Sortimentsliste vorrätiger Großbäume zwischen 2-3,5m Höhe

 

Catalpa  bignoides – Trompetenbaum

Aesculus hippocastanum – Kastanie in Sorten, auch rotblühende

Castanea sativa – Esskastanie, Marone

Acer- Ahorn

Acer platanoides  - “Drummondii“

Acer platanoides  - “Royal Red“

Acer platanoides  -“Globosum“

Acer platanoides  -“Cleveland“

Acer platanoides  -“Fassens Black“

Acer Pseudoplatanus – “Späthii“

Acer rufinerve

Crataegus – Rot- und Weißdorn

Crataegus monogyna – weiß

Crataegus laevigata  (C. media) – “Pauls Scarlet“ – rot

Crataegus lavallei – weiß

Crataegus persimilis  - “Prunifolia“- weiß

Fraxinus exelsior – Gemeine Esche (auch die Sorten: “Globosa“, “Westhofs Glory“, “Jaspidea“)

Fraxinus ornus – “Mecsek“- Blumenesche

Mespilus germanica – Mispel (kleine braune Früchte sind nach längerem Liegen oder Frosteinwirkung essbar)

Pyrus – Birne, verschiedene Sorten auf Anfrage

Malus – Äpfel, verschiedene Sorten auf Anfrage

Malus – Zieräpfel:

Malus “Evereste“ – “Red Sentinal“ – “Rudolph“

Amelanchier lamarckii – Felsenbirne (weiße Blüten, essbare schwarzrote Früchte, schönes Herbstlaub)

Juglans regia – Wallnuss

Laburnum anagyroides – Gemeiner Goldregen

Carpinus betulus – Hainbuche

Tilia platyphyllos – Sommer-Linde

Platanus  x hispanica (syn. P. acerifolia) – Ahornblättrige Platane

Fagus sylvatica “Atropunicea“ – Blutbuche, Großstrauch, rotgrünes Sommerlaub, Herbst kupferfarben 

Sorbus aucuparia “Edulis“ -essbare Eberesche (süßsäuerliche Früchte 100g enthalten bis zu 100mg Vitamin C und 2,5mg Carotin)

Gleditsia triacanthos – Amerikanische Gleditschie, Falscher Christusdorn (“Sunburst“- leuchtend gelbgrünes Laub)

Robinia pseudoacacia “Umbraculifera“ – Kugelrobinie (selten blühend)

Zierkirschen und –Pflaumen:

Prunus avium “Plena“ – hängend, weiße gefüllte Blüten

Prunus cerasifera “Nigra“ – Blutpfaume, rotes Laub, weißrosa Blüten u.U. essbare Früchte

Prunus  “Umbraculifera“ – kleine kugelförmige Krone

Prunus serrulata “Kanzan“ – dunkelrosa gefüllte Blüten

Prunus  serrulata – Japanische Blütenkirsche mit weißen einfachen Blüten

Prunus x yedonensis “Ivensii“ – hängender Wuchs, zartrosa-weiße einfache Blüten

Prunus domestica -“Königin Victoria“ – großfrüchtige essbare Pflaume( gelbrot, oval, saftig süß,leicht steinlösend)

 

Beschreibung der Arten, die nicht unter anderen Rubriken zu finden sind:

Aesculus – Roßkastanie

Es gibt etwa 25 Arten, stattliche und großkronige Bäume, mit harzigen Schuppen bedeckte Winterknospen, Früchte sind die allgemein bekannten Kastanien, beliebtes Wildfutter und Bastelmaterial. Wegen ihrer sehr dichten Kronen sind sie beliebte Schattenspender in Gärten, Parks und auf Höfen und beliebte Alleebäume.

Aesculus x carnea  “Briotii“ – Scharlach-Roßkastanie

Mittelgroß, rundliche bis breit pyramidenförmige Krone, bis 15m hoch, sommergrün, dunkelgrüne leicht glänzende handförmige Blätter, leuchtend blutrote Blütenrispen, bis 15cm lang, blüht ab dem 10. Jahr, Eigenschaften und Standort wie bei der Art.

Aesculus hippocastanum – Roßkastanie

Bevorzugt nährstoffreiche, tiefgründige Sand- und Lehmböden, großer Baum mit breiter Krone, im Alter überhängende untere Zweige, bis 30m hoch und 20m breit, sommergrün, handförmige 5-7teilige dunkelgrüne Blätter, Herbstfärbung gelb bis braun, Blüten weiß (gelbrot gefleckt), bis 30cm lange aufrechte Rispen, große stachelige erst grüne dann braune Früchte mit ein bis 2 Kastanien. Sonne bis Halbschatten, lieber feuchten Boden, kalkverträglich, empfindlich gegen Oberflächenverdichtung, frosthart, kann Schaden durch Luftverschmutzung und Salz erleiden, gute Bienenweide.

“Baumannii“ blüht weiß gefüllt und setzt kaum Früchte an, wird nicht ganz so riesig wie die Art, blüht länger.

“Globosum“ kugelförmig, bis 8m, weiße Blüten

Betula pendula – Sandbirke, Weißbirke

Heimische Art, mit schlankem Stamm, lockere Krone, Seitenäste meist malerisch herunterhängend, bis 25m hoch, typisch ist die weiße Borke, die sich abrollt, sommergrün, dreieckige Blättchen, bis 7cm lang, grob gesägt, hellgrün, Herbstfärbung goldgelb, Pioniergehölz, als Schnitt (Stiep-ruten)zu Ostern, treibt früh aus, die Blüten erscheinen in Form gelbgrüner Kätzchen ab Anfang April, toleriert auch magere trockene Böden, bevorzugt aber saure Böden, humos bis moorig und feucht. Sie wird bis zu 120 Jahre alt und ist frosthart und verträgt viel Trockenheit.

„Purpurea“ – Blutbirke

Bis 15m hoch, schlanker Baum, sommergrün, Blätter dreieckig und nur 3cm lang, Austrieb dunkelrot bis dunkelpurpurn im Sommer, im Herbst bronzefarben bis braunrot.

„Youngii“ – Trauerbirke

Kleiner Baum mit schirmförmiger Krone, Äste senkrecht herabhängend, bis max. 8m hoch, sommergrün, Blätter wie bei der Art, meist doppelt gesägt

Fraxinus exelsior – Gewöhnliche Esche

Bis 40m, in der Jugend schnellwüchsig, sommergrün, gegenständig unpaarig gefiedertes Blattwerk, matt grün, Herbst gelb, gelblich bis rötliche unscheinbare Blüten (April/Mai), windbestäubend, Nussfrüchte geflügelt in Büscheln zusammenhängend, Sonne bis lichter Schatten, humoser, leicht feuchter, tiefgründiger, nahrhafter lockerer Boden. Liebt Kalk und kommt schlecht mit stauender Nässe und Bodenverdichtung klar, wird bis 200 Jahre alt und kommt kaum mit industrieller Luftverschmutzung klar. Spätfrostgefährdet, windfest, schlägt gut wieder aus, Wildverbiss!!!

„Jaspidea“ – Goldesche

Bis 15m, sommergrün, gelbgrüner Austrieb, im Sommer hellgrün zum Herbst goldgelb

„Nana“ syn. „Globosa“ – Kugelesche

Meist hochstämmig veredelt, langsam wachsend, dichte runde Krone, kleinere Blätter und späterer Laubfall

„Westhofs Glorie“

Holländische Sorte, bis 25m, schnellwüchsig, sommergrün, Austrieb dunkelbraun und spät, glänzend dunkelgrünes Laub, im Herbst manchmal gelb oder nach dem Frost grün fallend, kaum Fruchtansatz

Fraxinus ornus „Mecsek“ – Kugelförmige Blumenesche

Meist hochstämmig veredelt, Krone kugelförmig, um 6m, abhängig von der Höhe der Veredelung. Sie wächst auf sonnigen, warmen, trockenen Lehm- und Steinböden, die kalkreich sein sollten, sie ist sommergrün, hat unpaarig gefiedertes Laub in sattem Grün, unterseits hellgrün, Mittelrippe am Ansatz rotbraun behaart, Herbstfärbung gelegentlich gelbviolett bis braunviolett, cremeweiße, dichte endständige duftende Blütenrispen (Mai/Juni), die bis zu 15cm lang werden, geflügelte Nüsschen als Frucht(Sept./Okt.), frosthart, verträgt viel Trockenheit, wärmeliebend.

 

Platanus x acerifolia – Ahornblättrige Platane

Großer schnell wachsender Baum, bis 30m hoch, weit ausladende hoch gewölbte Krone, hellbraune Rinde, plattenförmig ablösend, im Alter sind freistehende Exemplare oft breiter als hoch. Am Schweriner Schloß kann man 142 Jahre alte Platanen bewundern. Sie sind sommergrün, haben ahornähnliches Laub, 3-5lappig, mittelgrün, ledrig, Laub haftet lange färbt sich kaum (gelblichgrün). Die Blüten fallen kaum auf, erscheinen mit den Blättern als kugelige gelblichgrüne Köpfchen in Rispen, die kugeligen Früchte haften sehr lange und hängen einzeln oder zu zweit an bis 20cm langen Stielen. Sie wurzelt tief und dicht und verträgt sogar Überflutungen. Sie ist sehr anpassungsfähig, optimal gedeiht sie auf kalkhaltigen, leicht lehmigen, ausreichend feuchten und nahrhaften Böden mit guter Drainage. Sie lässt sich leicht verpflanzen ist äußerst schnittverträglich und industriefest, frosthart und wärmeliebend.

Quercus – Eiche

Quercus palustris – Boulevard-, Spree- oder Sumpfeiche

Sie stammt aus Nordamerika, wird bis 20m hoch und ist sommergrün. Ihre Krone kegelförmig, die unteren Äste hängen stark, es bilden sich nestförmige Partien trockener Äste, die Blätter haben 2-4 spitze gezähnte Lappen pro Seite und werden bis zu 15cm lang, sie sind beiderseits grün und glänzen, haben unterseits graue Achselbärte und färben sich rötlich oder braun, meist scharlachrot zum Herbst. Die Früchte sitzen an kurzen Stielen oder direkt auf dem Ast, sind bis 1,5cm lang, halbkugelig und sitzen zu einem Drittel im Becher. Der Standort sollte sonnig gewählt werden, an den Boden passt sie sich gut an, trockene Böden wie Überschwemmungsböden werden vertragen. Tiefgründig, nahrhaft und sauer bis schwach alkalisch sollten die Böden sein. Fosthart, normal ist die Bildung trockener Astpartien auch am Naturstandort.

Quercus petraea – Traubeneiche/Wintereiche

Sie ist auch bei uns heimisch, verbreitet von Europa bis Kleinasien. Sie ist ein großer Baum mit geschlossener und hoch gewölbter Krone, erreicht bis 30m (oder mehr) und hat einen bis zum Wipfel durchgehenden Stamm. Sie hat kaum Ansprüche an den Nährstoffhaushalt des Bodens, er sollte tiefgründig und sandig-lehimg , oder lehmig sein, sauer und mäßig feucht, die Klimalage luftfeucht, sommertrocken und wintermild. Sie hat dunkelgrün glänzende, unterseits stumpf hellgrüne Blätter, die im Herbst gelb bis braun werden und enorm lange haften. Sie sind oval bis 12cm lang und haben pro Seite 5 oder 7 rundlich-spitze Lappen. Die gelbgrünen Blüten erscheinen im Mai, die Eicheln sitzen zu mehreren an kurzen Stielen und sind zu einem Viertel vom Becher umschlossen. Sie toleriert auch alkalische Böden, meidet aber hohes Grundwasser und Staunässe. Sie benötigt einen vorwiegend sonnigen Standort, ist frosthart, aber spätfrostempfindlich, verträgt sommerliche Dürre und Hitze besser als Q.robur. Das Laub zersetzt sich leicht und wirkt bodenversauernd. Mit rund 120 Jahren erreicht die Traubeneiche ihre endgültige Höhe, sie kann bis zu 800 Jahre alt werden.

Quercus robur – Sommereiche, Stieleiche

Sie wächst in derselben Region wie Q. petraea, aber in flachen Regionen, nicht im Gebirge. Sie bevorzugt tiefgründige, feuchte, nährstoffreiche kalkhaltige bis leicht saure Lehm- und Tonböden. Mächtiger Baum, lockere hoch gewölbte Krone, mächtiger  kurzer Stamm, unregelmäßig, knorrig gedrehte Äste im Alter malerisch (oft auf winterlichen Impressionen festgehaltenes Merkmal). Bis 35m hoch, sommergrün, Blätter mit beidseitig 3-6rundlichen Lappen, etwas ledrig, tiefes Grün, untere Seite hellgrün, Herbst: gelb bis braungelb, Laub bleibt bis zum Frühjahr am Baum, Blüten gelbgrün, Eicheln 2-3cm lang, Stiel 5-12cm, Tiefwurzler, sonnig bis absonnig, bodentolerant und robust, mineralkräftige Böden bevorzugt, Schlickböden in Überschwemmungsgebieten, Bruchhumusböden, aber auch normale Böden. Sturmfest, mehltauanfällig, frosthart, verträgt extremere Schwankungen im Klima und tockenere Luft. Sie werden bis 1000 Jahre alt.

Quercus rubra – Amerikanische Roteiche

Aus dem östlichen Nordamerika im Gebirge vorkommend, sie wachsen auf nahezu jedem Boden, starkwüchsig, bis 25m hoch, durchgehender Stamm, rundliche Krone. Sommergrün, große bis 23cm lange und 15cm breite stumpf dunkelgrüne (Unterseite hellgrün) Blätter, mit pro Seite 3 bis 5 nach vorn gerichteten spitzen Lappen. Im Herbst werden sie von leuchtendem Rot oder orange eingefärbt und haften oft den Winter über braun am Baum.  Sie wurzeln flach und ihre Eicheln sind bis 2,5cm lang und ein Drittel vom Becher umschlossen. Sie bevorzugen gut durchlässigen sandigen Lehm und sind unempfindlich gegen Luftverschmutzung durch Rauchsäuren.

Robinia pseudoacacia „Umbraculifera“ – Kugelrobinie

Kleiner Baum, bis 6m mit dichter runder, im Alter flach kugeliger Krone, Jahreszuwachs um 15cm, verträgt radikalen Rückschnitt, bildet kaum Ausläufer, ist dornenlos und sommergrün. Ihre Blätter sind unpaarig gefiedert, kleiner als bei der Art und bis 15cm lang und hellgrün. Sie blüht nicht. Sie mag volle Sonne, ist anspruchslos und gedeiht besonders gut auf nährstoffreichen, frischen lockeren Lehmböden, ausgesprochene Kalkböden meidet sie. Schwere nasse verdichtete Böden verträgt sie nicht, ihre Wurzeln brauchen Sauerstoff. Frosthart, Hitze und Dürre ertragend, beste Bienenweide, da sehr nektarreich (die Art!). Rinde und Laub sind für Pferde giftig. Blätter. Früchte, Samen und Rinde sind auch für den Menschen giftig.

Sorbus aucuparia „Edulis“ – Essbare Eberesche

Sie wird vorwiegend als Baum angeboten, der regelmäßig hohe Erträge liefert.  Er hat große Trauben mit orangeroten säuerlich-aromatischen Früchten, die sich durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt großer Beliebtheit erfreuen. Die Früchte reifen ab Ende August. Sind größer als bei der Art (einzeln 1,3cm dick), orangerot, nicht bitter, auch roh essbar.

http://www.kaesekessel.de/kraeuter/e/ebereschen-rezepte.htm

 

Bis 15m hoher Baum mit rundlich-ovaler Krone, mittelstark wachsend, sommergrün, wechselständige größere, derbere und dunklere Blätter als bei der Art. 13-17 Blättchen, Blattspindel braunrot, Herbst: leuchtend gelb bis orangerot, Blüten im Mai, weiß in flachen bis 20cm großen Rispen. Sie ist frosthart, sonnig, frische bis feuchte, humose, leicht saue Böden sind ideal, ziemlich bodentolerant, verträgt auch Kalk, frosthart, Pioniergehölz, dürregefährdet, Staunässe und zeitweise Überschwemmung werden ertragen, verbißgefährdet in freier Wildbahn.

Tilia platyphyllos – Sommerlinde

 

Die Sommerlinde ist mehr im südlicheren Bereich Europas verbreitet, während die Winterlinde im Norden den größeren Anteil hat. Sie bevorzugt frische locker-humose , tiefgründige, nährstoffreiche, kalkhaltige bis schwach sauren Lehmböden in wintermilder humider Lage. Sie wird bis 40m hoch und wird ein mächtiger, breiter rundlich-ovaler Baum mit kurzem Stamm, Bezweigung im unteren Bereich hängend, sommergrün, Blätter schief ei- herzförmig, kurz zugespitzt, scharf und unregelmäßig gesägt, bis 12x15cm, lebhaft gelblich grün oben zunächst oben behaart, dann kahl, unten weich behaart, weißgraue Achselbärte (T.cordata hat rotbraune), treibt früher aus, früher Laubfall, vorher Gelbfärbung. Blüten: gelb, 3-5blütige Trugdolden, süßer Duft, Juni/Juli, blüht nach 15-20 Jahren. Oval bis kugelige stark verholzte dickschalige braune Nüsschen mit 5 ausgeprägten Rippen. Sonne bis Halbschatten in kühlfeuchter Lage. Höhere Ansprüche, als die Winterlinde, kalkliebend, frosthart, aber eher spätfrostgefährdet als T. cordata, wärmeliebend, Trockenheit schlecht vertragend, salzempfindlich, gute Bienenweide, Laub wirkt bodenverbessernd und ist säurearm, windfest, 1000 -1500 Jahre können sie alt werden.

 

Tilia cordata – Winterlinde

 

Trockene, locker humose, flach- bis tiefgründige saure bis leicht alkalische Böden (Lehm, Löß, Ton).Stattlicher bis 25m hoher Baum. Breit kegelförmige Krone, Äste tief ansetzend, träg bis mittelstark wachsend, sommergrün, Blätter bis zu 5x10cm groß, muldenförmig nach oben gewölbt, unterseits blaugrün, Herbstfärbung leuchtend gelb. Blüten gelblichweiß, 5-11blütige Trugdolden, Blüte mit Hochblatt verwachsen, duftend, ab Juli, braunfilzig behaarte ovale bis kugelige, dünnschalige Nüsschen mit wenig ausgeprägten Rippen. Sonniger Standort, sehr anpassungsfähig. Halbschatten, frosthart, wärmeliebend, hitzetolerant, windfest, können über 1000 Jahre alt werden und sind die besten Honiglinden.