Stauden - Teil 4 F / G

Fuchsia magellanica – Freiland –Fuchsie

“Alba“ist anmutig und zierlich im Wuchs, hat weiß-rosa Blüten und benötigt Winterschutz.“Gracilis“ ist die frosthärteste und robusteste Gartenfuchsie. Sie hat sehr grazile Blätter und die Blüten sind karminrot mit purpur. Oft erhält man die Hybriden “Mrs. Poppel “ und “Riccartonii“, beides rotviolette Sorten, die auch eine gute Winterhärte haben sollen, dennoch raten wir immer zu geschützten Standorten und Winterschutz. Halbschatten erweist sich als ideal, ebenso wie leicht feuchter, nahrhafter durchlässiger Boden.

 

Gaillardia-Hybriden – Kokardenblume

Eigentlich eine unkomplizierte Bauerngartenstaude, die heutzutage fast nur noch in Form ihrer schönen Hybriden zu bekommen ist. Der Boden sollte nicht zu nährstoffreich und etwas trocken und durchlässig sein, dann kommen die Pflanzen gut zurecht und erfreuen mit zahlreichen margeritenähnlichen Blüten. Sie mögen volle Sonne. Das Blattwerk ist hellgrün, leicht behaart und lanzettlich. “Dazzler“, “Wirral Flame“ und “Bremen“ haben zweifarbige Blüten in rot mit gelben Spitzen, “Burgunder“ ist purpurn während  “Kobold“ gedrungen wächst und rot-gelbe Blüten hat, weil er so kompakt ist eignet er sich für Schalen und Töpfe. Sie blühen von Juni-Sept. und remontieren nach Schnitt.

 

Gaultheria procumbens - Scheinbeere

Immergrüner Bodendecker mit kleinen ovalen dunkelgrün glänzenden Blättern, die sich in der Wintersonne leicht rötlich verfärben. Im Frühsommer erscheinen kleine weiße Blütenglöckchen aus denen zum Herbst hin rote Früchte werden, die bis zur erneuten Blüte an den Pflanzen überdauern. Sie bevorzugt Halbschatten und leicht sauren, humosen Boden, der nicht zu trocken sein darf. Sie lässt sich gut mit Heide kombinieren und eignet sich auch für Kübel und Balkonkästen, ist frosthart und nicht kompliziert in der Pflege.

 

Gaura lindheimeri – Prachtkerze

Locker aufrecht wachsende Staude mit zarten weißen oder rosafarbenen Sternchen-Blüten in schlanken Rispen. Sie mag durchlässigen leichten nicht zu trocknen Boden in vollsonniger Lage und von weiten scheint es als schweben die Blüten über der Pflanze. Sie verträgt keine stauende Nässe. Die kleinen Blätter sind je nach Sorte grün oder leicht rötlich, manchmal auch graugrün.

 

Gentiana – Enzian

Typische Alpenpflanze, von der es im Frühjahr, Sommer und Herbst blühende Arten gibt, die alle individueller Pflege bedürfen. Sie sind meist kräftig blau, aber auch weiß, zartrosa oder gelb.

http://www.gartendatenbank.de/genus/gentiana

 

Geranium  - Storchschnabel

Eine sehr umfangreiche Gattung, die auch viele Arten enthält die sich für Schattengärten eigenen. Das Farbspektrum bewegt sich in weiß, rosa, rosarot, pink, violett und blau. Die Blätter sind gelappt und teilweise hübsch gezeichnet und manchmal etwa rau behaart.

http://www.garten-pur.de/28/Garten-pur_Portal/Stauden/Geranium.htm

Sorten, die bei uns im Angebot sind werden bei Verfügbarkeit hinzugefügt.

Geum - Nelkenwurz

Es gibt verschiedene unkomplizierte Arten, die sowohl sonnige, als auch halbschattige Orte mit ihren Blüten erleuchten. Sie bevorzugen durchschnittlichen, durchlässigen Boden und werden zwischen 30 und 50 cm hoch. Was sie nicht gut vertragen sind staunasse Tonböden.

Geum chiloense ist wintergrün, “Lady Stratheden“ hat gelbe halbgefüllte Blüten, “Mrs. J. Bradshaw“ hingegen halbgefüllte rote Blüten. Allgemein erinnert die Blütenform an die der Erdbeeren.

Geum coccineum überzeugt mit den Sorten “Borisii“(orangerot), “Feuermeer“(halbgefüllt orangerot), “Werner Arends“(halbgefüllt, orangerot, remontierend).

Geum x heldreichii  “Georgenberg“ blüht sehr früh in leuchtendem orangegelb. Die Hybride “Rubin“ blüht karminrot und ist halbgefüllt.

Geum montanum (Gebirgsnelkenwurz)ist eine heimische gelbe Art, deren Fruchtstände denen der Pulsatilla ähneln.

Geum rivale (Bachnelkenwurz) ist heimisch, hat nickende Blüten, die glockig und rosagelblich sind. Die Sorte “Lionel Cox“ blüht cremegelb.

 

Goniolimon tataricum (Limonium tataricum) – Statice / Strandflieder

Über lockeren Blattrosetten aus glänzenden Blättern erscheinen dichte schleierkrautartige Blütenschirme in weiß oder bläulich überhaucht. Eine beliebte Schnittstaude, die sich frisch du im getrockneten Zustand verarbeiten lässt.

 

Gypsophila – Schleierkraut

Hier unterscheidet man zwischen als Schnittblume und hohe Staude angebautem Schleierkraut und der zunehmend beliebten Form, die als Bodendecker Verwendung findet.

Gypsophila x monstrosa ist starwüchsig und wird bis 25cm hoch, wächst flächig und hat einfache weiße Blüten in dichten Rispen. Es bevorzugt durchlässigen Boden.

Gypsophila paniculata ist am bekanntesten, um 1m hoch und eignet sich hervorragend als Schnittblume. Die Art blüht weiß und einfach, “Bristol Fairy“ hat gefüllte, große weiße Blüten und “Flamingo“ blüht rosa gefüllt, während “Schneeflocke“ einfache und gefüllte weiße Blüten hervorbringt. Sie Blühen im Sommer (Juni/Aug.)

Gypsophila repens nennt sich das Teppichschleierkraut, welches graugrüne Polster mit weißen Blütenrispen bildet. Es blüht je nach Witterung ab Mai. “Letchword“ blüht einfach rosarot, “Rosa Schönheit“ einfach tief rosa, “Rosea“ hat einfache zartrosa Blüten. Sehr beliebt sind auch die Hybriden “Pink Star“(breitwüchsig, dunkelrosa gefüllt) und “Rosenschleier“ mit gefüllten rosaweißen Blüten, die Blütezeit kann durch Rückschnitt verlängert werden. Alle bevorzugen Sonne und durchlässigen Boden. Sie lassen sich schlecht verpflanzen, werden max. 40 cm hoch.