Stauden - Teil 6 I - K

Kleine Galerie verschiedener Iris

Iberis saxitalis – Felsenschleifenblume

Sie bildet flache schneeweiße Polsterkissen, die oft im Herbst noch einmal nachblühen. Sie wird lediglich zehn Zentimeter hoch, blüht im April/Mai und kommt mit kargen ziemlich trockenen Böden in Stein- und Felsgärten zurecht .

 

Iberis sempervirens  ist die den meisten Leuten gut bekannte, immergrüne Schleifenblume, die ausladende Polster bildet die von weißen Blüten übervoll geschmückt werden. Sie kann und sollte nach der Blüte etwas geschnitten werden, remontiert dann und verkahlt weniger. “Findel“ blüht ab April weiß, noch voller ist das weiße Blütenmeer bei “Schneeflocke“, die ebenfalls schon im April blüht. “Zwergschneeflocke“ wird mit ihren 15 cm nicht besonders hoch, steht den anderen aber mit dem weißen Blütenteppich in nichts nach. Sie mögen Sonne und durchschnittlichen, nicht zu nassen und etwas nährstoffreicheren Boden, der locker sein sollte.

 

Incarvillea  delavayi – Freiland-Gloxinie

Diese wunderschöne Staude für einen relativ sonnigen Strandort ist nässe- und kälteempfindlich. Durch ihre aparten gefiederten Grundblätter und pinkrosafarbene oder weiße große Trompetenblüten ist sie jedoch eine liebhaberpflanze und ein absoluter Hingucker. Sie wirkt exotisch, lässt sich aber mit etwas Geschick auch in unseren Breiten kultivieren. Sie benötigt einen durchlässigen, fruchtbaren Boden, der sommertags nicht austrocknet und im Winter nicht staunass wird, deshalb sollte man sie flach pflanzen und dick mulchen zum Herbst, bevor es zu nass wird.

 

Inula ensifolia “Compacta“ – Zwergalant

Aufrecht horstig wachsende Staude mit gelben asterähnlichen Blüten. Für einen sonnigen Standort in durchschnittlichem Boden, 25 cm hoch, blüht im Juli/Aug.

Inula helenium – Echter Alant

Diese Staude hat bis 1m lange Grundblätter, die unterseits grau-filzig behaart sind. Die blüten sind gelb und ähneln denen der Margerite. Sie wird bis 1,8m hoch, blüht ab Juli und mags sonnig bis halbschattig. Ebenso der Riesen-Alant (Inula magnifica), der eine imposante Bauerngarten- und Solitärstaude ist, die auch durch ihre großen Blätter Schmuckwert außerhalb der Blütezeit hat.

Inula hookeri wird nur 60 cm hoch und neigt dennoch etwas zum Wuchern, ihre feinstrahligen margeritenähnlichen gelben Blüten erleuchten den Spätsommer.

 

Iris

Unerschöpflich ist die Vielfalt der Gattung, die unter den Frühblühern ebenso wie bei den Teichpflanzen vertreten ist und ohne die ein Staudenbeet eigentlich gar nicht auskommt. Zudem sind sie unkompliziert und nicht so anspruchsvoll wie ihr imposantes Erscheinungsbild vermuten lassen mag. Wir wenden uns hier den im Sommer blühenden Arten zu, insbesondere der Bartiris. Sie bevorzugen humosen, nahrhaften und ducrhlässigen  Boden, der nicht zu nass sein darf, da sonst die Wurzeln faulen können. Sie mögen es auch sonnig, stehen sie zu dunkel blühen sie weniger bis gar nicht.

Die Barbarta – Elatior – Hybriden (Hohe Bartiris, 75-100cm) gibt es in fast allen Farbtönen, besondere Vielfalt in Blau und auch unter den Zweifarbigen Hybriden. Auch wir bemühen uns stets um ein umfangreiches Sortiment. Hinzu kommen die Barbarta – Media – Hybriden (mittlere Bartiris, 50-70cm) und die Zwergformen (Barbarta  - Nana – Hybriden, 20-30cm).

Die Iris laevigata (Japanische Sumpfiris) mit grasartigem Laub eignet sich für Teichränder und Bachläufe auf kalkarmen Böden, sie blüht blau.

Iris pallida “Variegata“, die Bleiche Schwertlilie ist mit ihren halbimmergrünen leuchtendgrünen Blättern mit gelben Streifen ein Hingucker auch außerhalb der Blütezeit. Ab Juni erscheinen die zartblauen Blüten.Sie wollen Sonne und durchlässigen Boden.

Iris pseudoacorus ist bei uns heimisch und ihre gelben Blüten leuchten entlang vieler Gewässer ab Juni. Zahlreiche Sorten der Iris sibirica mit ihrem schmalen Laub und den Blau, weiß oder gelben Blüten sind im Umlauf. Die Iris – Spuria – Hybriden (Steppeniris) erinnern an Iris – Hollandica – Hybriden und werden selten angeboten. Um die Vielfalt in Bildern zu genießen empfehlen wir:

http://www.taglilie.de/html/irisalbum.html

 

Jasione laevis – Sandglöckchen

Eine heimische Kleinstaude die in Trockenrasenflächen Zuhause ist. Sie bildet eine Blattrosette aus der an dünnen Stielen reinblaue Kugelförmige Blüten im Frühsommer sprießen. Sie wird nur auf Staudenbörsen gehandelt.

 

Jeffersonia  diphylla, dekoratives zweigeteiltes Blatt mit weißen Blüten. Wertvolle und sehr seltene Schattenpflanze, die 30cm hoch wird, ab Mai blüht und durchlässigen, humosen nicht zu trockenen Boden bevorzugt, der nährstoffreich sein sollte.

 

Kirengeshoma palmata - Wachsglocke

Horstig, buschig aufrecht wachsende Blattschmuckstaude für Schattengärten. Die Blätter sind ähnlich denen des Ahorns gelappt und wachsartige gelbe Blüten überragen sie an überhängenden Stielen.

Durchschnittlicher, humoser Boden mit gutem Nährstoffgehalt und guter Drainage.

 

Knautia macedonica – Knautie/Witwenblume

Einheimische Staude mit dunkel bordeauxroten scabiosenähnlichen Blüten. Sehr anspruchslos, gedeiht in Sonne bis Halbschatten, selbst dicht an Bäumen und auf trockenen Standorten. Sie wird bis 70 cm hoch und blüht von Juli bis September. Sie remontiert gut, wenn man Verblühtes entfernt.

 

Kniphofia  - Fackellilie

Kniphofia caulescens –rote Blüten, die blassgelb werden zum Verblühen, hohe Sorte

Kniphofia galpinii – grasartige Blätter, orangerote Blüten, frost- und winternässeempfindlich, 60 cm, Blüte von Juni bis August

Kniphofia praecox- rote und gelbe Blüten,neben den hybriden, die wohl bekannteste Art

Kniphofia rooperi hat orangerote verblassende Blüten, will feuchten, durchlässigen Boden und wird rund 70 cm hoch.

Kniphofia triangularis pass gut in sonnige Kiesgärten und Steingartenarangements, sie blüht im Spätsommer in orangegelb, benötigt nahrhafteren Boden und etwas mehr Feuchtigkeit

Es gibt zahlreiche Hybriden, die in punkto Frostverträglichkeit weniger empfinlich sind, dennoch dürfen sie im Winter wie alle Fackellilien nicht zu nass stehen. In der Größe variieren sie zwischen 60 und 100 cm.