Orchideen

eine schier unbeschreibliche Vielfalt

Bitte beachten Sie, dass wir nicht alle Sorten ständig im Angebot haben können

Wenn Sie besondere oder spezielle Sorten möchten bitte mit uns Kontakt aufnehmen , wir beraten Sie gerne. :  Kontakt

Die Liebe zu den Orchideen ist eine ganz besondere und verbindet Generationen.

Die Orchideen stammen zum Großteil aus den von Zerstörung bedrohten tropischen Regen- und Nebelwäldern, die Wildvorkommen stehen unter strengem Schutz. Sie faszinieren die Menschen schon seit dem frühen 19.Jahrhundert, wo die Reichen Orchideenjäger  gen Süden schickten, die keine Skrupel hatten ganze Bestände auszubeuten, nur um sich gegenseitig zu übertrumpfen.

Orchideen waren damals Prestige-Objekte, heute zählen sie zu den meistverkauften Zimmerpflanzen.

Eigentlich sind Orchideen wahre Überlebenskünstler, denn sie wachsen wild auf Bäumen( Epiphyten), auf der Erde(terrestrische Arten) und einige auch auf Steinen(Litophyten). Dort leben sie von einer dünnen Humusschicht aus Pflanzenresten und Vogelkot und ähnlichem, sie benötigen ausreichend Licht und nehmen einen Großteil des Wassers über Luftwurzeln aus der Umgebung auf und sind in der Lage dies auch zu speichern. Daher benötigen auch besonders die Epiphyten auch ein licht- und luftdurchlässiges leichtes Substrat, oft mit Pinienrinde angereichert.

Die meisten heutigen Hybriden sind so gut angepasst, dass man sie in nahezu jedem Wohnzimmer kultivieren kann.

 

Die in der Pflege am unkompliziertesten sind wohl die Schmetterlingsorchideen (Phalaenopsis). Sie haben große Blüten in Rispen, die 6 Monate lang oder sogar bis zu einem Jahr lang halten.

Auch die anmutigen Frauenschuhorchideen( Paphiopedilum) blühen bis zu 4 Monate am Stück. Sie möchten im Sommer am liebsten einen Schattenplatz im Garten, bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Die Blüten der Zahnzunge, besser bekannt als Odontoglossum  halten bis zu drei Monate lang, dafür bevorzugt sie kühle Räume wie Flur oder Schlafzimmer. Sie werden meist im Herbst zu ihrer eigentlichen Blütezeit angeboten, obwohl in den meisten Gärtnereien sämtliche Orchideen fast rund ums Jahr zu bekommen sind.

Als Königin unter den Orchideen gilt die Cattleya, die am besten in reinem Rindensubstrat wächst und es hell und warm mag. Leider halten ihre Blüten nur zwei bis drei Wochen, sind aber mit die größten im Reich der Orchideen.

Des weiteren werden Dendrobien und Cambrien angeboten, sowie die Cymbidien, die vielen eher aus dem Schnittblumenangebot ihres Gärtners bekannt sind – sie halten so auch bis zu drei Wochen, in kühlen Räumen sogar länger.  

 

Neben den Naturformen gibt es rund 100000 Hybriden, die nicht nur durch Kreuzungen in der Art, sondern sogar bis hin zu Kreuzungen verschiedener Gattungen entstanden sind – die Vielfalt ist nahezu unvorstellbar. Die modernen Vermehrungsmethoden ermöglichen heute jedem in den Genuss der Pracht der Orchideen zu kommen, lange schon sind die Zeiten vorbei in denen sie der reichen Oberschicht vorbehalten waren.

 

Es gibt aufgrund der Vielfalt nur wenige allgemein gültige Pflegehinweise. Weniger ist mehr sollte die Devise sein, wenn es ums Gießen und Düngen geht. Am besten eignet sich Regenwasser in Zimmertemperatur. Es hat einen weniger hohen Kalkgehalt als Leitungswasser. Man sollte stets erst gießen und dann düngen, am besten mit Orchideendünger in geringer Konzentration. Umtopfen sollte man erst nach zwei drei Jahren oder wenn das Substrat die grobe Struktur verliert und den Wurzeln die Luft zum Atmen knapp wird. Daher sollte man stets spezielles Orchideensubstrat verwenden.Die alte Erde wird entfernt, der Topf gereinigt oder durch einen etwas größeren ersetzt, abgestorbene Wurzelteile werden ebenfalls entfernt und die Pflanze mit leichter Drehbewegung in den Topf gegeben, der nach und nach mit grobstrukturierter Orchideenerde gefüllt wird. Als Drainageschicht am Boden eignet sich Blähton, die Pflanze sollte nicht im, sondern überm Substrat sitzen, da es sonst zu Fäulnis kommen kann. Umtopfen am beste nach der Blüte, wenn die Pflanze wieder zu wachsen beginnt.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Orchideen

 

http://www.orchideenforum.de/anfang.htm

Phalaenopsis – Malaienblume

·         Vertragen einige Zeit auch einen Platz etwas weiter weg vom Fenster

·         Spätestens nach der Blüte an ein Ost- oder Westfenster zum erholen stellen

·         Wachsen ursprünglich als Aufsitzer auf Bäumen (Indien/Indonesien)

·         Keine Temperaturen unter 16 °C, kalkarmes Wasser (Regenwasser)

·         Phalaenopsis bekommt schwarze Flecken, wenn nachts Wassertropfen auf den Blättern bleiben

Die Abbildung zeigt eine Zwergform (Mini Mark)

Vanda – blaue Orchidee (auch in rosa und weiß)

·         Luftiger Standort

·         Aufsitzer, wird substratfrei in Gitterkörben zum Aufhängen angeboten

·         Viel Licht, Temperaturen um 20°C und hohe Luftfeuchte, täglich die Luftwurzeln besprühen

(nicht die Blüten)

·         Alle zwei ,drei Tage in eine Vase mit kalkarmem, handwarmen Wasser für eine halbe Std tauchen, kein Wasser in die Blattachseln gelangen lassen

·         Gut abtropfen lassen und alle 2 Wochen eine minimale Konzentration am Orchideendünger ins Wasser geben

 

Miltonia – Stiefmütterchenorchidee

·         Duften, oft nur zu einer bestimmten Tageszeit

·         Halbschattig möglich, Blüten werden nach dem Licht ausgerichtet daher bitte nicht umstellen

·         Stammt aus Südamerika

·         Temperatur: Sommer: 17-22 °C ,Winter: 15-18 °C ,Luftfeuchtigkeit: 60 - 80 %

·         Substrat darf nie austrocknen, Staunässe aber führt unweigerlich zur Fäulnis

·          gute Drainage im Topfboden;

·          Im Sommer also kräftiger, im Winter etwas vorsichtiger gießen

·         Werden Neutriebe mit Wasser benetzt beginnen sie leicht zu faulen

·         alle 3-4 Wochen mit Orchideen-Dünger gießen – halbe Dosierung, salzempfindlich

·         im Winter gar nicht düngen

·         Nach Abschluss des Neutriebes die Pflanze etwas trockener halten; manchmal dauert es einige Wochen bis sich eine Blüte zeigt – Ruhepause gönnen

·         benötigen einen hellen Standort, vertragen aber kein direktes Sonnenlicht, Ost und Westfenster sind gut geeignet

·         Umtopfen im Herbst, nie im Sommer, Hitze bedeutet Stress für diese Pflanzen

·         Mai bis Anfang Oktober im Freien, halbschattig sein, ideale Temperaturen gewährleistet

 

Dendrobium – Nobile Gruppe

·         Blütensäulen an Pseudobulben (verdichtete Sprosse)

·         Brauchen eine Ruhephase, kaum gießen, nicht düngen

·         Ab Oktober nur alle 3 Wochen gießen, nicht düngen und etwas kühler stellen

·         heller Standort ohne direktes Sonnenlicht.

·         Mäßig gießen, zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man den Topfballen fast vollständig austrocknen

·         keine Wassertropfen an den frisch gebildeten Jungtrieben, ansonsten besteht Fäulnisgefahr

·         Temperaturen zwischen 16 und 21 °C, im Winter sollten die Temperaturen tagsüber 16 bis 18°C, nachtsüber 10 bis 13°C betragen

 

Paphiopedilum – Frauenschuh

·          stammlosen Erdorchidee mit Blattrosette

·         Blätter sind dick, fleischig und haben eine kräftig hervortretende Mittelrippe

·         Blüten sehr unterschiedlich, fleischig, glänzend wachsartig und wirken künstlich, erscheinen meist im Frühjahr und halten vier bis acht Wochen

·          heller Standort ohne direkte Sonnenbestrahlung

·         Gießen regelmäßig, nach der Blüte 6 Wochen Ruhephase, wenig gießen

·         Temperatur: 18 -22°C, hohe Luftfeuchte, besprühen oder wassergefüllte Schale in der Nähe aufstellen

·         Orchideenerde verwenden, außer bei Paphiopedilum callosum, setzt man dem Drainagematerial am Boden des Pflanzgefäßes kleine Kalksteinbröckchen zu.

·         Düngung minimal,bei jedem dritten bis vierten Wässern, nicht in der Ruhephase nach der Blüte

Cymbidium

·         etwa 50 verschiedene Arten von Orchideen

·         epiphytische Orchideen

·         holziges Rhizom, kurze, aufrecht wachsende Pseudobulben mit lederartigen, streifenförmige Blättern

·         Die Blüten traubenartig auf langen, aufrechten oder geneigten Stielen

·         heller Standort ohne direkte Sonne

·         Während der Wachstumsperiode gießt man die mäßig, die Erde sollte an der Oberfläche leicht abtrocknen, bei der nächsten Wassergabe sollte der Erdballen gut durchfeuchtet werde

·         Ruheperiode nicht vollständig austrocknen lassen, nicht düngen, Temperaturen um die 16°C

·         Temperaturen zwischen 19 und 22 °C, hohe Luftfeuchte, besprühen

Cattleya

      ·         benötigen einen hellen Standort

             ohne direkte Sonnenbestrahlung

·          man gieß die Cattleyen reichlich, außerhalb der Ruhephase(6-7 Wochen, Pseudobulben dürfen nicht einschrumpfen, minimal gießen, kein Dünger)

·         zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man den Wurzelballen fast vollständig austrocknen

·         gleichmäßige Wärme, nie unter 15°C, keine starken Temperaturschwankungen

·         besprühen, für hohe Luftfeuchte sorgen, besonders bei höheren Temperaturen

Oncidium

·         heller Standort mit einigen Stunden täglicher indirekter Sonneneinstrahlung während des Vor- oder Nachmittags

·         gießen wie Cattleya

·         Idealtemperatur 18 Uhr, darüber besprühen, Luftfeuchte mit zunehmender Temperatur erhöhen

·         drei- bis vierwöchige Ruheperiode im Winter oder aber unmittelbar nach dem Verblühen, falls es sich um eine winterblühende Sorte handelt (13°C, wenig gießen, nicht düngen)

·         Orchideenerde verwenden

Vuylstekeara cambria

·         Mehrgattungs-Hybriden (Miltonia, Odontoglossum und Cochlioda oder andere)

·         Ähnliche Ansprüche, sehr robust, für Anfänger geeignet

·         heller Standort, jedoch ohne die pralle Mittagssonne

·         kommt mit Zimmertemperatur ganzjährig gut zurecht, Winter: gern kühler, 15-18°C

·         zwischen den Wassergaben Substrat antrocknen lassen, Orchideenerde verwenden

·         gelegentlich besprühen

·         Düngung: April bis September, monatlich, mit Orchideendünger (50%ige Konzentration),im Winter gar nicht,bzw alle 8 Wochen, wenn sie warm stehen

Odontoglossum “Margarethe Holm”

·         Hybridzüchtung für einen kühleren Standort

·         heller bis halbschattiger Standort, ohne direkte Sonne

·         Sommer: zwischen 20 und 25°C, während des Winters ist sie bei ca. 14 bis 17°C

·         Gießen: temperaturbahängig, meist reicht einmal wöchentlich, an heißen Tagen auch zweimal, im Winter seltener

·         Düngung: April bis September, monatlich, mit Orchideendünger (50%ige Konzentration)

·         Vertrocknete Blütenstiele entfernt man, bildet sie neue Bulben aus wird sie wieder blühfähig

Zygopetalum “Luisendorf”

·         Stammt aus den höheren Lagen Südamerikas, wächst sowohl epiphytisch, als auch terrestrisch

·         “Luisendorf “ ist eine Zuchtform, sie duftet

·         Hat eine Besonderheit: die Blütenrispen erscheinen gleichzeitig mit dem neuen Trieb

·          die Bulbe hingegen wird erst nach der Blüte ausgebildet

·         Bevorzugt  hellen bis halbschattigen Standort, ohne direkte Sonne

·          Um 22°C im Sommer und zwischen 15 und 20°C während des Winters sind erwünscht

·         Ist es im Sommer zu heiß stagniert das Wachstum mitunter für einige Zeit

·         Im Winter nür düngen, wenn sie warm steht, ansonsten von April-Sept. mit halber Konzentration (Orchideendünger)

·         Hohe Luftfeuchtigkeit

Brassia rex

·         Spinnenorchideen, Hybriden im Handel

·         mittel- und im nördliches Südamerika (feuchte waldgebiete  - lithophytisch /epiphytisch)

·          heller Standort, mit etwas Morgen- und/oder Abendsonne

·         Normale Zimmertemperatur, im Winter nicht unter 15°C

·         Orchideenerde, keine Staunässe, regelmäßig und mäßig gießen, besonders im Sommer auch besprühen

·         Düngung siehe vorhergehende Arten

·         Wächst ein neuer Trieb, wartet man auf die Ausbildung der Bulbe fährt die Wassergaben etwas runter und beginnt erst bei Knospenbildung wieder mit der Düngung

Colmanara Wildcat

·         unterschiedliche Blütenfarben und -Schattierungen zu erhalten

·         aufgrund ihrer einfachen pflege ist diese Orchidee für Anfänger geeignet

·         hell bis halbschattig, aber nicht zu dunkel, vor praller Mittagssonne geschützt

·         kommt gut bei Zimmertemperaturen um 20°C zurecht, braucht keine extreme Ruhephase, doch hilft es der Blütenbildung sie im Winter um 18°C zu halten

·         ist ein Umtopfen nötig wird Orchideenerde verwendet, Wurzeln können etwas geschnitten werden, Pflanzen auch geteilt

·         einmal wöchentlich, im Sommer auch zweimal tauchen für etwa 30 min, gelegentlich besprühen

Colmanara massai

·         vier Sorten “white”, “violett”, “red” und “splash”

·         unterschiedliche Färbung der Blüten-Lippe

·         Standort und Gießverhalten siehe oben, morgens besprühen

·         Düngung einmal im Monat während der Wachstums- und Blütephase, mit halber Konzentration angewendeter Orchideendünger

·         Blütenstiele, wenn sie vertrocknet sind entfernen, an den neuen Trieben, treiben Blüten sobald die Bulben ausgereift sind

 

Epidendrum

·         Mittel- und Südamerika gelten als Heimat

·         sie wachsen epiphytisch oder terrestrisch

·         die Gattung umfasst mehr als 1500 Arten

·         im Handel meist nur die sogenannten “Ballerina“ (Hybriden)

·         ausdauernde, leicht zu pflegende Blühwunder, in vielen Farben: weiß, rosa, orange oder pink

·         hell ohne direkte Mittagssonne

·         normale Zimmertemperaturen sind ihr angenehm, zur Blütenbildung sollte sie kühler bei 15-18°C stehen

·         gießen etwa einmal pro Woche, im Sommer zusätzlich besprühen, keine Staunässe, halbstündiges Tauchen eignet sich ebenfalls, Wasser gut ablaufen lassen

·         Düngung einmal monatlich mit halber Konzentration, im Winter (Ruhephase) gar nicht

Burrageara (rot)

·         Am bekanntesten sind “Nelly Isler” und  “Stefan Isler”

·         Vertragen sogar halbschattige Plätze aber keine direkte Mittagssonne

·         Im Sommer auch absonnig im Garten, Regenwasser muss gut abfließen können

·         Etwa einmal wöchentlich tauchen, monatlich düngen (halbe Konzentration, handelsüblicher Orchideendünger)

·         Blütentrieb, wenn er abgetrocknet ist abschneiden, Pflanze bildet neuen Seitentrieb, der nach einem halben bis dreiviertel Jahr eine neue Bulbe bildet und später einen neuen Blütenstiel

·         Im Winter um 15°C, kaum gießen und nicht düngen

Odontobrassia

·         Kreuzung aus Odontoglossum und Brassia

·         Hell, aber keine Mittagssonne, ideal West-oder Ostfenster

·         Kühler Winterplatz, bei 15-17°C fördert die Blütenbildung, trockener, nicht düngen

·         Sonst normale Zimmertemperatur um 20-22°C, bei Hitze besprühen

·         Wächst eigentlich epiphytisch, daher grobes Orchideensubstrat, bei dem Wasser schnell ablaufen kann

·         Einmal wöchentlich tauchen, düngen etwa monatlich einmal, an warmen Tagen zusätzlich besprühen

Rossioglossum

 

Auf Ausstellungen entdeckt:

Staudenbörse - Bot. Garten Bln Dahlem

Erdorchideen

Ludisia discolor  - Juwelorchidee

·        einzige Vertreterin ihrer Gattung (aus Asien)

·         terrestrisch, auf der Erde wachsend

·         Kleine,weiße Blüten, Kultursorten mit unterschiedlich, meist  bräunlich gefärbten Blättern

·         heller Standort, keine direkte Sonne

·         Blätter bleichen sonst aus, Nord und Westfenster eignen sich am ehesten

·         Normale Zimmertemperatur, keine Ruhezeit, im Winter nicht unter 15 °C

·         Normale Blumenerde mit etwas Orchideensubstrat gemischt

·         Immer leicht feucht halten, nie staunass, mag hohe Luftfeuchte

·         Monatlich halbe Dosis Orchideendünger, im Winter nur alle 6-8 Wochen

uns bekannte Orchideenhändler:

Orchideenparadies - Manfred Höldtke, Brieselang

 

Schillerstr. 9
14656 Brieselang
Tel: (033232) 3 96 56