Obst- und Gemüsejungpflanzen / Kräuterjungpflanzen / Saatgut

Jedes Jahr im Frühjahr das gleiche Spiel, wenn es langsam wärmer wird und es den Leuten in den Fingern kribbelt, hören wir ständig ein " Warum habt ihr denn noch nicht... ? " Wir wollen Sie lediglich davor bewaren, dass Ihnen das wärmeliebende Gemüse verfriert, denn bis Mitte Mai sind Spätfröste in unserer Region durchaus keine Seltenheit. Also gedulden Sie sich bitte noch etwas und es erwartet Sie ein ständig erweitertes Angebot an Gemüsepflanzen in den nächsten Wochen. Viel Spaß und gute Ernte.

Gemüsepflanzen,Kräuter,Obst

Wir bieten Ihnen ein umfangreiches Saatgutangebot, aber auch Jungpflanzen  für den Eigenanbau im Garten. Hinzu kommen Steckzwiebeln und Saatkartoffeln in verschiedenen Sorten.

Als 6er-Pack Jungpflanzen:

Kohl (Weißkohl, Rotkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Kohlrabi hell und blau)

Petersilie – siehe Kräuter

Salat (Eisberg, Kopfsalat, Eichenblatt, Lollo rosso, Lollo bianco)

Sellerie – siehe Kräuter

Jungpflanzen im 9er-Topf, oder größer: (z. T. auch bereits tragende Buschtomaten und ähnliches)

Andenbeere – Physalis

Artischocken

Auberginen

Gurken (veredelte Treibhausgurken, Schlangengurken, Salatgurken, Einlegegurken)

Kürbis (diverse Speisesorten, Zierkürbis), später auch meist Früchte

Mangold

Melone

Paprika ( Speisepaprika rot und gelb), Zierpaprika

Peperoni

Porree ( ca. 10 Pflanzen pro Topf), oder einzeln oder in 6er-Packs

Rhabarber

Tomaten (Harzfeuer, Balkontomaten, Fleischtomaten, Gelbe Tomaten, Partytomaten, veredelte Sorten)

Zucchini in Sorten (gelb, grün)

Saatgut:

Blattsalate

Buschbohnen

Erbsen /Schoten

Frühlingszwiebeln

Gurken

Karotten

Kohl

Kresse

Möhren

Radieschen

Rettich

Schnittsalate

Stangenbohnen

Tomaten

Und vieles mehr, Kräuter, Sommerblumen, Stauden…

Alte, teilweise unbekannte Gemüsesorten, Stauden und viel in Vergessenheit Geratenes als Saatgut kann man in Greiffenberg bekommen.

http://www.genres.de/infos/vern/wir/greiffenberg.htm

 

Pflege- und Pflanztipps:

Salat

Kopfsalat  (Lactuca sativa var. capitata)

·         Anbau im Freien und in GWH

·         In milden Klimaten Herbstaussaat einiger Sorten möglich

·         Freilandanbau in Mitteleuropa etwa ab Mitte März

·         sonniger Standort und regelmäßige Wasserversorgung

·         keine Staunässe, der pH-Wert Boden: nicht unter 5,5

·         Kulturdauer temperaturabhängig: 60 bis 120 Tage.

·         sind ein- bis zweijährige Pflanzen mit langer Pfahlwurzel

·         druckempfindlich - lässt sich nicht lange lagern

 

 

Als Eisbergsalat  werden mehrere Sorten des Gartensalats (Lactuca sativa) mit fest geschlossenen Köpfen bezeichnet

Schnittsalat, Pflücksalat oder Blattsalat (Lactuca sativa var. crispa)

  •  keine Bildung von Köpfen, die Blätter werden nach und nach von außen nach innen geerntet

Eichblatt rot

  • eichblattförmige, rote Blätter, sehr zart, nussartiger Geschmack

Eichblatt grün mit hellgrünen Blättern

Lollo bionda

  •  grüne Blätter, ist stark gekraust, bildet eine dichte Rosette

Lollo rosso hat grüne bis rote Blätter.

Kohl

Romanesco (Brassica oleracea convar. botrytis var. botrytis )

 

·         ist eine Variante des Blumenkohls

·         wird meistens gekocht gegessen

·         hat einen höheren Gehalt an Vitamin C als Blumenkohl

 

 

Blumenkohl (Brassica oleracea var. botrytis)

 

·         Ernte im Freiland vom Frühjahr bis zum späten Herbst möglich

·         benötigt guten humosen Boden in warmer und vollsonniger Lage

·         Aussaat ab Februar im geheizten Gewächshaus, ab Mitte April im Freiland

·         pflanzen im Abstand von 50x50 cm

·         Blumenkohl mit Vlies abgedecken – Frostschutz

·         Blumenkohl ist ein Starkzehrer (benötigt viel Nährstoffe)

·         verträgt frischen organischen Dünger (Mist)

·         drei oder vier weitere Stickstoffgaben während der Wachstumszeit (z.B. Hornspäne)

·         Hacken und Gießen (regelmäßig) fördert das gleichmäßige Wachstum

·         Starke Sonneneinstrahlung führt zum Vergilben der Blume

·         Blumenkohl kann roh oder gekocht gegessen werden

·         leicht verdaulich

·         Mild im Geschmack und reich an Vitamin C und Mineralstoffen

 

 

Brokkoli (Brassica oleracea var. italica)

 

·         wächst ähnlich wie Blumenkohl

·         ist meist von tiefgrüner bis blaugrüner Farbe (seltener sind violette, gelbe und weiße Sorten)

·         Kulturdauer von 14 bis 15 Wochen

·         Ernte: sobald die mittlere Blume gut ausgebildet und noch geschlossen ist

·         Aus den Seitenknospen entwickeln sich weitere kleine Blütenköpfe, die zu einem späteren Zeitpunkt geschnitten werden können

·         Auch die Stiele können verwendet werden

·         reich an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium und Vitaminen wie B1, B2, B6, E und besonders Vitamin C und Provitamin A

·         Kohlrabi ist eine zweijährige Pflanze (2.Jahr Blüte)

·         Knolle ist der gestauchte, verdickte Hauptspross der Pflanze

·         Knolle kann kugelig, plattrund oder oval sein

·         weißlich, weißgrün bis kräftig grün, rötlich oder violet

·         Durchmesser ist je nach Sorte zwischen 5 und 20 cm, oder noch mehr

·         bilden eine Pfahlwurzel

·         in Deutschland 30 weiße und 14 blaue Kohlrabi-Sorten

·         die größten Knollen liefern, sind 'Gigant' und 'Superschmelz'.

·         weiße Kohlrabisorten benötigen eine geringere Kulturzeit als blaue Sorten

·         Kohlrabi wird für Beilagen, Eintöpfe, Suppen,als Rohkost verwendet

 

 

Weißkohl (Brassica oleracea convar. capitata var. alba)

 

·         auch Weißkraut ist ein Kopfkohl

·         hat vor allem im Herbst und Winter Saison

·         geeignet für deftige Eintöpfe, Krautkuchen, Kohlrouladen oder Salate

·         zur Herstellung von Sauerkraut

·         Hoher Anteil an Vitamin C (46 mg/100 g) und antibiotisch wirkendem Thiocyanat

·         Spitzkohl oder Spitzkraut ist eine mit dem Weißkohl verwandte Art mit zarten, gelblich- bis bläulichgrünen, großen Blättern und kegeligem, lockeren Wuchs

·         Milder im Geschmack, kürzere Garzeit, auch für Rohkost geeignet

·         früheste Kohlsorte ist er bereits im Frühjahr im Handel

·         Filderkraut ist eine festere Variante des Spitzkohls mit kräftigeren Blättern für Sauerkrautherstellung.

 

Rotkohl (Brassica oleracea convar. capitata var. rubra )

 

·         Kopfkohl

·         je nach Zubereitung auch Rotkraut oder Blaukraut

·         wächst zu einem runden Kohlkopf, bei dem die einzelnen Blätter eng aneinander liegen (violettrote Blätter)

·         ändert seine Farbe je nach pH-Wert des Bodens (sauer eher rot, in alkalischen Böden eher bläulich

·         gut gedüngten Boden und ausreichend Feuchtigkeit

·         ein typisches Wintergemüse, wird im Frühjahr ausgesät oder gepflanzt und im späten Herbst geerntet

·         durch Zugabe von Säure (Essig oder Äpfel wird der gekochte Kohl roter)

 

 

Wirsing (Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda )

 

·         auch Wirsingkohl, Welschkohl, Welschkraut

·         Kopfkohl mit kraus gewellten Blättern

·         Früh-, Sommer-, Herbst- und Winterwirsing (je nach Anbauzeit),Winterwirsing wird eingelagert

·         Ist weniger anspruchsvoll als andere Kopfkohlsorten

·         Kulturdauer Frühsorten: 13–26 Wochen,Spätsorten: 26–40 Wochen

·         Wächst schneller als Rot- oder Weißkohl

·         kann verwendet werden, wenn er noch keinen festen Kopf hat

·         Blätter zarter sind als die der meisten anderen Kohlsorten

·         Salate, Eintöpfe, als Gemüsebeilage oder für Kohlrouladen

·         enthält reichlich Senfölglykoside, besonders viel Chlorophyll

·         doppelt so viel Eiweiß, Fette, auch Eisen und Phosphor wie Weiß- und Rotkohl

·         sowie Vitamin A, mehrere B-Vitamine. Roh decken 100 g den Tagesbedarf an Vitamin C

·         Spätsorten, die gegenüber Frost widerstandsfähiger sind, können auf dem Feld stehen bleiben und so überwintern, so weniger lagerfähiger als Weiß- und Rotkohl, aber Frost gegenüber am tolerantesten

 

 

Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera)

 

·         An einem hochwüchsigen Stängel (50 bis 70 cm) bilden sich in spiralförmig aufsteigender, dichter Anordnung Blattröschen

·         In den Handel kommen die abgeschnittenen Röschen, die eine grün-weiße Färbung und einen Durchmesser von 10 bis etwa 50 mm haben

·         Rosenkohl ist eine zweijährige Pflanze

·         Erntet man die Röschen nicht, dann treiben sie nach Überwinterung im Frühjahr aus und blühen im Sommer

·         Standort: sonnig

·         Starkzehrer, bevorzugt einen sehr nährstoffreichen und sandigen Lehmboden.

·         Aussaat je nach Sorte von April bis Mai direkt in ein Saatbeet ins Freiland oder ins Frühbeet dünn verteilt ausgesät

·         Von Mitte Mai bis Ende Juni wird dann verpflanzt

·         Pflanzenabstände liegen zwischen 60 × 40 und 70 × 60 cm

·         Tief einpflanzen, gut angießen

·         Regelmäßig hacken, fördert Wurzelbildung

·         Im Herbst (Röschenbildung) besonders gut wässern

·         Mitte Sept. Triebspitzen kappen – Röschen entwickeln sich dann kräftiger

·         Faulende Knospen und gelbe Blätter entfernen

·         Ernte: Frühsorten ab September, Haupterntezeit liegt jedoch im November und Dezember

·         Rosenkohl ist in vielen Gebieten winterhart, mehrmalige sehr starke Fröste (unter -10°C schaden)

·         schmeckt als Salat und gekocht als Gemüse

·         lässt sich hervorragend einfrieren

·         enthält viele Mineral- und Ballaststoffe,Vitamine B2, A, C,

 

Steckrübe - Brassica napus subsp. rapifera, auch Wruken, Kohlrüben, Erdkohlrabi

·         Unterart des Rapses

·         annähernd rund, grüne bis gelbliche, bisweilen rötliche, derbe Schale

·          und weißliches bis gelbes Fleisch mit einem herbsüßen Geschmack, der leicht an Kohl erinnert

·         enthalten Traubenzucker, Eiweiß, Fett, schwefelhaltige ätherische Öle, Mineralstoffe, Carotin, Provitamin A und Vitamine B1, B2, C und Nikotinsäureamid

·         hoher Wassergehalt =kalorienarm, kalorienärmstes Wurzelgemüse

·         Aussaat im Juni in ausreichend feuchten Boden, direkt ins Beet, nicht zu tief (0,5-1cm)

·         Vereinzeln auf 40 x50cm

·         Keimdauer etwa 7-10 Tage

·         Als Düngung genügt Kompost, zu hoher Stickstoffgehaltfördert Blattmasse und führt zu leicht faulenden kleinen Knollen

·         Ernte ab Oktober, bei Lagerungswunsch erst Ende November, wenn sie richtig reif sind

·         Vertragen etwas Frost, der macht die Rüben süßer, aber anhaltende Temp. von  - 8°C oder mehr vertragen sie nicht

·         Verzehrt werden sie als Eintopf in Brühe gekocht(gute dreiviertel Stunde,dicke Stücke), oder man würzt mit Muskat und dünstet sie als Beilage zu Fleischgerichten

·         Kocht man sie mit anderen Gemüsen, nehmen sie deren Geschmack an

·         Lagerung, max. 10 Tage im Gemüsefach des Kühlschrankes, lange Lagerung führt zu geschmacklichen Einbußen