Amelanchier – Felsenbirne

Die Felsenbirne stammt aus Nordamerika und wächst als Baum oder Stauch, ist sommergrün und hat weiße Blüten und schönes Herbstlaub. Die Früchte sind essbar, süß und erinnern im Geschmack und in Größe an Heidelbeeren, sind purpurn bis schwarz. Sie ist anspruchslos, bevorzugt aber kalkhaltige Böden in voller Sonne.

Am häufigsten im Handel befindet sich Amelanchier lamarckii, die Kupferfelsenbirne. Sie  kann bis 9m hoch werden, ihre weißen Blüten erscheinen in Trauben im Frühjahr, die essbaren Früchte sind schwarz, das herbstliche Laub kupferrot.Die Früchte enthalten zahlreiche Vitamine und Flavonoide, die Blutgefäße stabilisieren und Hals- und Mandelentzündungen lindern können.

Weitere Arten: A. aborea syn. A. canadensis (aus den USA, bis 6m, rotes Herbstlaub), A. alnifolia (Sorte Pembina, Strauch bis 2m), A. x grandiflora (Zahlreiche Sorten,größere Blüten und Früchte), A. laevis (hängender Wuchs, für Böschungen), A. ovalis (3m, europäische Art, Kalkböden), A. uthaensis (blüht sehr voll, aber Blüten und Früchte sind sehr klein).

Aronia – Apfelbeere

Es gibt drei Arten die alle aus Nordamerika stammen. Sie wachsen kompakt, haben Dolden kleiner weißer Blüten im Frühjahr und dunkelgrünes, im Herbst rötliches Laub und rote oder schwarze Früchte in der Größe von Johannisbeeren. Sie sind winterhart und stellen an Boden und Standort kaum Ansprüche, in der Sonne jedoch sind die Früchte größer und das Herbstlaub bunter.

Aronia arbutifilium trägt im Herbst hellrote Vogelbeeren, Brilliant hat das leuchtendste Herbstlaub.

Als Kulturform angeboten werden meist Aron,Nero und Viking, Sorten der Aronia melanocarpa, die essbare und vitamin-c-reiche schwarze Früchte trägt.In der russischen Volksmedizin gilt sie nahezu als Wunderbeere. Sie enthält viele Vitamine,Folsäure,Eisen und Jod, wird dort zur Senkung von Bluthochdruck und bei Hautkrankheiten verwendet. Sie soll Darmkrebs vorbeugen. Die Beeren schmecken etwas herb und sauer, werden daher meist als Marmeladen oder Säfte Verwendung finden.

Cornus mas - Kornelkirsche

Die winzigen gelben Blüten erscheinen übermäßig reichlich an dicken, wie dünnen Zweigen im Winter bis ins Frühjahr hinein, lange bevor erste Blätter treiben. Im Sommer trägt sie essbare rote Früchte. Sie  kann bis 10m hoch werden und ihre Sorte Variegata hat weißgerändertes Laub. Die Knospen der Kornelkirsche kann man in Butter dünsten und in den Salat geben. Aus den Kirschen kann man mit hochprozentigem Klaren,etwas Zimt und Nelken sowie Rosinen einen Likör ansetzen,der nach etwa drei Monaten durchgezogen ist, bei Zimmertemperatur und im Dunkeln.

Mespilus germanica – Mispel

 

Sie trägt goldbraune Früchte, die erst nach dem ersten Frost weich und genießbar werden. Der Baum hat einen bizarren Wuchs und große weiße Blüten. Er mag tiefgründige Lehmböden(kalkhaltig) und eine sonnig warme Lage. Sie lässt sich zu Gelees und Marmeladen verarbeiten und erinnert im Geschmack an säuerlichen Apfelmus.

 

Sambucus nigra – Holunder

Er wächst stark hat aber regelmäßig hohe Erträge, er ist vielfältig verwendbar. Aus den im Juni/Juli erscheinenden Blüten macht man Wein, Limonade oder bäckt sie in Öl im Bierteig als süße Leckerei. Beliebter noch sind die blauschwarzen Beeren, die in Trugdolden im September zu reifen beginnen. Aus ihnen lassen sich vitaminreiche Säfte und vieles mehr herstellen.Durch seine Anthocyane,Flavonoide, ätherischen Öle und Gerbstoffe ist der Holunder aus der Volksmedizin nicht mehr wegzudenken.Man sollte ihn nur in gekochter Form verwenden,da er im rohen Zustand giftige Blausäure enthält.Hier ein Tipp:

http://www.hausfrauenseite.de/index.shtml?http://www.hausfrauenseite.de/rezepte/holunder/

 

Hippophaea rhamnoides – Sanddorn

Beim Sanddorn sollte man als erstes wissen, dass es männliche und weibliche Pflanzen gibt und man stets mindestens  eine männliche Pflanze benötigt, um bei den Weiblichen auf Ertrag hoffen zu können. Sanddorn ist anspruchslos und wächst auf fast jedem durchlässigen Boden, sandig, nährstoffarm und kalkhaltig ist optimal. Er verträgt Salz (Küstennähe) ist aber humusmeidend. Er sollte vollsonnig gepflanzt werden. Die Früchte sind orangerot und wahre Vitaminbomben. Sie enthalten vor allem Vitamin C, aber auch ca. 10 weitere Vitamine, wie A und E.

Männliche Sorte: “Pollmix“

Weibliche Sorten: “Leikora“, “Dorana“, “Frugana“ und “Hergo“

 

Es lassen sich Marmeladen, Säfte, Liköre und vieles mehr herstellen. Fragen sie nach unseren Produkten vom Robinienhof Selle in Schulzendorf!

 

Sorbus aucuparia “Edulis“ – Mährische Eberesche

 

Sie wird vorwiegend als Baum angeboten, der regelmäßig hohe Erträge liefert.  Er hat große Trauben mit orangeroten säuerlich-aromatischen Früchten, die sich durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt großer Beliebtheit erfreuen. Sie blüht im Mai/Juni und die Früchte reifen ab Ende August.

http://www.kaesekessel.de/kraeuter/e/ebereschen-rezepte.htm

 

Chaenomeles japonicum – Scheinquitte

 Diese finden Sie unter den Gehölzen fürs Frühjahr. Hier zusätzliche Tipps:

http://www.flaschenland.de/rezepte/likoer/zierquitten_likoer_rezept.html

 

Ficus carrica – Feige

 

“Pfälzer Fruchtfeige Rot“ ist eine gute und relativ neue Sorte. Viele andere sind im Handel. In unseren Breiten ist die Feige von Spätfrösten bedroht und wird daher meist in Wintergärten oder als Kübelpflanze gehalten. Sie vertragen optimal versorgt, ohne Schwächung durch Trockenheit Temperaturen bis -15°C. In geschützten Lagen gedeihen einige Sorten dennoch im Freien und bringen auch leckere Früchte. Diese sind sehr süß, saftig, vitaminreich, und von der Farbe her violettblau, hellblau bereift.

http://www.gartendatenbank.de/wiki/ficus-carica#winterharter-feigenbaum

 

Prunus amygdalus – Mandel

 

Fruchtmandeln brauchen einen geschützten warmen Standort. Sie reifen im September/Oktober und  sind meist kleinkronige Bäume.  Bekannte Sorten sind  die “Dürkheimer Krachmandel“ und die “Weiße Davidsmandel“.

 

 

 

Coryllus  – Hasel

Es gibt etwa zehn Arten dieser laubwerfenden  Sträucher oder Bäume, die wegen der essbaren Nüsse geschätzt werden. Die Blätter sind gezähnt und stark geadert. Die einhäusigen Pflanzen bilden männliche Blüten in Form von schlanken Kätzchen, sie blühen vorm Blattaustrieb. Die weiblichen sind kleine grüne Knospen an den Triebspitzen aus denen im Spätsommer die Nüsse entstehen. Sie mögen Sonne bis Halbschatten, leicht feuchten, kalkhaltigen Boden und ausreichend Platz, sonst sind sie anspruchslos. Für eine optimale Nussernte sorgen feuchte Sommer und Winter an denen mindestens  1000 Tage mit Temperaturen unter  7°C sind.

Coryllus avellana – Waldhasel

Sie wird bis fünf Meter hoch, blüht im zeitigen Frühjahr und trägt ihre Früchte im Spätsommer. Das Herbstlaub ist blassgelb.  Die Sorte Contorta hat gedrehte Zweige und Blätter.

Coryllus maxima – Lambertsnuss

Sie stammt aus Südeuropa und wächst eher baumartig. Die jungen Triebe haben klebrige Härchen. Der größte Unterschied sind die längliche und viel größeren Nüsse. Die Sorte Purpurea ist als Zierpflanze beliebt ihr purpurner Austrieb verblasst zum Sommer hin in schmutziges Grün, in voller Sonne bleibt er manchmal purpurn.

Um die Erträge der Hasel zu steigern empfielt es sich verschiedene Sorten zu pflanzen:

"Hallische Riesen"(große, dünnschalige Nüsse,Ende Sept.);"Rotblättrige Lambertnuß"(mittelgroße Nüsse, guter Geschmack, schönes Laub);"Webbs Preisnuß"(mittelgroße Nüsse,aromatisch, ertragreich und nicht zu stark wachsend)

Juglans regia –Walnuss/Welschnuss (Nuss der Walen oder Welschen/Italiener=Königlich!)

Sie kommt auf sickerfeuchten, nährstoff- und kalkreichen bis mäßig sauren Lehm- und Tonböden vor. Sie wird 15-30m hoch und weit ausladend in ihrer Krone. Sie ist einhäusig und blüht vorm Austrieb im Mai. Die weiblichen Blüten sind unscheinbar, grün und kugelig und die männlichen lange grüngelbe Kätzchen. In jungen Jahren können Spätfröste dem Austrieb schaden, ansonsten sind sie frosthart und genügsam. Sie können bis zu 600 Jahre alt werden, sind licht- und wärmebedürftig. Die Früchte sind nahrhaft und gesund… eine Bauernweisheit sagt „Jeden Abend eine Walnuss und ein Glas Rotwein sorgen für ein langes Leben“. Das Holz wird als eines der wertvollsten Möbelhölzer gehandelt.

Ein Walnusssämling trägt erst ab dem 10. Standjahr, deshalb empfiehlt es sich auf veredelte Bäume zurückzugreifen, deren Preis zwar höher ist, die Qualität der Nüsse und die Größe, sowie die weitaus frühere Tragzeit(oft schon vorm 5. Standjahr) rechtfertigen diese Investition. Die veredelten Bäume sind selbstfruchtbar und meist kleinkroniger als die Sämlinge. Zu den Sorten gehören: Klon nr26, Klon 1247, Jupiter, Lake und Mars. 

 

   BEERENSTRÄUCHER

                                                                          Kletterndes Obst

 

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