Kübelpflanzen pflegen und mediteranes Flair genießen ...

Abutilon – Schönmalve / Zimmerahorn

·         Stammt aus Südamerika, Tropen und Subtropen

·         Bis zu 2m hoch, weiche gelappte Blätter, malvenartige Blüten, teils glockig, von Mai bis Oktober in gelb, orange, rot und weiß

·         Langzeitdünger empfehlenswert (gleichmäßig düngen und wässern), normale Blumenerde, etwas Lehm

·         Im Sommer gern draußen, hell aber nicht vollsonnig

·         Im Winter luftig und frostfrei, starker Rückschnitt im Frühjahr (März)

Acacia dealbata – Falsche Mimose / Silberakazie

·         Stammt aus Australien, kann im Süden Englands sogar draußen den Winter überstehen, immergrün, schnellwüchsig, feine Fiederblättchen und kugelige gelbe duftende Blüten in Rispen

·         Blüht am besten in heißen und trockenen Sommern, Standort vollsonnig, ausreichend hohe Bodenfeuchte besonders an heißen Tagen gewährleisten, nahezu täglich wässern, Substrat nicht austrocknen lassen

·         Der Nährstoffbedarf ist wie der Wasserbedarf hoch: von Feb. bis Sept. alle 10 Tage mit Volldünger (flüssig) oder im Feb. und Juni Langzeitdünger

·         Im Winter kühler aber hell stellen (+8 bis -5°C, kurzzeitig bis -10°C)

·         Schnitt nach der Winterblüte im März oder April

·         Beim Umtopfen hochwertige Kübelpflanzenerde mit groben Anteilen für gute Bodendurchlüftung und Lehm- bzw. Tonanteil als Wasserspeicher

Agapanthus praecox – Schmucklilie

·         Stammt aus Südafrika, meist Hybriden in Kultur

·         Verdickter Wurzelstock mit riemenförmigen Blättern

·         Blüten blau oder weiß, erscheinen an langen Stielen im Juli und August

·         Volle Sonne, normale Blumenerde und wöchentlich während des Wachstums stickstoffarm düngen, normal bis reichlich gießen, besonders bei Hitze, aber Staunässe vermeiden

·         Alle 3-4 Jahre im Frühjahr umtopfen, ab Okt. hell (immergrüne Arten) und kühl überwintern, nicht völlig austrocknen lassen

Asclepias curassavica – Seidenpflanze

·         Eine im Wintergarten oft das ganze Jahr blühende Staude, im Sommer steht sie gern draußen, sonnig, im Winter hell und kühl (um 10°C)

·         Sie benötigt viel Wasser und regelmäßig (wöchentlich) Düngung

·         Verblühtes abzuschneiden bzw. sie zweimal jährlich zurückzuschneiden fördert einen kompakten und verzweigten Wuchs

·         Wird sie über Sommer ausgepflanzt setzt sie zum Herbst schotenartige Früchte an aus denen man Samen mit flauschigem seidenweichen Flaum gewinnt, die der Pflanze ihren Namen gaben

·         Sie hat dunkelgrüne schmale Bätter und Dolden orangeroter Blüten

 

Bougainvillea spectabilis – Wunderblume

·         Ürsprünglich aus Brasilien, vielen jedoch aus dem Mittelmerraum bekannt

·         Stark wachsende Kletterpflanze, deren „Blüten“ eigentlich Hochblätter sind ,die die weiße unscheinbare Blüte umgeben, meist sind sie rosa oder violettrosa, seltener auch orange oder rötlich

·         Behaarte nicht glänzende Blätter, B. glabra hingegen hat glänzendes Laub

·         Sie eignen sich zur Kultur in Gewächshäusern und Wintergärten, da sie hohe Luftfeuchte und viel Sonnenlicht benötigen, stehen sie im Sommer draußen ist der Wasserbedarf recht hoch, ideal sin Temp. bis 25°C, im Winter 12°C

·         Sie sollten alle 2 Wochen gedüngt werden (Wachstumszeit)

·         Rückschnitt im Frühjahr erforderlich

Callistemon citrinus – Zylinderputzer

·         Er stammt aus Australien und ist ein sogenannter Pyrophyt (Feuerpflanze), dessen Samen in der Heimat oft jahrelang am Baum verbleiben und sich erst nach einem Buschbrand öffnen

·         Volle Sonne, gleichmäßig mit kalkarmem Wasser (Regenwasser) gießen, nicht austrocknen lassen, aber keine Staunässe! Immer erst gießen, wenn die oberste Erdschicht wieder abgetrocknet ist,ausgepflanzte Pflanzen vertragen auch Trockenheit

·         etwa alle 2-4 Wochen mit handelsüblichem Flüssigdünger düngen

·         Am besten in kalkfreie Moorbeeterde pflanzen, etwas Lehm beimischen wegen der Feuchtigkeit, Zylinderputzer wachsen allerdings auch in normaler Blumenerde, die meist etwas Kalk enthält, Drainageschicht im Topf wird empfohlen

·                       sehr frostempfindlich, rechtzeitig einräumen

·                       Hell überwintern, da immergrün, und kühl bis kalt, aber frostfrei, ca. 5-10 °C Während der Ruheperiode sehr wenig gießen, aber nicht völlig austrocknen lassen, nicht düngen, lüften, wenn frostfrei

·         Februar wieder so sonnig und warm stellen wie möglich, damit die Pflanzen füh blühen, erst im  Ende Mai ins Freiland in  den Schatten stellen, dann mehr und mehr sonnig, langsam ans Licht gewöhnen (Blattverbrennungen)

Camellia japonica – Kamelie

·         Immergrün, ovale dunkelgrün glänzende Blätter einfache oder gefüllte rosenähnliche Blüten in weiß, rosa oder rot, auch zweifarbig

·         Halbschattige Plätze (vor Mittagssonne geschützt – Verbrennungen=braune Flecken), gleichmäßig feucht (mit Regenwasser gießen – kein Kalk), aber nicht staunass, humusreiche saure Böden, Rhododendrondünger (März – Sept. wöchentlich) und mit reifem Kompost mulchen

·         Blütenknospen  werden schon im Spätsommer angesetzt

·         Überwinterung in milden Klimaten ausgepflanzt im Garten sonst sehr hell und kühl zwischen 0-10°C, dann Blüte ab Februar, zu der Zeit etwa um die 10°C

·         Bei Trockenheit, Standortwechsel oder zu warmen Temp. droht Knospenfall

·         Schnitt ist nicht nötig, wenn, dann nach der Blüte

·         Umtopfen alle 2-3 Jahre in kleinen Schritten in Rhododendronerde und Kübelpflanzenerde (1:1)

 

Cassia didymobotrya – Kassie /Gewürzrinde

·         Aus den Tropen Afrikas

·         Paarig gefiederte Blätter, goldgelbe Blütentrauben von Frühjahr bis zum Herbst (Hülsenfrüchtler), ideal für unbeheizte Wintergärten, Gewürzduft ausstrahlend

·         In der Wachstumsphase viel Sonne sowie viel Wasser (nie austrocknen lassen, nie staunass) und Nährstoffe (einmal wöchentlich, sonst droht Blattfall)

·         Hell und ziemlich trocken bei 5-10°C überwintern, Anfang März stark zurückschneiden

·         Cassia corymbosa ist robuster und hat etwas hellere Blüten

Cestrum elegans (Syn. C. purpureum) – Hammerstrauch

·         Aus den Tropen und Subtropen Amerikas und  Mexikos

·         Immergrün, breit lanzettliche dunkelgrüne Blätter, lange röhrige Blüten in purpurrot in Dolden angeordnet, vom Frühjahr bis in den Herbst, schwarze Beerenfrüchte

·         Nährstoffreiches Substrat – neutral bis leicht alkalisch, volle Sonne

·         Reichlich gießen und etwa 14tägig düngen

·         Hell und kühl (10-15°C), aber frostfrei überwintern, im Herbst zurückschneiden, bei Temp. unter 10°C verliert er die Blätter

·         Bei Austrieb, alle Triebe zurückschneiden, denn ältere Triebe werden blühfaul, düngen erst wieder, wenn er Blätter hat, im Frühjahr nach den Eisheiligen erst etwas schattiger stellen um Verbrennungen vorzubeugen

Datura x candida – Engelstrompete

·         Überwiegend aus dem tropischen Südamerika

·         Enthalten giftige Alkaloide

·         Die Stiele verholzen, Blätter sind rauh, die Blüten mit bis zu 30cm Länge groß und trompetenförmig

·         Sie wollen durchlässige nährstoffreiche Substrate und einen vollsonnigen Standort von Juni bis September

·         Viel Wasser und eine regelmäßige Volldüngung sind unabdingbar

·         Ab August Triebe aushärten  lassen, Düngung zurückfahren

·         Überwintern bei 6-8°C, luftiger Standort, im Vorfrühling zurückschneiden

Dipladenia sanderi (Syn. Mandevilla) – Dipladenie

·         Es gibt über 100 Arten in den Tropen Amerikas

·         Glänzende dunkelgrüne Blätter, rosa, rote oder weiße Blüten (trompetenförmig), Kletterpflanze

·         Saure Erde, ein heller Standort und etwas höhere Temperaturen sind ihr wichtig

·         Gießen und düngen sollte man regelmäßig und ausreichend während der Wachstumsphase, hohe Luftfeuchtigkeit

·         Der milchige Pflanzensaft ist giftig, daher beim Schnitt, den sie im zeitigen Frühjahr gut verträgt Handschuhe tragen

·         Im Zimmer oder Wintergarten überwintern, 10-15°C, nach Möglichkeit nicht unter 8°C, hell, da immergrün (bei zu dunklem Stand verliert sie die Blätter zum Großteil)

·         Etwa alle 2 Jahre umtopfen, Rankhilfe bei Bedarf erweitern

·         Oft ranken sie im ersten halben Jahr nach dem Kauf nicht, da sie chemisch gestaucht wurden

Erythrina crista-galli - Korallenstrauch

·         Nationalbäume Argentiniens, feuerrote Schmetterlingsblüten an den Triebspitzen

·         Knorrige Stämme, überhängende Zweige, dreifiedrige Blätter die im Herbst fallen, daher dunkel zu überwintern, können uralt werden, im Herbst trockenen auch die Triebspitzen zurück, geringe Grundfeuchte und Temperaturen geradeso über 0°C werden im Winterquartier bevorzugt

·         Im Sommer, wöchentlich düngen und für gleichmäßige Feuchtigkeit sorgen

·         Im März/April zurückschneiden, wenn stark durchwurzelt umtopfen

·         Pflegeleicht und genügsam, möglichst im Februar schon wärmer und hell stellen und anfangen mit Austrieb mehr zu gießen, nach den Eisheiligen auf der Terrasse und im Garten ein Hingucker, der leider selten angeboten wird

Eukalyptus

·         Hartlaubig, immergrün, meist blaugraugrüne, besonders beim Reiben nach Eukalyptus duftende Blätter

·         Überwinterung sollte  bei ca. 5 °C an einem hellen Standort erfolgen

·         Eukalyptus benötigt nicht sehr viel Wasser, das Substrat, das unbedingt luft- und sehr wasserdurchlässig sein sollte, darf keinesfalls zu naß sein, im Winter fast trocken halten

·          Eukalyptusbäume bevorzugen einen vollsonnigen Standort, tolerieren notfalls jedoch auch Halbschatten

·         Die meisten Arten bevorzugen einen extrem warmen Standort

·         Alle Arten vertragen zumindest kurzfristig geringe Minusgrade, Eucalyptus gunni als frosthärteste Art sogar etwa -12 °C; aber nur im ausgepflanzten Zustand und nicht als Kübelpflanze, da ein Durchfrieren des Wurzelballens vermieden werden sollte, in Paris stehen beispielsweise große Eukalypten

 

Fremotodendron californicum - Flanellstrauch

·         Flanellstrauch mit dottergelben Blüten und steil aufrechten Zweige mit ahornähnlichen, braun beflaumten Blättern, deren Flaum auf der Haut bösen Juckreiz auslösen kann und auf keinen Fall in die Augen gelangen sollte.

·         Hauptblütezeit Frühsommer, blüht aber noch nach

·         Da sich die Wurzeln ausgepflanzt besser entwickeln als im Topf, wo sie sehr empfindlich auf Feuchtigkeitsschwankungen reagieren, sollte man sie mit Topf ins Beet pflanzen

·         Die Erde sollte lehm- und sandhaltig, der Kübel nicht zu groß sein, Standort sonnig

·          Reichlich wässern, immer  Erde etwas abtrocknen lassen, Staunässe wird, vor allem im Winter nicht vertragen

·          4 -wöchentlich düngen, im Winter gar nicht,

·          Überwinterung in einem hellen, luftigen Raum oder Wintergarten bei 5 - 10°C

·         .F. californicum verträgt auch einige Frostnächte, lässt aber dann seine Blätter fallen

·         Nur in milden Regionen kann der Flanellstrauch ganzjährig im Freien bleiben (Südengland)

·          Rückschnitt im März

Hebe – Strauchveronika

·         Die Strauchveronika bevorzugt einen kühlen Standort im Halbschatten, nie in die pralle Sonne, im Sommer gern draußen

·         Vom Frühling bis zum Herbst reichlich gießen, in der winterlichen Ruheperiode schränkt man die Wassergaben ein, nie austrocknen lassen

·         rechtzeitig vor dem ersten Frost ins Winterquartier – einen  kühlen Standort, Temperaturen zwischen 5 und 10 °C sind in dieser Zeit ideal und hell muss es sein

·         Für das Umtopfen im späten Frühling verwendet man eine Mischung aus Torferde, Humuserde und ein wenig Sand. Wichtig ist eine lockere Beschaffenheit des Gemischs, um Staunässe vorzubeugen

·         Vom Herbst bis zum Frühjahr düngt man alle 14 Tage mit Flüssigdünger (geringe Konzentration)

Nandina domestica - Himmelsbambus

·         Immergrüner, schwachwüchsiger Strauch (max. 2m) mit schöner Herbst- und Frühjahrsfärbung, weiße Blüten vom Frühjahr bis tief in den Sommer

·         rote Beeren haften über Winter noch an der Pflanze (Berberitzengewächs)

·          Mittelchina und Japan gelten als Heimat

·         Sonnig bis halbschattig

·         kalkarmes Wasser zum Gießen verwenden und 14-tägig düngen, keine Staunässe, in der Ruhephase im Winter Ballen nur leicht feucht halten, nicht austrocknen lassen

·         Schnitt in der Regel nicht notwendig, überwintern bei 5 ±5°C und sehr hell, da immergrün, soll bis etwa -15°C Frost über kurze Zeiträume toleriren, in Paris im Dez. 2008 sah ich ausgepflanzte Exemplare

·         Im März (wenn der Ballen stark durchwurzelt ist) umtopfen in leicht saure Erde, in Gegenden mit Weinbauklima kann Nandina in den Garten gepflanzt werden, ein leichter Schutz ist hier dennoch sinnvoll

Nerium Oleander – Oleander

·         alle Pflanzenteile sind stark giftig, der Milchsaft sollte keinesfalls über Wunden in den Blutkreislauf gelangen

·         Volle Sonne, möglichst heißer und regengeschützter Platz

·         Regelmäßig gießen, nicht austrocknen lassen, ausgepflanzt im Freien vertragen sie Trockenheit

·         In unseren Breiten hält man sie als Kübelpflanze, die frostfrei überwintert wird

·         Er muss regelmäßig gedüngt werden,  etwa alle 7-14 Tage mit Flüssigdünger

·         An den Boden keine besonderen Ansprüche, auf Grund des hohen Wasserbedarfes sollte man normaler Blumenerde etwas Lehm oder guten Kompost hinzufügen um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen, das Substrat kann  leicht sauer, neutral oder sogar leicht kalkhaltig (alkalisch) sein

·         Im zeitigen Frühjahr (März), bei Platzbedarf auch beim Einräumen im Herbst einige alte Triebe direkt am Boden abschneiden, auch kahle, krumme oder zu lange Triebe können geschnitten werden, wichtig: keine Stummel stehen lassen

·         Jährlich etwas schneiden, ganzjährig möglich, immer dann wenn nötig

·         Blütenstände erst nach zweimaliger Blüte entfernen!

·         Ohne Schnitt droht Verkahlen der Triebe

·         da Oleander  am zweijährigen Holz (Vorjahrestrieb, Vorjahresholz) blüht, darf man ihn im Frühjahr nicht radikal zurückschneiden, sonst fällt die Blüte für das Jahr aus

Passiflora caerulea und andere – Passionsblume / Maracuja

·         im Sommer immer feucht halten, aber nicht nass, im Winter braucht sie eine Ruhephase

·         Passiflora caerulea stammt aus Südbrasilien

·         der Standort sollte sonnig gewählt werden, nicht zu viel düngen (Passion bedeutet Geduld, hier kann zu wenig mehr helfen als zu viel)

·         Hell und kühl überwintern, nicht mehr düngen, sehr wenig gießen, nur nicht völlig austrocknen lassen, als Substrat eignet sich eine humose Erde mit Lehmanteil, allerdings verstärkter Verdichtung durch grobe Bestandteile entgegenwirken

·          Die Blaue Passionsblume (P. caerulea) und die Fleischfarbene Passionsblume (C. incarnata) überwintern im Weinbauklima auch im Freiland, jedoch nicht unter -15°C(kurzzeitig)

·         Eine dicke Mulchschicht aus trockenem Laub ist hier notwendig, oberirdisch friert sie dann meist gänzlich zurück, Spätfröste können den frischen Trieben schaden

·         Ob im Haus oder im Freien sollte ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr erfolgen

·         Essbare Früchte haben: Maracuja/Passionsfrucht (Passiflora edulis) sowie die Grenadilla (Passiflora ligularis)

Pittusporum tobira – Klebsame

·         Etwa 200 Arten in den Tropen und Subtropen

·         Diese immergrüne Art ist in Japan, China und Südkorea beheimatet

·         Als Kübelpflanze wird er bis 1,5m hoch

·         Schnittverträglich, dunkelgrüne ledrige verkehrt eiförmige Blätter

·         Blüten in endständigen Doldenrispen, cremeweiß, süß duftend

·         Dreiteilige Kapselfrüchte in deren Inneren der Samen in klebrigem Fruchtfleisch sitzt daher der Name

·         Sonniger Platz, einfache durchschnittliche Blumen- oder Gartenerde,locker, im Sommer gern draußen

·         Mäßig gießen und düngen (alle 2 Wochen flüssig), in Hitzeprioden stärker wässern, keine stauende Nässe

·         Im Winter sehr hell, aber kühl stellen (um 10°c), nicht austrocknen lassen, nicht düngen

·         Pittosporum tobira "Variegata" ist die buntblättrige Sorte

Plumbago auriculata – Bleiwurz

·         Etwa 10 Arten in den Tropen und Subtropen

·         Oben genannte stammt aus Südafrika

·         Elliptische wechselständige Blätter, himmelblaue fünfzipfelige Blüten (reichlich von Juni bis Sept.), Abgeblühtes entfernen

·         Kultur in normaler Blumenerde an einem sonnigen, warmen Platz

·         Gleichmäßig feucht halten und düngen

·         An heißen Sommertagen empfiehlt sich beim morgendlichen Gießen ein Vorrat im Untersetzer oder Übertopf stehen zu lassen, der den durstigen Pflanzen über den Tag hilft

·         Der Nährstoffbedarf ist mäßig bis hoch und wird gedeckt durch eine Gabe flüssigen Volldünger pro Woche von April bis August, im April und September vierzehntägig

·         Gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten, Staunässe und kalte Füße durch ungeheizte Steinböden vermeiden. Ab Oktober nicht mehr düngen.

·         Vorm Einräumen ins Winterquartier (hell, da halbimmergrün, kalt aber frostfrei, um max.10°C) , stark zurückschneiden, Rückschnitt auch im Frühjahr günstig, da er am einjährigen Holz blüht

·         Trockenes Laub entfernen

Punica granatum – Granatapfel

·         Leicht dorniger Strauch mit rotorangenem Austrieb

·         Blätter gegenständig, elliptisch, Blüten orangerot

·         Eckige Samen sind von essbarem Fruchtfleisch umgeben

·         Punica granatum ist eine uralte Kulturpflanze, die schon so lange bekannt ist, daß die ursprüngliche Heimat nicht mehr zweifelsfrei bestimmbar ist. Sie dürfte in Asien liegen

·         Punicas können bis zu mehreren hundert Jahren alt werden.

·         Der Granatapfelsaft wird für Getränke verwendet

·         Die Schale der Frucht als Gerb- und Färbemittel

·         Die Rinde zur Herstellung adstringierender Mittel

·         Das Substrat sollte durchlässig sein, Blumenerde reicht aus

·         Mittelhoher Wasserbedarf, übersteht auch kurze Trockenperioden

·         ganztägig volle Sonne, kann aber notfalls auch im Halbschatten

·         Wachstumsphase so warm wie möglich ,Überwinterung als Kübelpflanze  in frostfreiem Raum, kann relativ dunkel sein, da Laub zum Großteil abgeworfen wird, nicht komplett austrocknen lassen, nicht mehr düngen

 

Solanum rantonetti – Kartoffelstrauch / Enzianstrauch

·         Eine pflegeleichte Kübelpflanze, die kalt (aber frostfrei)und leicht feucht überwintert wird, sowie möglichst hell, damit sie ihre Blätter behält, Rückschnitt im Herbst nötig

·         Diese Pflanze sollte nur sehr wenig gedüngt werden, da sie sonst nur meterlange grüne Triebe bildet und sehr wenig blüht

·          körnigen Langzeitdünger verwenden, alle 3-4 Monate, im Winter Ruhephase, nicht düngen

·         Strauchartig, mit violetten oder blauen bzw. weißen Blüten, Nachtschattengewächs

·         erst nach den Eisheiligen ins Freiland, spätfrostgefärdet

·         vollsonniger warmer Standort, gern vor einer Wand oder Mauer

·         regelmäßig und reichlich gießen, besonders bei Hitzeperioden, im Winter nicht düngen und Wassergaben zurückfahren

Solanum jasminoides – Falscher Jasmin

·         immergrüner Kletterstrauch, stammt aus Südamerika,

·         Er hat verholzende Ranken, die Kletterhilfen benötigen

·         die Blätter sind oval oder lanzettlich, glänzend dunkelgrün

·          April bis September viele rein weiße Blüten

·         zum Winterende Ranken um ein Drittel zu kürzen, so dass mehr Blüten angesetzt werden und die Pflanze ein kompakt bleibt

·         sonnig oder halbschattig

·          im Winter an einen frostsicheren Platz bringen, hell und kühl, um 10°C

·         von März bis Sept. regelmäßig gießen, Boden immer gut abtrocknen lassen

·         alle 10-15 Tage mischt man Dünger für Blühpflanzen ins Gießwasser

·         lockere, gut drainierte Böden, humusreich, man topft in alle 2-3 Jahre um, im Frühjahr, bevor sie ins Freiland geräumt werden

Strelitia reginae – Paradiesvogelblume

·         aus Südafrika, große Bedeutung als Schnittblume, nur 4 Arten

·         immergrün, mehrjährig, nicht winterhart

·         verdickte Wurzelstöcke, langstielige blaugrüne Blätter

·         meterlange Blütenstiele mit himmelblauen Blüten, die von leuchtendorangenen Hüllblättern umgeben sind

·         Hauptblüte Feb.-Aug., im GWH fast ganzjährig

·         Auf einer sonnigen Terrasse gedeihen sie von Juli bis Sept. bei regelmäßiger Wasserversorgung und guter Düngung prächtig

·         Nährstoffreiche Erde mit Sandzusatz für gute Durchlüftung, Drainage

·         Sehr kühl und hell, aber frostfrei überwintern

·         Jungpflanzen brauchen oft Jahre bis sie blühen

Tibouchina urvilleana -  Prinzessinenblume / Veilchenbaum

·         Volle Sonne, normal düngen (14tägig), mäßig gießen, empfindlich gegen Staunässe, daher immer erst gießen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist, aber auch nie austrocknen lassen(wirft Blüten und Blätter ab)

·         Empfindlich gegen Kalk, Substrat muss sauer sein

·         Zum Umtopfen am besten Moorbeetpflanzenerde verwenden

·         Für buschigeren Wuchs, Jungpflanzen öfter entspitzen, nach der Blüte Neutriebe zurückstutzen, mehrere Pflanzen pro Kübel

·         Blüht am einjährigen Holz

·         Hell und kühl, aber nicht zu kalt, denn sie stammt aus dem tropischen Regenwald, um 10 bis15°C, wichtig ist vor allem sehr hohe Luftfeuchtigkeit