Ginkgo

Er ist nur aus alten Tempelanlagen in China erhalten, Wildvorkommen sind keine bekannt. Die Geschichte des Ginkgobaumes geht bis in die Jura und Kreidezeit vor rund 300 Mio. Jahren zurück. So gilt er quasi als lebendes Fossil. Männliche Bäume tragen kleine Ähren als Blüten, die weiblichen nackte Samen mit öligem Fruchtfleisch um den großen Kern. Er nimmt eine Sonderstellung unter den Gehölzen ein, denn er gehört weder zu den Laubgehölzen noch zu den Koniferen.

Er bevorzugt einen Standort, der windgeschützt ist und tiefgründigen fruchtbaren Boden aufweist. Schädlinge und Umweltverschmutzung scheinen ihm kaum was anhaben zu können. In Parks und an Straßen werden vorwiegend männliche Bäume gepflanzt, da von den Früchten der weiblichen ein starker Geruch ausgeht. Früchte trägt der Baum frühestens ab dem 20. Jahr, die Früchte sind essbar und nahrhaft.

 

Ginkgo biloba

 

Er kann bis 30m hoch werden und wächst in der Jugend sehr schlank. Die fächerförmigen Blätter werden im Herbst leuchtend gelb. Früchte gibt’s nur, wenn männliche und weibliche Bäume zusammen gepflanzt werden. Sie sind pflaumenähnlich orangebraun und der Kern ist essbar.

Sortenbeispiele: Fastigiata, Princeton Sentry, Autumn Gold.

 

So schön groß kann er werden, in Europa selten gepflanzter weiblicher Ginkgo am Kloster Chorin - 02.10.2010

Mein Ginkgo am 05.11.2010 - Herbstzauber