Lärche - Larix

Hübsches Herbstarangement einer Lärche, Hängelärche und Blauer Scheinzypresse

Larix – Lärche

 

Larix decidua – Europäische Lärche

Sie wächst auf nährstoffreichen, frischen durchlässigen und gut durchlüfteten Böden. Sie ist kalkverträglich. Sie kann bis 35m hoch werden, ist sommergrün, die Nadeln sind in Büscheln angeordnet, im Austrieb hellgrün, dann frisch grün im Herbst leuchtend gelb. Die zapfen sind eiförmig, max. 4cm groß und haben Samenschuppen deren Rand nicht umgebogen ist. Sie ist sehr frosthart, durch ihre tiefen Wurzeln übersteht sie Dürrephasen und ist sturmfest. Ihre Nadeln rotten nur langsam und sind sauer, eignen sich als Mulch. Das Holz ist das dauerhafteste unserer Nadelgehölze und ähnlich wertvoll wie Eiche.

 

Larix  kaempferi – Japanische Lärche

Sie benötigt frische bis feuchte nährstoffreiche Böden, bei ausreichend Feuchtigkeit wird auch saurer Boden vertragen, Staunässe wird gemieden. Sie eignet sich für Küstenregionen und bevorzugt feuchte Sommer und trockene Winter, sowie eine generell hohe Luftfeuchte in der Vegetationszeit. Sie wird bis 30m hoch, hat blaugrüne Nadeln, die im Herbst gelb werden, ihre Zapfen haben stark zurückgerollte Samenschuppen. Sie ist eher dürreempfindlich, als die europäische Lärche und kann in ungünstigen Lagen Schäden durch Spätfröste erhalten.

 

Sorten:

 

Larix kaempferi “Blue Dwarf“

Niedrige zwergform , die breit buschig wird, kurze blaugraue Nadeln hat und sehr langsam wächst.

 

Larix kaempferi “Diana“ – Korkenzieherlärche

Sie wird max. 10m hoch und wächst relativ langsam, ihre Zweige sind gedreht und die Nadeln weich, im späten Herbst goldgelb werdend.

 

Larix kaempferi “Pendula“ – Japanische Hängelärche

Sie wächst weit überhängend bis schleppenartig und ist sehr dekorativ, in der Jugend wächst sie langsam, dann schneller. Als Höhe erreicht sie 6m, in Ausnahmefällen bis 10 m.

 

Metasequoia glypstroboides – Urweltmammutbaum

 

Er stammt aus feucht-schattigen Gebirgswäldern und ist auch schon seit dem Tertiär als fossile Überlieferung bekannt, erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde, nach der Wiederentdeckung in China 1941, der Mammutbaum in den Handel gebracht und in Parks und Gärten gepflanzt. Er bevorzugt gut drainierte, tiefgründige Lehmböden (sauer bis basisch), sie sollten nicht zu trocken und nährstoffreich sein. Der sommergrüne rasch wachsende Baum hat einen kegelförmigen Wuchs und hellgrüne weiche Nadeln, die sich im Herbst gelb bis rötlich verfärben. Er verliert die Nadeln mit samt den Kurztrieben. Er kann bis 40 m hoch und 7m breit werden und bevorzugt Halbschatten. Die Zapfen sind eiförmig und bis 2,5 cm groß. Er ist frosthart und kann auch in Überflutungsgebieten kultiviert werden.

 http://de.wikipedia.org/wiki/Urweltmammutbaum

Microbiota decussata – Sibirischer Fächerwacholder oder Zwerglebensbaum

 

Seine Heimat sind felsige Böden oberhalb der Baumgrenze in Sibirien. Er wächst flach ausgebreitet und dicht verzweigt, die Triebe sind bogenförmig. Er wächst recht langsam und wird bis 40 cm hoch, ältere Pflanzen erreichen Durchmesser um 2m. Die immergrünen schuppigen Blätter haben ein frisches Grün und verfärben sich leicht kupfrig zum Herbst hin. Sie tolerieren nahezu jeden Boden, sauer bis alkalisch und tritt- und schnittfest sowie frosthart.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sibirischer_Zwerg-Lebensbaum

 

Im Parkgarten Criewen

Im von Carl von Lenné gestalteten Parkgarten Criewen hab ich besonders schöne Mammutbäume entdeckt - 23.10.2010