor sogar 27-30°C

·         Besprühen und alle 2-3 Wochen Flüssigdünger geben

·         Winterhalbjahr genügen 7°C, Cissus discolor 13°C (heller Standort)

·         Dez.-März nicht düngen, kaum Wasser

 

Clusia major (Syn.  Clusia rosea) - Balsamapfel  - Guttiferae - Guttibaumgewächse 

 

·         stammt aus den tropischen und warmgemäßigten Zonen in Mittel- und Südamerika, sowie Westindien

·         wächst als Strauch oder Baum, 2-3m hoch und ca. 1-2m breit

·         glänzende tiefgrüne, kurzgestielte Blätter (eiförmig )

·         trichterförmige, rosa oder cremeweiße Blüten in den Sommermonaten

·         regelmäßiger Schnitt sorgt für schöne Verzweigung

·         heller Standort, keine direkte Sonne,  mind.16°C

·         hohe Luftfeuchte , Frühling bis Herbst reichlich gießen (keine Staunässe)

·         lehmhaltige, mäßig gedüngte Erde mit bis zu 30% Sandanteil

·         umgetopft wird, wenn nötig im Frühjahr

·         Düngung: April bis September monatlich, mit Grünpflanzendünger in der halben Konzentration (oder Düngestäbchen)

·          während des Winters kann alle 6 bis 8 Wochen

Clivia miniata – Clivie

·         Immergrün, mehrjährig und aus Afrika, blüht im März bis August und sollte alle

o   3-4 Jahre davor umgetopft werden

·         Sie mag es eng im Topf zu stehen, zuviel Platz und Nährstoffe verhindern die Blütenbildung

·         Hell, aber nicht vollsonnig (Blattverbrennungen), bis 25°C

·         Während der  Blüte alle 2 Wochen düngen, nach dem Abblühen Blüte entfernen

·          Im Winter hell um 10°C und wenig gießen

·         Bildet Kindel, kann so vermehrt werden

 

Codiaeum  variegatum – Wunderstrauch, Kroton

·         Stammt aus den Wäldern Malaysias

·         Zierende Blätter in rot-orange-gelb-grün

·         Wolfsmilchgewächs, benötigt Wärme und Licht(hell , keine volle Sonne), brauch wenig Wasser, außer, wenns sehr heiß ist…

·         Im Februar umtopfen, im März zurückschneiden, wenn nötig

·         Alle 14 Tage etwas Flüssigdünger, besprühen im Sommer

·         Im Winter keinesfalls unter 15°C, Wurzeln faulen durch die Kälte

 

Coleus blumei – Buntnessel

·         Werden meist einjährig kultiviert, können als Zimmerpflanzen mehrjährig gezogen werden

·         Aus den tropischen Gebieten Afrikas und Asiens

·         Verträgt bis zu 24°C problemlos und braucht sehr viel Licht um ihre bunten Farben kräftig zu entfalten

·         Frischluft, Luftfeuchtigkeit  und ein gutes Maß an Wasser und Dünger sind unabdingbar, sie kann auch abseits der Mittagssonne im Beet über Sommer gedeihen

·         Pflanze regelmäßig zurückschneiden, im Winter wenig Wasser, verträgt keine stauende Nässe

·         Vermehrung über Stecklinge, zwischen April und September

 

Columnea – Kolumnee

·         Die verschiedenen Kolumnee-Arten stammen aus den Regenwäldern Südamerikas und wachsen dort epiphytisch

·         Immergrün, lanzettliche glänzende Blätter und orangerote Blüten, Ampelpflanze

·         Leichtes durchlässiges Substrat, März bis Sept. Erde ständig feucht halten, besprühen

·         Keine direkte Sonne, Temp. bis 27°C, im Winter nicht unter 15°C, keine Zugluft, mäßig gießen

·         Befall mit Botrytis bei zu feuchter Haltung möglich

 

Conophytum – Lebende Steine

·         Sukkulente Art aus trockenen Gebieten Südafrikas

·         Dicke bis auf einen kleinen Spalt miteinander verwachsene Blätter, graugrün bis blaugrau, blühen im Sommer, zart gelb, weiß, rosa oder violett (Blüten öffnen sich im Sonnenlicht und schließen sich nachts)

·         Kakteenerde verwenden, Mai/Juni ist Wachstumszeit –leicht gießen

·         Von Juli bis Oktober brauchen sie etwas mehr Wasser

·         Ab Dez.-März Ruhephase, selten befeuchten, alte Blätter sterben ab und geben neuen Platz, Temp. über 15°C

·         Ab März beginnt der neue Vegetationszyklus, kühl um 15°C und hell sollte sie stehen und benötigen etwas mehr Wasser und ein wenig Kakteendünger

 

Cordyline – Keulenlilie

·         Immergrüne Pflanzen aus Australien und Asien, die oft auch mit dem Drachenbaum verwechselt wird, zahlreiche Farben mit rötlichen und violetten Blättern, gestreift, schmal oder breit, auch in Grün…

·         Sehr langlebig, verliert im Alter nach und nach untere Blätter und bildet einen Stamm, ähnelt dann oft einer Palme

·         Umtopfen im Frühjahr in durchlässiges Substrat

·         Viel Licht, keine direkte Sonne, keine stauende Nässe

·         2-3mal pro Woche Wasser in der heißen Jahreszeit, alle drei Wochen Flüssigdünger

·         Gute Luftfeucht und frische Luft, gern im Sommer im Freien, bis 27°C

·         Im Winter nie unter 13°C, am besten um 20°C, besprühen, kalte Zugluft meiden, max. 1x pro Woche gießen

 

Crassula – Dickblatt / Geldbaum

·         Umfasst ca. 150 Arten, vorwiegend aus Südafrika

·         Man setzt Crassula in Kakteenerde, da sie sukkulent sind, gegossen wird ab Frühjahr so, dass die Erde feucht, aber nie nass ist, bis zur nächsten Wassergabe muss sie erst wieder ausgetrocknet sein

·         Sonne und 21-27°C, von April bis August 1x wöchentlich mit Kakteendünger düngen

·         Ab Sept. deutlich weniger Wasser, Nov. Düngung einstellen, Temperatur im Winter nicht unter 13°C

·         Crassula aborescens – Geldbaum wird ca. 1m hoch, blüht selten, aber duftend zart rosa oder weiß, kleine Blütchen in Dolden

 

Cyclamen – Alpenveilchen

·         Etwa 20 mehrjährige und knollenbildende Arten, hier geht’s vorwiegend um die Cyclamen persicum (Blütezeit Dezember bis April)

·         Gegen Ende des Frühlings möglichst im Freien an einem schattigen Platz die Ruhephase gönnen (Sommer) – altes Laub entfernen, Erde nur leicht feucht halten

·          Im Herbst wenn es wieder treibt, gießen beginnen und düngen(alle 2-3Wochen) – immer leicht feucht halten, auf Frischluft achten – Botrytisbefall

·         Ausreichend Licht, keine direkte Sonne und Temperaturen zwischen 10 und 15°C sind erwünscht

·         Umgetopft wird im Frühjahr, vor Beginn der Sommerruhe, in ein Gemisch aus Gartenerde, Laubhumus, Torf und Sand – auf Drainage achten

 

 

 

Nahezu ganzjährig werden Alpenveilchen angeboten, ich würde Ihnen jedoch empfehlen, sie nur in der kühlen Jahreszeit zu kultivieren, da Hitze und starke Sonneneinstrahlung nicht vertragen werden. Sie benötigen stets einen kühlen hellen Raum mit max. 18°C.

Dieffenbachia maculata – Dieffenbachie

·         Umtopfen in gute Blumenerde im Frühjahr, hoher Humusanteil

·         Sommer ist Wachstumszeit, Temperaturen zwischen 21 und 30°C werden bevorzugt, ebenso viel Licht – fördert die Blattzeichnung, keine direkte Sonne

·         Erde stets feucht halten, keine Staunässe, besprühen, alle 14 Tage Grünpflanzendünger

·         Im Herbst u Winter Ruhephase, schwaches Wachstum, weniger Wasser, Dünger, Temperatur bei mindestens 15-18°C, hell, keine kalte Zugluft

 

Dracaena – Drachenbaum / Drachenlilie

·         Aus den afrikanischen Tropen, ähnlich der Cordyline wegen ihrer schönen, mehrfarbigen schmalen Blätter kultiviert

·         Alle 2 Jahre im Frühjahr umtopfen, Drainageschicht nicht vergessen

·         Im Sommer hohe Luftfeuchte, hell, keine direkte Sonne und Temperaturen um 25 -27°C, Erde feucht aber nicht nass, täglich besprühen, zweimal wöchentlich kleinere Düngergabe

·         Winterhalbjahr keine Düngung und wenig Wasser, Temperatur nicht unter 15°C, besprühen

·         Zahlreiche Sorten, auch mit gedrehten Blättern

 

Echeveria – Echeverie

·         Stammen aus Mittel- und Südamerika

·         Im  April umtopfen, Kakteenerde verwenden und für Drainage sorgen

·         Im Frühjahr und Sommer einmal wöchentlich Wasser, nicht über die Blattrosette, sie blüht auch, meist orange-gelb, glöckchenförmig

·         Alle 4 Wochen Kakteendünger, 15-21°C, keine direkte Sonne, aber hell

·         Im Winter kaum Wasser, Temperatur nicht unter 7°C

 

Exacum affine – Blaues Lieschen

·         Im Frühjahr und Sommer Temperaturen bis zu 30°C, feuchte Luft, viel Licht aber keine direkte Sonne, hat dann duftende kleine lila oder weiße Blüten im Übermaß

·         Einmal pro Woche düngen, Verblühtes entfernen

·         Im Herbst und Winter keinen Dünger, nie austrocknen lassen und mindestens 15°C

 

Fatshedera lizei – Efeuaralie

·         Jedes Jahr im Frühjahr umtopfen, bis zum Herbst Erde immer feucht, nie nass halten, besprühen und etwa alle 2 Wochen flüssig düngen, im Sommer bei über 24°C liebt sie schattige Orte im Freien

·         In der Ruhephase nicht austrocknen lassen, mind. 7°C, bei trockener Heizungsluft regelmäßig besprühen

 

Fatsia japonica – Zimmeraralie

·         Alljährlich im Frühjahr umtopfen und etwas zurückschneiden

·         Viel indirektes Licht, um 18°C, oder schattig im Freien, stets Erde feucht halten, Staunässe wird nicht vertragen, alle 2 Wochen düngen

·         Im Winter um 13°C, weniger gießen, bei Temp. unter 10°C kaum wässern, etwas besprühen

·         Panaschierte Sorten wollen einen etwas schattigeren Platz

 

Ficus – Gummibaum, Birkenfeige, Kletterfeige

·         Eine Gattung mit wahnsinnig vielen Gesichtern

·         Scheiden bei Verletzungen Milchsaft aus der die Haut reizen kann

·         Etwa alle 2 Jahre im Frühjahr in humusreiche Erde umtopfen

·         Von April bis Sept. reichlich gießen und für hohe Luftfeuchte sorgen

·         Vertragen hohe Temperaturen problemlos, brauchen viel Licht, aber keine direkte Sonne – Blattverbrennungen

·         Während die Birkenfeige(Ficus benjamina) das meiste Licht benötigt, kann der kletternde Ficus pumila mehr Schatten vertragen

·         Die glänzenden Blätter, der großblättrigen Sorten sollten regelmäßig mit einem feuchten Tuch gereinigt werden

·         Im Winter weniger gießen und bei Heizungsluft häufig besprühen, ausreichend Licht und Temperaturen über 15°C

 

Fittonia – Fittonie

·         Umtopfen im Frühjahr  in flache Schalen, da sie nicht tief wurzeln –Drainage aus Tonscherben

·         Leicht feucht halten und ab und an besprühen, keine Staunässe, alle 2-3Wochen Flüssigdünger verwenden, regelmäßig schneiden, Blüten entfernen

·         Am besten eignet sich ein schattiger Ort mit 24 - 27°C, im Winter nicht unter 18°C und weniger gießen, sie mag weder zu viel Sonne noch Zugluft

 

Haworthia – Haworthie

·         Wenn nötig im März umtopfen, vorm Wachstumsbeginn, in Kakteenerde

·         Von März bis Okt. Regelmäßig gießen, Erde zwischendurch stets abtrocknen lassen

·         Einmal im Monat Flüssigdünger, sehr hellen sonnigen Standort wählen

·         Im Winter kaum gießen, aber für viel Licht und mind. 10°C sorgen

 

Hedera – Efeu

·         Alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr umtopfen, oder oberste Erdschicht (5cm) austauschen, Rückschnitt möglich

·         Er leidet unter Hitze und Trockenheit, bevorzugt 15-18°C, regelmäßiges Besprühen ist wichtig

·         Panaschierte Sorten hell, aber keine direkte Sonne, grünlaubige Arten vertragen mehr Schatten

·         Mäßig gießen, Erde immer nur leicht feucht halten, alle 2-3 Wochen mit halber Dosis Flüssigdünger düngen

·         Efeu kann im Winter auch unter  7°C vertragen, wächst dann aber nicht mehr, 10°C sind optimal

 

Hibiscus rosa-sinensis – Zimmerhibiskus

·         Umgetopft wird alljährlich im März, Rückschnitt möglich

·         Hibiskus verträgt problemlos Temperaturen um 24°C, muss aber ständig feucht sein und im Sommer stellenweise täglich gegossen werden, er mag sonnige Standorte ohne viel Zugluft

·         Zusätzliches Besprühen ist gern gesehen, es sollte alle 2 Wochen, bei sehr großen Exemplaren auch jede Woche flüssig gedüngt werden, während der Wachstumszeit

·         Im Herbst und Winter brauchen sie einen hellen Standort mit Temperaturen über 10°C

 

Hippeastrum – Ritterstern / Amaryllis

·         Rund 80 Arten aus Mittel- und Südamerika, Zwiebelgewächs

·         Alle 3-4 Jahre im Herbst umtopfen, Tonscherben als Drainage, das obere Drittel der Zwiebel muss unbedeckt bleiben

·         Mehrere Tage in einen warmen dunklen Raum, bis erste Triebe zu erkennen sind, dann braucht sie mehrere Stunden Sonne täglich und immer ausreichend feuchte , aber nie nasse Erde, höchstens 18°C

·         Während und nach der Blüte dem Gießwasser alle 2 Wochen Dünger (flüssig) zusetzen

·         Nach Ende des Sommers Ruhephase – nicht mehr gießen, nachdem die Blätter eingetrocknet sind an einen warmen, hellen Platz stellen

 

Hoya carnosa (breitblättrig, auch panaschiert) / Hoya bella (kleinblättrig) – Wachsblume /Porzellanblume

·         Meist kletternde Pflanzen aus Asien und Australien stammend

·         Im Frühjahr gegebenenfalls umtopfen, Mischung aus Blumenerde, Rinde und Humus

·         Im Sommer viel Licht, keine direkte Sonne, regelmäßig Wasser und von April bis Sept. einmal wöchentlich düngen, besonders wenn Knospen angesetzt sind – die Blüten sind sternchenförmig weiß mit rosa und duften frisch und intensiv, sehen aus wie Wachs oder Porzellan, daher der Name

·         24-27°C und regelmäßiges Besprühen sollten gewährleistet sein, im Winter sollten es nie unter 10°C sein

·         Zu lange Triebe sollte man nach der Blüte kürzen, im Winter reicht ganz seltenes Gießen, sie sollte aber besprüht werden

 

Kalanchoe – Flammendes Kätchen / Blattkalanchoe / Glockenkalanchoe

·         Eines haben alle Varianten der Kalanchoe gemeinsam, sie wollen viel Licht, vertragen auch direkte Sonne und sind sukkulent – brauchen also relativ wenig Wasser

·         Wenn die Pflanzen abgeblüht haben schneidet man die Blüten zurück und topft sie um

·         In Hitzephasen im Sommer brauchen sie mehr Wasser, die Erde sollte zwischendurch aber stets austrocknen

·         Alle 4 Wochen Flüssigdünger geben

·         Im Winter weniger gießen und düngen, für ausreichend Licht sorgen, mind. 10°C

 

Maranta – Marante / Pfeilwurz

·         Immergrüne rhizombildende Stauden aus den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas

·         Markant gefleckte Blätter, die am Tage breit auffächern und nachts aufrecht stehen

·         Sie kommt auch mit weniger licht zurecht und lässt sich leicht kultivieren

·         Umtopfen etwa alle 2 Jahre in eine Mischung aus Torf, Sand und Gartenerde

·         Im Sommer 18-27°C, alte Blätter stets entfernen, keine direkte Sonne, Blattfarben kommen in schattigerer Umgebung besser zur Geltung

·         Von Mai bis Sept. alle 2 Wochen flüssig düngen, im Winter nicht unter 10 °C, Erde feucht halten und ab und an etwas besprühen, etwasheller stellen

 

Medinilla – Medinille

·         Eine recht schwer zu kultivierende tropische Pflanze

·         Umtopfen alle 2 Jahre  in humusreiche, leicht saure Erde im Februar

·         Im Frühjahr und Sommer braucht sie 24-27°C, sie will es dann hell und sonnig und braucht reichlich Wasser, von April bis September alle 2 Wochen etwas Flüssigdünger

·         Blätter regelmäßig besprühen , Blüten vertragen das nicht, ist sie abgeblüht Triebe um die Hälfte einkürzen

·         Im Herbst und Winter 21°C, auf keinen Fall unter 15°C, Substrat feucht halten und sonnigen Ort wählen

 

Mimosa pudica – Mimose / Sinnpflanze

·         Sie hat zarte Fiederblättchen und kugelige, fusselige rosa Blütchen

·         Bei Erschütterung oder Berührung gehen die Blätter zuerst zusammen und senken sich dann nach unten

·         Umtopfen im Frühjahr in nicht zu große Töpfe, warme Raumtemperatur, bis 21°C, aber keine pralle Sonne (sehr heller Platz mit Morgen-oder Abendsonne), reichlich gießen, erde muss immer feucht sein, alle 2 Wochen etwas Flüssigdünger

·         Im Winter Standort so sonnig wie möglich, frei von Zugluft und nicht unter 13°C, gelegentlich besprühen

 

Monstera deliciosa – Fensterblatt / Monstera

·         Rund 20 immergrüne Kletterpflanzen (zumeist Epiphyten) aus den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas

·         Umtopfen jährlich im Feb. / März, Tonscherben als Drainage, Kletterhilfe (Moosstab) und torfhaltiges Substrat

·         Im Sommer reichlich Wasser, oberste Schicht jedoch regelmäßig abtrocknen lassen, alle 3-4 Wochen düngen (März-Sept.), Blätter besprühen

·         Heller, aber absonniger Standort, Blätter abwischen oder mit Blattspray reinigen

·         Winter weniger Wasser, täglich besprühen bei Heizungsluft, etwas hellerer Standort, über 13°C

 

Nertera – Korallenbeere

·         Sie sieht aus wie ein Bubikopf mit orangenen Liebesperlen drauf

·         Sie will jedes Jahr umgetopft werden, braucht aber nur eine flache Schale, und Erde, die etwas Holzkohle enthalten sollte und nie trocken, aber auch nicht zu feucht sein sollte

·         In der  Wachstumsphase (April-Sept.) braucht sie viel Licht und frische Luft, Temperaturen um 15°C sind ideal darüber wächst sie zu schnell und bildet mehr Blätter als Früchte

·         Reichlich Wässern, alle drei Wochen etwas Flüssigdünger, von  Oktober bis März nur so feucht halten, dass sie nicht austrocknet, 7-10°C

 

Pellea rotundifolia  - Pellefarn

·         Im März jährlich in frisches Torfsubstrat umtopfen

·         Bei 18 – max. 21°C möchte er regelmäßig besprüht und ausreichend gewässert werden, darf nur nie staunass sein, alle 2 Wochen düngen

·         Heller, nicht vollsonniger Standort, kein kalkhaltiges Wasser

·         Sept. bis März weniger gießen, nicht besprühen, 13-16°C

 

Peperomia – Zwergpfeffer

·         Rund 1000 immergrüne Arten, aufrecht, kriechend, zum Teil auch sukkulent

·         Aus Südamerika, schöne Blätter und unscheinbare aufrechte Blüten

·         Im März /April in torfhaltige Erde umtopfen, Drainage nicht vergessen

·         18-24°C und hell, aber nicht sonnig mag sie es über Sommer, hohe Luftfeuchtigkeit, aber nur mäßig wässern, zwischendurch abtrocknen lassen, alle 3 Wochen etwas Flüssigdünger (Hälfte der empfohlenen Menge)

·         Winterhalbjahr: ideal 16°C, nie unter 13°C, regelmäßig besprühen, wenig gießen, keine direkte Sonne, keine Zugluft 

 

Philodendron – Baumfreund

·         Über 500 Arten mit schönen Blättern, strauchförmig oder kletternd, überwiegend aus den südamerikanischen Wäldern, Philodendron scandens wird am häufigsten kultiviert – anspruchslose Kletterpflanze

·         Wenn nötig im Frühjahr umtopfen, Ton-, Torf-, Sand-, Humusgemisch verwenden, Moostab zum Emporranken benötigt, bildet Luftwurzeln, besprühen notwendig

·         Relativ hell, keine volle Sonne, 21-24°C, regelmäßig gießen, keine Staunässe, alle 2 Wochen flüssig düngen

·         Im Winterhalbjahr 16-18°C bevorzugt, nicht unter 13°C, hell, mäßig gießen

 

 

Rhododendron simsii – Zimmerazalee

·         Die Gattung umfasst hunderte von Arten, die meist im Garten kultiviert werden

·         Die Zimmerazalee blüht eigentlich im Frühjahr wird aber ab Herbst blühend im Winterhalbjahr gehandelt

·         Nach der Blüte wird alles Verblühte entfernt, eventuell etwas zurückschneiden, im Idealfall halbschattig im Garten über den Sommer bringen, bei eventuell nötigem Umtopfen auf leicht saure Erde mit Torf oder Laubhumus achten, gleichmäßig gießen, keine Staunässe, nicht austrocknen lassen

·         Möglichst mit Regenwasser gießen – vertragen keinen Kalk

·         Azaleen die im Garten die Sommerruhe verbracht haben ab Sept./Okt. Wieder ins Haus holen – vorm Frost!

·         Heller, kühler Standort, max. 15°C, feuchte Erde, hohe Luftfeuchte, ausreichend Frischluft

·         Besprühen solang die Knospen noch geschlossen sind, ab der Blüte 14tägig düngen

·         Je wärmer der Standort desto höher die Luftfeuchtigkeit, aber keine staunassen Böden

 

Rhoicissus capensis – Kapwein, Smachwein

·         Kletterpflanze aus Südafrika, mit Wurzelknollen, dunkelgrün glänzende, ledrige, wellig gerandete Blätter

·         Sie ähnelt der Gattung Cissus, ideale Ampelpflanze

·         Er benötigt eine gute Blumenerde mit Torfanteil, Drainageschicht einbringen, keine stauende Nässe, mäßig feucht halten, monatlich düngen (März-Sept.)

·         Besprühen, da bei trockener Luft anfällig für die Rote Spinne

·         Im Winter hell, aber absonnig stellen, wenig gießen

 

Saintpaulia ionantha – Usambaraveilchen

·         Immergrün, mehrjährig und aus Zentralafrika stammend, behaarte Blätter und samtige Blüten

·         Füllen die Wurzeln den Topf aus, dann im Frühjahr umtopfen in ein kalkfreies torfhaltiges Substrat

·         Frühjahr-Sommer: 18-24°C, keine Zugluft, keine pralle Sonne (Verbrennungen)

·         Bevor gegossen wird sollte die oberste Erdschicht stets abtrocknen

·         Alle drei Wochen kalium- und phosphorhaltigen Dünger dem Gießwasser beimischen

·         Im Winter: 16-18°C und viel Licht, höhere Luftfeuchte und alle 6 Wochen düngen

 

Sanseveria – Sanseverie / Bogenhanf

·         Es gibt rund 60 Arten, die aus Asien und Afrika stammen

·         Dicke steife Blätter, entweder als niedrige Rosetten oder schlank hoch wachsende lanzettliche Blätter – oft marmoriert oder zweifarbig

·         Blüten sind kurzlebig und unscheinbar, aber sie duften

·         Umtopfen im März oder April, Tonscherben als Drainage

·         Temperaturen bis 29°C sind erlaubt, sie wollen viel Licht, aber keine pralle Sonne

·         Gießen nur alle zwei Wochen, wenn die Erde ausgetrocknet ist, es sei denn es ist sehr heiß

·         Einmal im Monat Flüssigdünger, im Winter: 13-18°C, weniger Gießen und viel Licht

 

 

Scindapsus / Epipremnum – Efeutute

·         Unempfindlich und elegant, eine der robustesten Zimmerfplanzen/ Grünpflanzen

·         Ledrige, leicht herzförmige Blätter, grün, grüngelb oder grünweiß panachiert oder gefleckt

·         Rankel- bzw. Kletterpflanze

·         März/April ist Zeit zum Umtopfen, leicht saure Erde mit Sand vermischt, Drainage und falls aufrechter Wuchs erwünscht Moosstab werden benötigt

·         Im Sommer bis 27°C, ein heller Platz ist von Vorteil, der nicht der vollen Sonne ausgesetzt sein sollte

·         Sie brauch reichlich Wasser, soll aber zwischen den Wassergaben immer etwas abtrocknen, alle 4-5 Wochen düngen (leicht), regelmäßig besprühen

·         Im Winter viel Licht, sporadisch gießen, regelmäßig besprühen, ausreichend sind Temperaturen von 13-18°C

·         Kälte, Zugluft und stauende Nässe werden nicht vertragen, gibt braune Flecken auf den Blättern, verlieren die Blätter ihre helle Zeichnung, dann mangelt es an Licht

 

Senecio – Kreuzkraut / Cinerarie

·         Die krautigen Arten blühen zwischen Dezember und Juni, sie benötigen 10-16°C und viel indirektes Licht

·         Alle 14 Tage düngen und regelmäßig gießen, nicht austrocknen lassen

·         Im Herbst werden sie wie Einjährige behandelt und zurückgeschnitten

·         Herzförmige leicht behaarte Blätter und rosa, purpurne oder blaue Blüten, ähnlich einer Margerite, zahlreiche Hybriden oft mit weißem Rand oder weißen Streifen

 

Sinningia – Hybriden – Gloxinie

·         Ruhende Knollen der Gloxinie setzt man zum Frühjahr in torfhaltige Erde

·         Erde möglichst trocken und bei 19-24°C halten, zeigen sich die ersten Blätter, lässt man sie von unten Wasser ziehen und überschüssiges Wasser ausgießen

·         Im Sommer bilden sich erste Knospen, wöchentlich düngen, während der Blütezeit

·         Viel Licht, keine direkte Sonne, 18-24°C

·         Nach der Blüte Erde austrocknen lassen, wenn die Blätter abtrocknen, Knolle rausnehmen und bis März bei ca. 7°C trocken lagern und dann Zyklus von Neuem beginnen

 

 

Solanum pseudocapsicum – Korallenstrauch

·         Im Frühling ca. 1Drittel zurückschneiden und wenn die Wurzeln durchs Wasserabzugsloch wachsen umtopfen, bei älteren Pflanzen verholzen die Triebe

·         Vom Spätfrühling bis September einen geschützten und sonnigen Platz im Freien genehmigen, im Haus hell und kühl bei  16-18°C, viel Feuchtigkeit, aber keine stauende Nässe

·         Im Herbst und Winter sehr hell und Temperaturen um 18°C

·         Von der Blüte bis zur Frucht regelmäßig besprühen und kaliumhaltig düngen, sind die Beeren ausgereift können die Wassergaben reduziert werden

 

 

Sparmannia africana – Zimmerlinde

·         Sie kann in ihrer Heimat bis 6m hoch werden, im Topf etwa 2m, herzförmige, hellgrüne samtig behaarte Blätter (15-20cm)

·         Weiße, duftende Blüten zu mehreren an einem Stiel, typisch die weit hinausstehenden goldgelben Staubgefäße mit purpurroten Pollensäcken (Blüte ab Frühjahr)

·         Stammt aus den Tropen von Afrika und Madagaskar

·         Einmal im Jahr umtopfen, wegen des starken Wachstums in nährstoffreiche Erde im Frühjahr, für buschigen Wuchs, Triebe leicht zurückschneiden

·         Blüten bis zum Abtrocknen an der Pflanze lassen, dann mit Stiel entfernen

·         Sommer: kühl, luftig, hell (keine direkte Sonne), 16-18°C, Erde gut feucht halten, wenn die Knospen treiben alle 10-14Tage flüssig düngen, Blätter besprühen

·         Herbst/Winter: 7-10°C, weniger gießen

 

Spathiphyllum wallisii – Einblatt

·         Aus Südamerika, rhizombildend, mehrjährig, Blütenkolben cremeweiß, von weißem Hüllblatt umgeben, glänzend dunkelgrüne Blätter, Blüte Frühjahr und Sommer

·         Zum Umtopfen, wenn nötig im Frühjahr torfhaltige Erde verwenden und für Drainage sorgen

·         Sommer: 18-32°C, ideal 27°C, Halbschatten, reichlich wässern, bei Hitze mehrmals täglich besprühen, Frühjahr bis Herbst alle 2-3 Wochen düngen

·         Winter : 16-18°C, frische Luft und viel Licht, mäßiger gießen

·         Reagiert empfindlich auf Zugluft und Rauch

 

Stephanotis jasminoides (syn. S. floribunda)

·         Tropische Kletterpflanze mit duftenden, weißen, wachsartigen Blüten, ledrige ovale dunkelgrüne Blätter, stammt aus Madagaskar, Blüte: Mai/Okt.

·         Viel Licht, keine direkte Sonne, Rankhilfe (Triebe befestigen), Temperaturen konstant um 21°C, keine starken Schwankungen

·         Sommer: alle 3 Wochen düngen, gleichmäßig feucht halten, kalkfreies Gießwasser, besprühen (Blüten nicht benetzen)

·         Winter: 13-16°C, hell, Erde nur leicht feucht

 

Strelitzia reginae – Paradiesvogelblume

·         Vorallem als exklusive Schnittblume mit langer Haltbarkeit bekannt

·         Unkompliziert in der Pflege

·         Jährlich im Frühjahr umtopfen (Jungpflanzen), Topfhöhe ist wichtig, bei älteren Pflanzen tauscht man nur die oberste Erdschicht aus, weil sie sonst nicht blühen

·         Sommer: 18-21°C, sehr viel Sonne, viel Wasser (zwischen den Wassergaben Oberboden antrocknen lassen), alle 2-3Wochen düngen und hin und wieder besprühen – nicht die Blüten benetzen

·         Winter: 13-16°C, Sonne und mäßig gießen

·         Riesige ledrige Blätterauf metallisch glänzenden Stielen und typische Blüten in orange (erscheinen erst nach mehreren Jahren)

 

Streptocarpus – Drehfrucht

·         Es gibt rund 130 Arten, aus Südafrika und Madagaskar stammend, sie wachse in der Heimat in dichten Gruppen an Bachläufen auf feuchten Böden

·         Umtopfen, wenn nötig in torfhaltiges Substrat im Frühjahr

·         Sommer: 18-21°C, keine Zugluft, hell aber keine direkte Sonne, alle 3 Wochen düngen und zwischen den Wassergaben die Erde leicht austrocknen lassen, bei Hitze für erhöhte Luftfeuchtigkeit sorgen

·         Winterhalbjahr: mind. 16°C, sehr hell, aber keine direkte Sonne, keine Zugluft

 

Stromanthe – Stromanthe

·         Ca. 13 Arten, mehrjährig, immergrün, rhizombildend, aus Südamerika

·         Blätter haben typisch streifigen Glanz, Blüte als Zimmerpflanze kaum

·         Umtopfen nur wenn nötig, Drainage beachten, mindestens 10°C Temperatur, stickstoffarmen Flüssigdünger, regelmäßig gießen und besprühen

·         Hell und sonnengeschützt, im Winter nur wenig Wasser

 

Tillandsia – Tillandsie, Luftnelke

·         Rund 400 Arten aus Mittel- und Südamerika – große Artenvielfalt

·         Zählen zu den Epiphyten (Aufsitzer) und werden auf Holz oder Stein geklebt gehandelt, wenige in Töpfen

·         Sommer: 20-27°C, sonnengeschützten hellen Platz mit hoher Luftfeuchte

·         Besprühen täglich, bei Hitze mehrmals mit Regenwasser, alle 3-4Wochen etwas Flüssigdünger beimengen

·         Bei rosettenbildenden Arten muss der Trichter stets mit etwas Wasser gefüllt sein

·         Sie können im Sommer gut im Freien stehen

·         Tillandsien blühen gegen Ende des Sommers, blühende Pflanze stirbt innerhalb eines Jahres langsam ab, bildet aber Kindel, Umtopfen nur für Kindel zur Vermehrung nötig

·         Winter: weiterhin, am besten morgens besprühen, nie unter 10-15°C, keine Zugluft oder direkte Sonne, aber hell

 

Tradescantia – Dreimasterblume

·         Sehr bekannte und unkomplizierte Ampelpflanze, die aus Südamerika stammt

·         Gut drainierte Ampeln oder Töpfe, im Sommer gern im Freien

·         Bis zu 27°C werden vertragen, gute Durchlüftung, viel Licht, keine direkte Sonne

·         Schnitt ist notwendig, sowie entfernen zu alter Triebe

·         April – September alle zwei Woche düngen (Hälfte der empfohlenen Dosis)

·         Winter: um 14°C,keinesfalls unter 10°C, gute Durchlüftung, kein Zug, sehr hell

·         Sie haben gefleckte, schattierte oder gestreifte Blätter, unscheinbare kleine weiße oder blaue Blüten

 

Epiphytische Tillandsien - Traditionsfest Späth 2010

Yucca – Palmlilie

·         Rund 4o Arten aus Mittelamerika und Westindien

·         Dicke verholzte Stämme, an deren Enden mehrere Rosetten schwertförmiger Blätter wachsen

·         In der Jugend jedes Jahr im Frühjahr umtopfen, später nur oberflächlich Erde austauschen

·         April-Okt. Mäßig gießen, alle 4 Wochen flüssig düngen, heller, auch prallsonniger Standort, an heißen Tagen besprühen

·         Winter: 7-10°C, kein Dünger, kaum gießen (natürliche Trockenphase)

·         Winterhart ist: Yucca filimentosa

 

Zantedeschia – Zimmercalla

·         Es gibt 6 Arten, die aus den Sümpfen Südafrikas stammen

·         Braucht Ruhephase, zieht ein, bildet fleischige Rhizome direkt unter der Erdoberfläche

·         August / September umtopfen (aethiopica) andere Arten im Februar, nährstoffreiche, torfhaltige Erden

·         Feb. – Mai: 13-16°C (mind. 10°C), heller sonnengeschützter Standort, zu Wachstumsbeginn mäßig gießen

·         Steht sie gut im Laub Wassermenge steigern, bis zur Blüte nie austrocknen lassen, danach reduzieren

·         Während der Blütenentwicklung alle 2 Wochen düngen und sporadisch mit Regenwasser besprühen

·         Im Herbst/Winter: um zehn Grad, danach Temperatur mit Wachstumsbeginn erhöhen