Cedrus – Zedern

 

Die Flusszeder (=Calocedrus decurrens) , auch Weihrauchzeder genannt, ist ein stattlicher Baum mit dicker Rinde, der trotz seines irreführenden Namens eigentlich zu den Zypressen gehört. Er bevorzugt sandig bis lehmige Böden mit durchschnittlichem Nährstoffgehalt. Der Boden-pH sollte schwach sauer bis schwach alkalisch sein, dazu ausreichend Bodenfeuchte und dem optimalen Wachstum spricht nichts entgegen.

Die Flusszeder hat längliche, hängende Zapfen, ca. 2-3cm lang, hell rotbraun mit bedornten Schuppen. Sie sollte sonnig bis halbschattig gepflanzt werden und ist gut frosthart, verträgt Hitze und  Lufttrockenheit.

http://de.wikipedia.org/wiki/Weihrauchzeder

 

Cedrus alanticus – Zeder

 

Die imposante Atlas-Zeder ist ein immergrüner Nadelbaum mit einer Höhe von bis zu 40m. Die breite Krone endet immer in einer stumpfen Spitze. In Gärten sind die hängende Trauerform und die blaue Variante des Baumes weit verbreitet. Am besten pflanzt man sie sonnig bis absonnig auf leicht trocken bis leicht feuchten Boden mit einem pH-Wert von  6.0 bis 7.0, der Boden sollte tiefgründig sein und einen durchschnittlichen Nährstoffhaushalt aufweisen. Sie hat einen hohen Platzbedarf und  bevorzugt einen windgeschützten Standort. Ihre Nadeln sind 2-3cm lang, spitz und dunkelgrün und stehen locker rings um den Zweig. Die glänzend hell-braune Zapfen sind oft oben harzig.

 

“Aurea“ – Goldzeder

Sie hat Nadeln, die im Austrieb leuchtend gelb, später gelblichgrün mit grauem Schimmer sind und im zweiten Jahr vergrünen. Die Zapfen sind tonnenförmig 4-7cm lang und bis zu 4cm breit. Man sollte ihr Schutz vor Mittagssonne und Ostwinden geben. Sie wird max. 10m hoch ist dann aber 6m breit.

 

“Glauca“ – Blaue Atlas-Zeder

Sie wächst rasch und kegelförmig, im Alter breit ausladend. Sie erreicht gut und gerne 25m und ist dann bis 8m breit. Die Nadeln sind graublau. Die zapfen sind ebenfalls tonnenförmig und von der Größe denen der Goldzeder ähnlich, aber erst nach 2-3 Jahren reif. Ein nicht besonders gut ausgeprägtes Wurzelwerk sorgt für Windbruchgefährdung-besonders hohe Gefahr bei zu guten Böden. Abgestorbene Nadeln in harten Wintern werden beim Frühjahrsaustrieb mit erneuert. Sie möchte frei und sonnig stehen. Leicht feuchte nährstoffreiche, aber gut durchlässige kalkhaltige Böden sagen ihr zu. Sie benötigt Winterniederschläge und warme Sommer.

 

“Glauca Pendula“ – Hängeblauzeder

Hängeform der Atlaszeder, kann bis 7m hoch werden, meist aber nur um2m hoch und mit mähenartig hängenden Trieben, Krone oft rundlich. Boden etc. Wie bei der Blauzeder.

 

“Glauca Pyramidalis“

Mittelgroßer baum mit säulenförmiger bis schmal kegelförmiger Krone, um 10m hoch und etwa bis 3m breit. Pflege etc. wie bei der Blauzeder.

 

Cedrus deodara – Himalaya –Zeder

Die Himalaja-Zeder zeichnet sich durch ihre schlanke, fast spindelförmige Krone aus. Die Kegelform bleibt auch bei älteren Bäumen erhalten. Die Triebe sind blass rot und dicht behaart. Die fass-förmigen Zapfen werden 8-12cm lang .Sie wächst auf trocknen bis feuchten Böden und verträgt keine Staunässe. Der Boden sollte tiefgründig sein, starke Verdichtung gemieden werden und die Nährstoffversorgung mittelmäßig sein, ideal ist ein pH-Wert von 5.0-6.5. Die Nadeln sind weicher als bei anderen Zedern und blaugrün, bei zu hohem pH-Wert reagiert sie chlorotisch. Sonnige bis halbschattige windgeschützte Lage wird bevorzugt. Durch den sehr frühen Austrieb ist sie spätfost-gefährdet. In sehr rauen Lagen braucht sie in den jungen Jahren etwas Schutz.

 

“Golden Horizon“

Eine gelbnadelige flach und gedrungen wachsende Art. Seitentriebe im Alter leicht hängend. Sie wächst sehr langsam in 5 Jahren Standzeit etwa 40 cm, eine endgültige Größe ist nicht bekannt. Sie hat relativ weiche und dünne Nadeln. Pflege etc. wie C. deodara.

 

“Robusta Glauca“

Klein bis mittelhoch, in der Jugend kegelförmig, im Alter breiter und lockerer, leicht hängend. Lange und ziemlich dicke Nadeln in Blaugrün. Pflege etc. wie C. deodara.

 

Cedrus libani

Die berühmte Libanon-Zeder erreicht 40m Höhe und mehr. Die mächtige Krone ist tafelförmig. Der Stamm wird sehr dick. Eine 2500 Jahre alte Libanon-Zeder hat einen Umfang von 15m. Festigkeit, Farbe und Duft des Holzes sind sprichwörtlich. Ansprüche

Liebt nährstoffreiche, lockere, warme Böden, gedeiht nur in wintermilden Lagen.

Weitere Nadelgehölze mit C

 

Cephalotaxus  harringtonia “Fastigiata“ (= C. buergeri / Podocarpus koraiana) – Kopfeibe

Säulenförmiger Strauch, straff aufrecht und sehr dicht wachsend, im Alter leicht trichterförmig. Erinnert an eine grobnadelige Säuleneibe. 2-3m hoch, dunkelgrüne spiralig stehende glänzende Nadeln, sonniger bis halbschattiger Platz, geschützt. Sandig humose saure bis alkalische Böden, braucht in jungen Jahren etwas Winterschutz, regeneriert sich aber gut nach Frostschäden.

Etagenbaum - Zeder