Pseudolarix amabilis – Goldlärche

Sie stammt aus China, wird bis 20m hoch und ähnelt einer Lärche. Sie hat eine lichtdurchflutete Krone und einen lockeren Aufbau, im Alter hängen die unteren Äste tief herab. Die Nadeln sind in Quirlen angeordnet, sie ist sommergrün, die Nadeln sind sehr weich und hellgrün, im Herbst prächtig goldorange. Die Zapfen sind bläulich bereift und aufrecht – erinnern an Sempervivum. Im Reifezustand sind sie rotbraun und zerfallen. Sie möchte sehr sonnig, frei, aber dennoch geschützt stehen, da sie in der Jugend etwas frostempfindlich ist.  Der Boden sollte frisch bis feucht, durchlässig, nährstoffreich und sauer sein, da die Goldlärche kalkempfindlich ist.

Pseudotsuga menzisii var. caresia – Douglasie / Douglasfichte

Sie stammt aus den Rocky Mountains und ist ein rasch wachsender Baum, gleichmäßig kegelförmig und bis zu 50m hoch (in der Heimat). Sie ist immergrün, ihre Nadeln graugrün und duften stark, wenn man sie zerreibt. Die Zapfen sind länglich eiförmig, die Deckschuppen ragen zwischen den Samenschuppen hervor. Sie ist ein typischer Herzwurzler, in festeren Böden wurzelt sie flacher. Sie gedeiht optimal auf frischen bis feuchten, tiefgründigen Böden –humose Lehmböden. Sie sollten sauer bis schwach alkalisch sein, zu trockene und kalkhaltige Böden werden gemieden.  

Sciadopitys verticillata – Schirmtanne

Eine beliebte Rarität, die neben der Araucarie zunehmend unsere Gärten erobert. Sie stammt aus den japanischen Gebirgszügen und ist ein kleiner bis mittelhöher Baum, der kegelförmig wächst und sich durch seine auffällig dicken und langen in Quirlen angeordneten Nadeln auszeichnet. Sie ist immergrün und ihre nadeln sind von glänzendem Mittelgrün. Sie kann bis 15m hoch werden, in Gärten selten über 5m. Die Zapfen sind bis zu 10 cm lang und 5cm dick und graubraun. Sie möchte absonnig stehen, auf genügend feuchtem Boden, darf der Standort auch sonnig sein.  Sie ist anspruchsvoll, möchte frischen bis feuchten, sandig-humosen, locker-durchlässigen Boden, nährstoffreich und sauer bis neutral. Ein zu hoher Kalkgehalt führt zu Chlorosen (Gelbwerden) und Kümmerwuchs. Sie ist empfindlich gegen Trockenheit, liebt eine hohe Luftfeuchte und verträgt den austrocknenden Wind schlecht. Sie steht in der Jugend gern eher schattig und möchte etwas geschützt werden, ist jedoch frosthart.

Sequoiadendron giganteum – Mammutbaum / Bergmammutbaum

Er stammt aus dem westlichen Nordamerika und kommt dort nur noch wenig vor. Es ist ein imposanter Großbaum, der bis zu 50m hoch wird, aus seiner Heimat sind bis zu 80m hohe Exemplare bekannt. In der Jugend wächst er breit kegelförmig, im Alter wird die Krone locker und unregelmäßiger mit hängenden Ästen, die oft erst in großer Höhe ansetzen. Er wächst schnell, ist immergrün und hat schuppenförmige Nadeln/Blätter. Sie sind dicht an die Zweige gepresst, scharf zugespitzt und blaugrün. Er hat eiförmige rotbraune Zapfen um 6cm lang. Er ist erst Pfahl-, dann Herzwurzler und kann bis 4000 Jahre alt werden. Er gedeiht auf fast jedem kultivierten Boden, bevorzugt aber tiefgründige, nährstoffreiche, sandig-lehmige Böden, sauer bis alkalisch und feucht. In der Jugend kommt es oft zu Frostschäden, weil er zwar tiefe Temperaturen, aber keine starken Temperaturschwankungen verträgt. Er ist sehr sturmsicher, aber etwas anfällig für Botrytis.

Ein interessantes Bild findet man in der Wikipedia.

Sequoiadendron giganteum “Glaucum“ – Blauer Mammutbaum

Rasch wachsend und schlank, bis 40m hoch, schuppenförmige graublaue Blätter, Ansprüche u. ä. wie bei der Art.

 

Taxodium distichum – Sumpfzypresse

Sie stammt aus den Sümpfen im Südosten Nordamerikas, wird bis zu 30m hoch und über 700 Jahre alt. Sie wächst  breit kegelförmig und langsam, ist sommergrün und hat wechselständig angeordnete Nadeln, beim Metasequoia sind sie gegenständig angeordnet. Sie erscheinen in frischem hellen Grün und sind im Herbst rotbraun, fallen zusammen mit den Kurztrieben ab. Er hat 2-3cm große grüne Zapfen, die in der Reife braun werden, er möchte frei und sonnig, aber dennoch geschützt stehen. Er hat kräftige Pfahlwurzeln und bildet wenn er im Wasser steht sogenannte Atemknie. Sie gedeiht erstaunlicherweise auch auf mäßig trockenen Sandböden. Wenn man eine optimale Entwicklung der Pflanze möchte, sollte der Standort jedoch feuchte bis nasse Lehm-, Ton-, oder Sandböden, sauer bis neutral, ansonsten kommt es bei hohem Kalkgehalt zu Kümmerwuchs und Chlorosen. Sie sind windfest, können ganzjährig im Wasser stehen und sind in der Jugend spätfrostgefärdet.

Der Sequoia wird oft als "Rotholz" bzw "Redwood" bezeichnet auf Grund der rotbräunlichen Rinde. In ihrer Heimat werden Küstenmammutbäume bis zu 100m hoch,in Europa aber bis  nur 25m hoch und sind dann schon sehr alt. Als Kulturform ist die Sorte "Adpressa" im Handel.

Die Winterhärte lässt es nur zu ihn  in milderen Regionen zu kultivieren.Die Sorte ist zwar etwas frosthärter als die Grundform, kann in strengen Wintern aber auch Schäden bekommen und teilweise zurückfrieren. Dies gleicht der Baum aber im Folgejahr meist durch sein schnelles Wachstum wieder aus.

 

Wachstum: schnell, dichtes Nadelkleid,weiße Triebspitzen, silberne Nadelunterseiten, auf durchlässigem Gartenboden, vollsonnig/Halbschatten (im Winter vor Ostwind und Mittagssonne schützen)

Winterhärte: bis -15°C

 

Sequioa sempervirens "Adpressa"