Hier blüht Ihnen was - Sträucher und Bäume für jeden Garten ist was dabei

Abeliophyllum distichum – weiße Forsythie

 

Ein zierlicher Strauch, den im Alter weit ausladende, hängende Zweige kennzeichnen. Er wird bis zwei Meter hoch, er blüht von März bis Mai und und hat weiße bis blass rosa Blüten, die an kleine Forsythienblüten erinnern und nach Mandel duften. Er mag es sonnig bis leicht halbschattig und geschützt. An den Boden stellt er keine besonderen Ansprüche,  sollte jedoch nicht zu feucht stehen.

Seltener Frühjahrsblüher.

Buddleja davidii – Sommerflieder / Schmetterlingsflieder

 

Der Sommerflieder kommt ursprünglich aus China und ist einer der beliebtesten Sommerblüher geworden. Die Sträucher werden bis 4m hoch und wachsen meist leicht überhängend. Die Blätter sind sommergrün, unterseits grau filzig und eilanzettlich. Die Blüten erscheinen in überhängenden endständigen Rispen von Juli bis in den Herbst. Sie haben einen kräftigen Duft und locken zahllose Schmetterlinge und Hummeln an. Er gedeiht auf normalen Gartenböden, die schwach sauer bis stark kalkhaltig sein dürfen und bevorzugt sonnige und warme Plätze. Der Boden sollte durchlässig sein, selbst relativ trockene nährstoffarme Böden eigenen sich noch zur Kultur.

Die Blüten erscheinen am einjährigen Holz, daher ist ein kräftiger Rückschnitt erwünscht und fördert den Blütenreichtum.

Bekannte Sorten sind:

„Black Knight“ – dunkelviolett reich blühend

„Burgundy“ – tief leuchtend purpurrot, bis 20 cm lange Rispen, dunkelgrünes Laub

„Cardinal“ – tief purpurrot, 30-40cm lange Rispen

„Empire Blue“ – blauviolett, bis 30cm lange Rispen

„Fascinating“ – purpurrosa mit extrem langen Rispen

„Ile de France“ – amethystviolett

„Pink Delight“ – große dichte Rispen bis 50 cm, leuchtendes Rosa

„Purple Prince“ – tief violett, große Rispen

„Orchid Beauty“ – malvenfarben, dichte lange Rispen

„Royal Red“ – purpurrot

Calicarpa bodinieri – Liebesperlenstrauch / Schönfrucht

Sie bevorzugen eine sonnige geschützte Lage und gleichmäßig feuchten Boden, der sauer sein sollte, durchlässig und humos. Er ist locker verzweigt, wirkt etwas sparrig und wird etwa 3m hoch, hat elliptische graugrüne Blätter, die im Herbst gelb werden. Die Blüten sind unscheinbar weißlich lila, die eigentliche Attraktion sind die leuchtend violetten Beeren, die ab Herbst bis tief in den Winter die Sträucher zieren. Sie erscheinen zahlreich, auch schon an jungen Pflanzen.  Der Fruchtansatz ist reichlicher, wenn mehrere Pflanzen gesetzt werden.

Caryopteris x clandonensis – Bartblume

Sie gehört zu den Kleinsträuchern, ist vieltriebig und wird um 1m hoch, die Triebe sind grau filzig und die ovalen 5-8cm langen Blätter sind auf der Oberseite grün, unten graugrün und duften aromatisch, die leuchtend dunkelblauen Blüten erscheinen in endständigen Büscheln an den Jahrestrieben im Juli -September. Sie möchte vollsonnig und geschützt stehen. Der Boden sollte locker durchlässig und humos sein, sauer bis alkalisch, denn die Bartblume verträgt Kalk, sonst sollte er eher trockener sein, Staunässe wird nicht vertragen. Sorten: „Athur Simmonds“, „Heavenly Blue“ ( tief dunkelblaue Blüten)und „Kew Blue“ (noch dunkleres Blau als bei „Heavenly Blue“).

Ceanothus  x delilianus „Gloire de Versailles“ – Säckelblume

Sie stammt vorwiegend aus Mittelamerika, ist etwas frostempfindlich und braucht einen geschützten Platz, verträgt allerdings sommerliche Hitze und Trockenperioden gut. Sie ist sommergrün, die dunkelgrünen Blätter sind oval und 4-8cm lang und unten filzig behaart. Sie möchte vollsonnig stehen, dann erscheinen von Juli bis Oktober zahlreiche violett- bis hellblaue Blütenrispen (am einjährigen Holz). Sie möchte einen leichten Boden mit gutem Wasserabzug, der zudem kalkhaltig sein sollte. Eine verwandte Art, der Ceanothus x pallidus „Marie Simon“ blüht rosa von Juli bis September und wird ebenfalls um 1,5m hoch, ist aber selten im Handel.

Cercis chinensis „ Avondale“ – Judasbaum

 

Der Judasbaum wächst auf durchlässigen, sandigen Lehmböden und ist kalkliebend, gedeiht aber auch auf schwach sauren Böden. Er mag es warm sonnig und geschützt und die purpurrosa Blüten(Schmetterlingsblüten) erscheinen an den mehrjährigen Trieben oder treiben aus den älteren Stämmen (Cauliflorie). Er verträgt Hitze und Trockenheit und ist in der Jugend etwas frostempfindlich. Er wird bis zu 6m hoch und hat rundlich herzförmige Blätter, die graugrün sind.

Chaenomelis – Zierquitte, Scheinquitte

Dieser sommergrüne Zierstrauch ist ziemlich bizarr im Wüchs im Frühjahr erscheinen kurz vor, oder zusammen mit den hellgrünen Blättern zahlreiche Blüten in den Farben weiß, rosa und rot. Ihnen folgen im Spätsommer  leicht zitronig duftende, harte, wachsige, gelb-grüne Früchte, aus denen man Marmelade oder Gelee machen kann. Sie sind frosthart, bevorzugen Sonne und durchlässigen, nicht zu fetten Boden. Im Winter sollte man jeweils einige ältere Äste entfernen um eine vitale Pflanze über lange Jahre zu erhalten.

Es gibt verschiedene Arten. C. cathayensis wird bis 4m hoch, stammt aus China und hat lange Dornen an den Zweigen. Sie hat lachsrosa Blüten und bis zu 15 cm lange Früchte.

Wie ihr Name verrät stammt C. japonica aus Japan. Sie wächst sehr langsam und wird max. 1m hoch. Die Blüten erscheinen im Frühsommer, in orangerot bis karmesinrot, die kleinen runden Früchte sind gelb und duften angenehm. Eine Zwergform ist C. japonica var. alpina mit orangenen Blüten.

C. speciosa stammt aus China, wird bis 3m hoch und ihre Hybriden stellen die häufigsten Kulturformen dar. Im Spätwinter bis ins Frühjahr erscheinen die roten Blüten. Es sind viele Sorten erhältlich. Appleblossom (weiß-rosa), Nivalis (weiß), Moerloosi (weiß-rosa und karminrot gefleckt), Rubra grandiflora (karmesinrot).

C.x superba (Kreuzung aus C. japonica und C. speciosa) werden zwischen 1-3m hoch und bringen zahlreiche erstklassige Sorten hervor. Knap Hill Scarlet (hell-orange-scharlach), Crimson and Gold( tiefkarmesinrot mit goldenen Staubbeuteln), Nicoline (scharlachrot) und Pink Lady (dunkelrosa),sowie Rowallane (blutrot).   

Chionanthus - Schneeflockenbaum

Am interessantesten sind die zwei sommergrünen Arten ,eine aus China (Chionanthus retusus) und die andere aus Nordamerika (Chionantus virginicus) stammend. Im späten Frühjahr erscheinen die Kronen dieser kleinen Bäume wie weiße Wolken durch die Fülle an zarten,  kleinen, weißen Blüten. Sie sind sehr unproblematisch, wachsen aber langsam und einige blühen erst nach zehn Jahren. Sie bevorzugen einen sonnigen, warmen Platz mit nährstoffreichem, durchlässigem  Boden. Sie treiben erst aus, wenn alles andere bereits grünt!

C.retusus hat glänzendes Laub, wird bis 10m hoch und hat eine schirmförmige Krone. Die Blütenblätter sind gut zwei cm lang und erscheinen im Frühsommer.

C.virginicus hat weniger glänzendes hellgrünes Laub. Er blüht im Frühsommer, die größeren Blüten erscheinen zwischen den Blättern. Kann wild auf gutem Boden in Flußnähe bis 10m erreichen, im Garten eher Strauchhöhe.

Cornus - Blumenhartriegel

Cornus canadensis – Teppichhartriegel

Er kommt in Nordamerika, Grönland, Alaska und Japan vor, wächst dort auf feuchten neutralen bis sauren Böden, die einen hohen Laub- oder Nadelhumusanteil aufweisen müssen, oder Moorböden sind. Er ist sommer- bis wintergrün, die kräftig grünen Blätter sind quirlig angeordnet. Er kann sich im Herbst orangerot verfärben, wird 10-20cm hoch und hat im Juni rötgrünliche Blütenköpfchen, die von vier weißen Hochblättern umgeben sind. Aus den Blüten werden erbsengroße Früchte, die zu mehreren an einer Triebspitze sitzen. Er meidet Kalk. Halbschatten mit gleichbleibender Feuchtigkeit.

Cornus florida - Blumenhartriegel

Er stammt aus Nordamerika, wo er vorwiegend in feuchten Laubwäldern zuhause ist. Er ist ein langsam wachsender breit ausladender Großstrauch, manchmal auch kleiner Baum. Er wird 4 bis 6m hoch und mindestens genauso breit. Er ist sommergrün und hat zugespitzte eiförmige leicht gewellte Blätter (7-15cm lang), unterseits weißlich. Im Herbst färbt er sich prachtvoll scharlach-rot bis violettbraun. Im Mai/Juni erscheinen in großer Fülle, die bis zu 9cm großen „Blüten“, eigentlich kleine grünliche Knöpfchen von 4 weißen Hochblättern umgeben. Die Früchte sind leuchtend rot und eiförmig, bis zu 1,5cm dick. Er macht dicht verzweigte feine Wurzeln im Oberboden und eignet sich daher kaum zur Unterpflanzung und sollte durch eine Mulchschicht vorm Austrocknen bewahrt werden. Er mag es sonnig bis halbschattig und braucht gleichmäßig feuchten, locker humosen, nahrhaften, schwach sauren bis neutralen Boden, Kalk und stauende Nässe verträgt er nicht. Die Sorte „Rubra“ ist ähnlich nur hat sie rosa Hochblätter.

 

Cornus kousa – Japanischer Blumenhartriegel

Er wächst in den Bergwäldern Japans und Koreas, es ist ein großer, eleganter Strauch, der vasenförmige Hauptäste hat und im alter eher etagig waagerecht wächst und sehr langsam, bis 6m hoch, die eiförmigen Blätter sind leicht gewellt und dunkelgrün, unterseits bläulich, im Herbst verfärben sie sich in ein leuchtendes Gelb oder Scharlachrot. Die Blüten (grünliche Knöpfchen, umgeben von 4großen, weißen Hochblättern erscheinen im Juni (3Wochen später als bei Cornus florida). Die Früchte ähneln Himbeeren und sind rosa und ca. 2cm dick und an langen Stielen. Der jap. Blumenhartriegel bevorzugt leicht feuchte, humose und nahrhafte, saure bis neutrale Böden und durchwurzelt den Oberboden stark mit vielen Feinwurzeln. Er gedeiht auch auf eher sandigen weniger feuchten Böden und verträgt mehr Trockenheit als C. florida, Staunässe und Kalk hingegen mag er nicht.  Sorten sind zum Beispiel: „China Girl“ (4m, rote Herbstfärbung, grünlich-weiße Brakteen, Früchte dunkelrosa)oder „Satomi“ (6m, rosa sich überlappende Brakteen, dunkelrosa Früchte, leuchtend rote Herbstfärbung).

Cornus kousa var. chinensis – Chinesischer Blumenhartriegel

Höher (bis 10m) und im Wuchs stärker als C. kousa, stammt aus China und wächst erst im Alter sehr langsam, anfangs noch ein Jahreszuwachs von ca. 25cm in der Höhe und 20cm in der Breite. Die Blätter sind hellgrün und kaum gewellt, unterseits weißlich und etwas behaart, die Herbstfärbung ist leuchtend rot. Im Mai/Juni erscheinen die grünlichgelben Köpfchen, umrahmt von 4 weißen Brakteen (Hochblättern). Diese Art vergreist weniger schnell, stellt ansonsten die gleichen Ansprüche.

 

Cornus nuttallii – Nuttall´s Blütenhartriegel

Diese Art stammt aus den Wäldern Nordamerikas. Er wird ein hoher, breiter Strauch (3-6m), in seiner Heimat auch kleiner Baum(bis 15m). Er ist sommergrün, die Blätter sind verkehrt eiförmig und leicht zugespitzt, im Herbst leuchtend gelb bis orange. Die eigentliche Knopf-Blüte ist sehr klein und grünlich purpurn, die vier rundlich-ovalen Hochblätter hingegen bringen es auf einen Gesamtdurchmesser von rund 10 cm pro „Blüte“. Sie sind erst cremefarben, dann weiß mit leichtem Rosa überhaucht und erscheint im Mai. Die ca. 1cm großen roten oder orangenen Früchte reifen im Oktober. Er mag luftfeuchte Lagen, sonnig bis halbschattig und geschützt vor kalten Winden. Der Boden sollte feucht aber gut drainiert sein, humos und sauer bis neutral. Sie ist frostempfindlicher als die anderen Arten und das besonders in jungen Jahren ist der Boden zu nahrhaft , reifen die triebe schwer aus und machen die Pflanze anfälliger. 

Cotinus goggygria – Perückenstrauch

 

Dieser Strauch wächst sparrig und weit ausladend ist im Alter oft genauso breit wie hoch. Er erreicht eine Höhe von bis zu 5m. Er ist sommergrün und hat verkehrt eiförmige bis elliptische Blätter. Er treibt sehr spät in einem frischen Grünton aus. Im Sommer wird das Laub normal blass grün und zum Herbst hin gelborange bis scharlach-rot.

Im Juni/Juli erscheinen gelblichgrüne unscheinbare Blüten, aus denen füsselige Samenstände werden, die ihm seinen deutschen Namen gaben. Er bevorzugt Sonne und normale mäßig nährstoffreiche Böden, die durchlässig und kalkhaltig sein können, er ist sehr anpassungsfähig. Er ist sehr trocken- und hitzeresistent.

Sorten:

 

„Royal Purple“ wird max. 3m hoch, hat schwarzrote metallisch glänzende Blätter und ist in der Herbstfärbung orangerot bis scharlach.

Es gibt zudem weitere Sorten mit gelblichgrünem Laub, oder kräftig rotem.

 

Cotoneaster – strauchige Felsmispel

Es gibt etwa 50 Arten, deren Verbreitung  sich auf das Himalaya und die Gebirge Westchinas beschränkt, aber auch Nordafrika und Europa. Der überaus langhafte Fruchtschmuck macht sie besonders beliebt. Sie bevorzugen sonnige Standorte und kommen als Solitäre besonders gut zur Geltung, da ihr meist bizarrer Wuchs so betont wird.

Cotoneaster acutifolius (=C. lucidus) – spitzblättrige Zwergmispel (Nordchina)

Sie wird bis 3m hoch und ebenso breit, wächst in der Jugend schmal, dann breit mit überhängenden Trieben, sie ist sommergrün und hat elliptische bis 6cm lange dunkelgrün glänzende Blätter deren Unterseite weißlich ist, die Herbstfärbung zeigt sich in Braunrot. Die Früchte sind rundlich und schwarz und nicht bereift. Er ist sehr frosthart und stellt fas keine Ansprüche an den Boden.

Cotoneaster bullatus – runzelige Zergmispel

Sie stammt aus Westchina, wächst dort an Waldrändern und wird bis 3m hoch, oder höher, meist jedoch noch breiter als hoch. Sie wächst malerisch nach außen überhängend, die spitzen eilänglichen Blätter (bis 7cm) sind sommergrün und ledrig, dunkelgrün und runzelig, auf der Unterseite sind sie graugrün behaart und im Herbst nehmen sie eine schöne orange bis braunrote Färbung an. Die zahlreich erscheinenden rötliche Blüten zeigen sich im Mai/Juni, ihnen folgen dann rote bis 8mm große leuchtend rote Beeren, die bis in den Winter an den Sträuchern halten. Sonne bis Halbschatten und schwach saure bis alkalische Böden, die nicht zu nährstoffarm sind reichen den relativ anspruchslosen Pflanzen, sie sind gut frosthart und windfest.

Cotoneaster dielsianus – Graue Felsmispel

Sie stammt aus China, wird bis 3,5m hoch und ist sommergrün. Sie hat eirundliche bis 2,5cm lange dunkelgrün glänzende Blätter, deren Unterseite gelblich filzig ist, oft färben sie sich gelb bis braunrot zum Herbst. Im Juni blühen Schirmrispen in rosa oder weiß, hochrote, kugelige Früchte(0,5-0,8cm) schmücken ihn ab Herbst. Sonne bis Halbschatten, Bodenansprüche kaum, gut frosthart.

Cotoneaster divaricatus – Sparrige Felsmispel

Aus China, sparriger Wuchs bis 3m hoch, fächerförmige Seitenzweige, kann bis zu 5m breit werden, sommergrün, lanzettliche dunkelgrüne Blätter (2,5cm), deren Unterseite hellgrün und leicht behaart ist, Blüten im Juni weiß bis rötlich, glänzend dunkelrote, ovale Früchte (1cm lang), oberflächennahe Hauptwurzeln, toleriert alle Böden schwach sauer bis alkalisch, frosthart, schatten-, hitze- und trockenheitsverträglich.

Cotoneaster multiflorus – Vielblütige Zwergmispel

Stammt aus dem Kaukasus, wird 3m hoch und im Freistand oft noch breiter, sommergrün, große (bis 6cm) mittelgrüne, breit eiförmige Blätter, Herbst gelb bis rotbraun, Schirmrispen mit über 20 weißen Einzelblüten(Mai/Juni), kirschrote bis knapp 1cm große Früchte, Sonne, schwach saure bis alkalische Böden, auch trockenere, sehr frosthart.

Crataegus - Weiß-und Rotdorn

Crataegus laevigata – Zweigriffeliger Weißdorn

Der in Europa häufig an Waldrändern, in Hecken und auf brachflächen anzutreffende Weißdorn bevorzugt  frische, nährstoffreiche, humose tiefgründige Lehmböden. Der pH-Wert sollte schwach sauer bis leicht alkalisch sein. Es ist meist ein dicht beasteter, sparrig verzweigter Großstrauch, von 2-6m Höhe. Er hat dornige Zweige und ist sommergrün, die Blätter sind verkehrt eiförmig und 3-5fach gelappt. Sie wirken ledrig und sind glänzend dunkelgrün, unterseits mattgrün, im Herbst färben sie sich gelb bis orange. Die Blüten erscheinen im Mai (ca. 2 Wochen vor C. monogyna) in weißen endständigen Schirmrispen. Die scharlachroten, kleinen ovalen mehligen Früchte mit Steinkernen sind essbar, aber geschmacklich machen sie wenig her, sie wurden früher zu Marmeladen und Kompott verarbeitet. Er liebt sommerliche Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit und gedeiht in Sonne bis Halbschatten, er ist absolut frosthart, schnittverträglich und windfest.

Crataegus laevigata „Paul´s Scarlet“ – Echter Rotdorn

Großstrauch oder kleiner Baum mit 4-8m Höhe, vom Blatt her wie C. laevigata, Blüten im Mai/Juni in karmesinrot, stark gefüllt. Tiefreichendes Wurzelwerk, sonniger Standort, Boden siehe oben. Sehr frosthart und stadtklimafest.

Crataegus monogyna – Eingriffeliger Weißdorn

Verbreitet in Europa bis nach Westasien, an Waldrändern, Hecken… vorzugsweise auf kalkhaltigen sandig-steinigen oder reinen Ton- und Lehmböden. Er wächst stärker als C. laevigata und wird zu einem stark bedorntem Großstrauch oder Kleinbaum mit runder Krone, erreicht Höhen bis 6, seltener auch 10m. Er ist sommergrün und hat bis zur Mittelrippe eingeschnittene Blätter in dunkelgrün, die aber kaum glänzen und unterseits bläulich scheinen. Die Blüten erscheinen in endständigen Schirmrispen im Mai in großer Fülle, die dunkelroten Beeren mit einem Kern sind essbar, mehlig und fad im Geschmack, halten sich aber bei bis zu –8°C noch am Strauch und bleiben verwendbar. Er ist frosthart, windfest und verträgt sommerliche Trockenperioden. Sehr gutes Regenerationsvermögen, selbst sehr alte Pflanzen, die man direkt über dem Boden abschneidet treiben wieder willig durch.

Crataegus x prunifolia – Pflaumenblättriger Weißdorn

Straff aufrechter, stark bedornter , dicht verzweigter Strauch oder Baum mit graubrauner Rinde und leicht gebogenen Dornen. Glänzend dunkelgrüne Blätter, oval mit scharf gesägtem Rand. Sommergrün mit flammend gelbroter Herbstfärbung, vielblütige weiße Schirmrispen ab Mai, später scharlachrote Früchte, zahlreich, bis 1,5cm dick. Er wird bis 7m hoch und eignet sich als Straßenbaum, in Parks, größeren Gärten und vor allem auch als Vogelschutz- und Nährgehölz. Er braucht Halbschatten, lieber noch Sonne und gut drainierten, aber nährstoffreichen Boden, ist pH-Wert-neutral und verträgt feuchte wie trockene Standorte, ist sehr frosthart, windfest, schnittverträglich und kann Hitze und Trockenheit ertragen. Die Sorte „Splendens“ hat eine noch intensivere leuchtend orange-rote Herbstfärbung.

Cytisus – Ginster

 

Diese Gattung umfasst etwa 70 Arten, vorwiegend aus dem Mittelmeerraum. Sie sind sommer- bis immergrün und haben meist kleine dreiteilige Blättchen, die oft wie auch die jungen Triebe behaart sind. Die Schmetterlingsblüten der Wildarten sind meist gelb oder weiß. Er zählt zu den Pioniergehölzen und bindet Luftstickstoff und verbessert stickstoffarme Böden. Die Ginster mögen volle Sonne und nicht zu nahrhaften, durchlässigen Boden. In sehr strengen Wintern mit Kahlfrösten empfiehlt sich ein Schutz mit Tannenreisig.

 

Aufrechten Wuchs zeigen die Sorten Allgold(gelb), Hollandia(rubin bis malvenfarben) und Zitronenregen von Cytisus x praecox (Elfenbeinginster, bis 2m, hellgelb bis rahmweiße Blüten,kalkempfindlich) sowie alle Cytisus scoparius Hybriden(oft gehandelte Gartensorten in verschiedenen Farben, Besenginster). Cytisus x beanii ( Kriechginster, sommergrün, intensiv gelbe Blüten, sandig humosen Boden)

C. decumbens (Zwergstrauch, leuchtend bis dunkelgelbe Blüten, hitzeverträglich, neutralen Boden)

C. x kewensis (Zwergelfenbeinginster, sommergrün, Blüten weiß bis cremegelb, trockenheitsverträglich, eher schwach saurer Boden )

C. purpureus (Purpurginster, sommergrün, Blüte purpur bis rosa, kalkliebend, aber tolerant, hitze- und frostbeständig ) zeigen eher niedrigen, teils kriechenden Wuchs.

 

Beliebte Sorten der Scoparius Gartenformen: Andreanus splendens (gelb-braun), Burkwoodii (rosa-gelb), Daisy Hill (reingelb mit rotem Rand), Dorothy Walpole (knallgelb mit kardinalrot), Dragonfly (gelb mit orangerot), Firefly (gelb-rot-braun), Golden Sunlight (knallgelb), Luna (pastellgelb mit zarten braunen Streifen), Roter Favorit (bronzerot), Red Wings (weinrot verblassend ins altrosa).

 

Davida involucrata var. vilmoriniana – Taschentuchbaum / Auf-Wiedersehen-Baum/ Taubenbaum

Er ist schon eine kleine Rarität, stammt aus Westchina und ist in unseren Breiten nicht allzu bekannt. Er wird ein kleiner Baum mit breit pyramidenförmigem Aufbau, mitunter auch nur Großstrauch, er erreicht 8-15m Höhe in der Heimat auch 20m. Seine Rinde ist oliv bis gelblichbraun und erinnert an Hartriegel (er gehört zu den Hartriegelgewächsen). Er hat hellgrüne lindenähnliche Blätter mit grob gezähntem Rand, die bis 14cm lang werden können. Die Blüten sind rotbraune Knöpfchen aus vielen männlichen und nur  einer weiblichen Blüte, die von 2 cremeweißen, kahnartig geformten Hochblättern umgeben sind, von denen das eine ca. 16 cm lang ist, das andere halb so lang. Er blüht ca. 3 Wochen lang im Mai / Juni. Die Früchte erinnern an grüne Walnüsse und enthalten 3-5 Samen. Die Wurzeln sind wenig verzweigt und daher empfindlich, er möchte warm und sonnig geschützt stehen, ist sehr bodentolerant bevorzugt aber nahrhafte, leicht feuchte Böden mit guter Drainage, da er staunässeempfindlich ist. In der Jugend etwas empfindlich ist er im Alter ausreichend frosthart, blüht nach 12-15 Jahren, bei verpflanzten Exemplaren setzt die Blüte oft früher ein.

http://commons.wikimedia.org/wiki/Davidia_involucrata?uselang=de

 

Deutzia – Deutzie

 

Sie gehören aufgrund ihres Blütenreichtums und der Anspruchslosigkeit eigentlich in jeden Garten. Die mittelhohen Sträucher wachsen straff aufrecht, manchmal leicht überhängend und sind sommergrün, stammen ursprünglich aus Ostasien, Wildformen sind aber kaum in Kultur. Die Zuchtformen gehen vielfach auf den französischen Züchter LEMOINE zurück. Sie eignen sich zur Einzelstellung, aber auch als Blütenhecke. Wichtig ist ausreichend Feuchtigkeit während der Blütezeit, an den Boden stellt sie keine hohen Ansprüche, ist anpassungsfähig an den pH-Wert und benötigt lediglich einen etwas gehaltvollen Boden. Es empfiehlt sich ein leichter Rückschnitt nach der Blüte.

Deutzia x lemoinei Boule de Neige : kleiner Strauch, langsam wachsend, rahmweiße Blüten und graugrünes Blatt, sonniger Standort, gut frosthart

Deutzia gracilis – zierliche Deutzie, Maiblumenstrauch: aus Japan, sommergrün, weiße glockige Einzelblüten an Rispen, reichblühend Mai/Juni, Neuaustrieb spätfrostgefärdet.

Deutzia x kalmiiflora: kleiner Strauch mit bogig überhängen Zweigen, sommergrün, blätter unterseits behaart, Blüten innen weiß-rosa, außen rosa bis blaurot, reichblühend, Knospen malvenfarben, gut frosthart

Deutzia x magnifica : Hoher, straff aufrechter Strauch, sommergrün, bis 4m, reinweiße, große, gefüllte Blüten in dichten Doldenrispen, sonnig – halbschattig, nahrhaften, feuchten Boden, sehr frosthart

Deutzia x hybrida Mont Rose: mittelhoch, bis 2m, sommergrün, große offene malvenrosa Blüten, Blütezeit Juni, Boden-Standort siehe oben

Deutzia x rosea : klein, bis 1,5 m, sommergrün, dunkelgrünes Laub, rosa, innen weiße Blüten, Sonne bis Halbschatten

Deutzia scabra Grandissima: hoch, bis 3m, aufrecht, später trichterförmig, sommergrün, rauhe dunkelgrüne lanzettliche Blätter, Knospen zartrosa, Blüten reinweiß, stark gefüllt an langen Rispen, überreich blühend – Juni bis Juli

Deutzia scabra Plena: hoch ,bis 4m, dunkelgrünes Laub, Blüten außen schwach rosa, innen weiß, dicht gefüllt, glockig, Massenblüher von Juni bis Juli

Enkianthus campanulatus – Prachtglocke

Sie stammt aus den Bergwäldern Japans und wächst schlank aufrecht mit etagig angeordneten Zweigen, die quirlständig wachsen. Sie ist sommergrün, die Blätter relativ klein und eliptisch, sie färben sich im Herbst feurigrot bis gelb. Die Blüten erscheinen vor dem Blattaustrieb in vielen kleinen glockenförmigen gelblichen Blüten mit roter Aderung. Sie mag es schattig bis halbschattig, ist kalkmeidend und liebt Feuchtigkeit und sauren humosen Boden. Man schätzt sie wegen ihrer langen Blütezeit. Sie ist gut frosthart.

Euonymus – Spindelbaum

Allgemeines: Eine sehr alte Pflanzenfamilie, die seit dem Tertiär auch in Europa verbreitet war. Sie zählt heute noch etwa 175 Arten, meist laubabwerfender Sträucher und Bäume. Ein typisches Merkmal sind die vierkantigen Zweige, die oft mit Korkleisten besetzt sind. Eine besondere Zierde sind die leuchtend rot gefärbten 4-5fächrigen Kapseln mit dem leuchtend orangenen Arillus, der weiße oder schwarze Samen enthält. Das Rotkehlchen hat diese Früchte zu ihrer Lieblingsspeise gewählt. Einige der Art gehören zu den schönsten Herbstfärbern und können solitär als auch in Hecken hervorragende Wirkung erzielen, besonders das heimische Pfaffenhütchen sollte schon der Vogelwelt zuliebe vermehrt gepflanzt werden.

Euonymus alatus – geflügeltes Pfaffenhütchen / Korkspindel

Diese Art stammt aus Japan und Westchina, wächst langsam und sparrig mit weit ausladenden Ästen. Er kann bis zu 4m hoch werden. Die Äste sind grün und kantig mit 4 Korkleisten versehen. Er ist sommergrün und hat elliptische Blätter in einem mittleren Grün, unterseits heller. Im Herbst färben sie sich karminrot bis lilarot und lassen die Sträucher über große Entfernung leuchten. Im Schatten fällt die Färbung matter aus. Die im Mai erscheinenden Blüten sind grünlichgelb und unscheinbar. Die Fruchtkapseln sind rot, der Arillus orange bis hellrot, der Fruchtansatz jedoch meist gering. Er toleriert fast alle nicht so trockenen Böden und verhält sich tolerant gegenüber dem pH-Wert. Ideal sind eher saure, gleichmäßig feuchte und nahrhafte Böden. Er ist frosthart, verträgt Rückschnitt, Umpflanzen und Schatten gut. Die Sorte „Compactus“ wird nur bis 1,5m hoch, eignet sich also für kleinere Gärten, die kantigen Zweige sind nicht immer, aber meist mit Korkleisten bedeckt, die Blätter sind zur Hälfte leicht nach unten gebogen, sonst wie die Art.

Euonymus europaeus – Pfaffenhütchen

Ist in den meisten europäischen Gebieten vertreten und bevorzugt Auenwälder, Hecken, Waldränder auf nährstoffreichen, tiefgründigen, meist kalkreichen Lehm- und Tonböden. Er wächst oft etwas sparrig und wird bis zu 6m hoch, dann aber oft auch 4m breit. Die Zweige sind vierkantig oder gerieft, die Korkleisten nur selten vorhanden, er ist sommergrün und hat elliptische Blätter, die bis 8cm groß werden und giftig sind. Die gelblich-grünen, im Mai/Juni erscheinenden Blüten sind unscheinbar aber gute Nektarlieferanten für beispielsweise Bienen. Die Früchte sind rosa bis karminrot und 4-lappig, der Arillus leuchtorange, sie reifen ab August bis Oktober und sind stark giftig. Er mag es sonnig und bevorzugt Böden mit neutralen, bis alkalischen Verhältnissen, da er sehr kalkliebend ist. Der Boden sollte nahrhaft und nicht zu trocken sein, Nässe wird vertragen. Er ist frosthart, windfest, verträgt Sommerdürre und Hitze ebenso wie Überschwemmungen im Auenbereich. Die Wurzelrinde enthält bis zu 15% Guttapercha, ein Kautschuk ähnelnder Stoff zur Isolierung von Kabeln.

Exchorda x macrantha „The Bride“ – Prunkspiere, Radspiere, Brautspiere

Kleiner Strauch, bis 2m, mit stark überhängenden Ästen. Sie ist sommergrün, hat verkehrteiförmige, längliche hellgrüne Blätter (3-7cm) und weiße blüten in 10cm langen dicht besetzten Trauben. Sie blüht im Mai und das außerordentlich reich, auch als junge Pflanze, die Einzelblüten sind bis zu 4cm groß. Sie mag es sonnig und wächst auf tiefgründigem, feuchtem, nährstoffreichem Boden und meidet Kalk. Sie treibt früh aus ist aber erstaunlich unempfindlich gegen Spätfröste, selbst bei -10°C nimmt sie keinen Schaden.

Exchorda racemosa – Chinesische Radspiere

Großstrauch bis 4m hoch mit überhängenden Zweigen, Blätter hellgrün, früher Austrieb, Blütentrauben mit bis zu 10 Einzelblüten in reinem Weiß. Als Früchte werden 5-rippige Kapseln ausgebildet, sie blüht ebenfalls im Mai und mag es sonnig. Auch sie mag keinen Kalk, weiteres siehe oben.  

Forsythia – Forsythie, Goldglöckchen

Erst seit dem 19.Jahrhundert aus China und Japan eingeführt erfreuen sie sich größter Beliebtheit wegen ihrer zeitig erscheinenden leuchtend goldgelben Blüten. Sie sind sommergrün und mittelgroß, sowie ausgezeichnete Schnittblumen, welche besonders zu Ostern beliebt sind. Die Blüten erscheinen in Büscheln an den Knoten der Zweige . Sie stellen keine großen Ansprüche an den Boden, etwas Düngung und Kompost, sowie ein Rückschnitt der alten Zweige fördern das Wachstum. Man vermehrt sie durch Stecklinge im Frühsommer.

Forsythia x intermedia – Gartenforsythie

Sie ist ein ausladender sommergrüner Strauch mit lanzettlichen dunkelgrünen Blättern. Sie wird etwa drei Meter hoch und noch breiter.  Sorten sind: Lynwood, Spectabilis, Arnold Giant, Beatrix Farrand und Karl Sax, alle zeichnen sich durch besonders große Blüten aus.

Forsythia suspensa – Hängeforsythie 

Sie kommt aus China und wird bis 3m hoch, wenn man sie stützt.

Forsythia viridissima

Ist halbimmergrün und etwa um 2m groß, aus China stammend. Sie hat starre, dickere Zweige, blüht vom mittleren bis späten Frühjahr. Es gibt verschiedene Kulturvarietäten, zum Beispiel: Bronxensis, kaum höher als 30 cm und mit blassgelben Blüten.

Gleditsia triacanthos „Sunburst“ – Goldgleditschie

Kleinerer Bum oder großer Strauch, der breit kegelförmig wächst und locker verzweigt ist, er wird bis zu 12m hoch und etwa halb so breit. Er ist sommergrün und hat einfach oder doppelt gefiederte Blättchen, die bis 3cm lang sind und goldgelb, später hellgrün und im Herbst bräunlich. Es erscheinen unscheinbare weißliche Blüten in Trauben im Juni, Früchte setzt er keine an und die Triebe sind dornenlos. Er ist sehr bodentolerant und anpassungsfähig. Allerdings bevorzugt sie gleichmäßig feuchte, nährstoffreiche Standorte , sauer bis alkalisch. Ist die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen jedoch zu gut, kann es zu Frostschäden kommen.  Er ist ausreichend frosthart, sehr salztolerant, erträgt Hitzeperioden (zwar Blattfall, jedoch sofortiger Neutrieb nach Regen), kann auch Überschwemmungen vertragen, das  Holz ist jedoch in windigen Lagen etwas windbruchgefährdet.

Halesia carolina – Schneeglöckchenbaum

 

Sie kommen wild in Nordamerika an Flußufern vor auf nährstoffreichen, sauren Böden. Es werden größere Sträucher oder kleine Bäume mit bis zu 6m Höhe. Sie sind sommergrün, die Blätter kräftig grün und eiförmig, im Herbst wird das Laub erst spät gelblich. Sie haben  im Frühjahr(April/Mai) glockenförmige weiße Einzelblüten, am vorjährigen Holz. Sie bevorzugt einen geschützten Standort in der Sonne oder im Halbschatten. Guter, humoser Gartenboden, gleichmäßig feucht aber durchlässig ist ideal. Sie benötigt sauren Boden, gedeiht dort wo auch Rhododendren wachsen und ist sehr gut frosthart und wenig krankheitsanfällig.

Eine andere Art ist Halesia monticola, sie wird bis 12m hoch, ist Halesia carolina sehr ähnlich, hat aber größere Blüten, ebenfalls glockig und in der Knospe zartrosa. Sie blüht im Mai.

 

Hibiskus syriacus – Garteneibisch / Freilandhibiskus

Derzeit führen wir eine große Auswahl an verschiedenen Hibiskus-Sorten, die alle in unseren Breiten absolut  winterhart sind und mit ihren schönen Blüten bezaubern, die einfach oder gefüllt sind und in den Farben Weiß, Blau und Rosa erscheinen oder als Blüten mit dunklem Auge. Die Blüten sind groß und malvenähnlich und erscheinen von Juli bis September.

Er stammt aus China und Indien und wird bis 3m hoch, eignet sich als Solitärpflanze oder für Hecken. Er treibt sehr spät, erst Anfang Mitte Mai aus und benötigt nährstoffreichen, sandig-lehmigen Boden mit guter Drainage. Er kann schwach sauer bis alkalisch sein. Die Blätter erinnern in ihrer Form an Chrysanthemenblätter und sind kräftig grün, im Austrieb oft etwas heller und im Herbst verfärben sie sich gelblich.

Der Garteneibisch blüht am diesjährigen Holz und verträgt daher Schnitt gut, und hat auch keine p

Probleme, wenn in starken Wintern mal Triebspitzen zurückfrieren.

Sortenbeispiele:

„Ardens“ – purpurrot-violett mit weinrotem Mittelfleck, stark gefüllt

„Coelestis“  - pastellviolett (bläulich) mit bordeaux Mittelfleck

„Duc de Brabant“ – blaurot gefüllt mit dunkelrotem Mittelfleck

„Hamabo“ – rosa, zum Rand hin dunkler, streifig, großer dunkelroter Mittelfleck

„Lady Stanley“ – zartrosa, rosa-weiß, dunkelroter Mittelfleck, gefüllt

„Oisseau Bleu“ – blauviolett mit dunkelrotem Mittelfleck, besonders große Blüten

„Red Heart“ – weiß mit kleinem bordeaux-farbenen Mittelfleck, großblumig

„Rubis“ – rubinrot mit dunklerem Mittelfleck

„Totus Albus“ – weiß, einfach

„William R. Smith“ – weiß, großblumig, Blütenblätter leicht gewellt

„Woodbridge“ – blaurot bis malvenfarben, einfach, kleiner dunkelroter Mittelfleck

Hibiscus moscheutos -  Sumpf-Hibiskus

Der  Sumpfhibiskus stammt aus den Feuchtgebieten der USA und hält bei uns seit einigen Jahren immer mehr Einzug in die heimischen Gärten. Er hat schon riesige Blütenknospen, aber wenn sich seine Blüten mit einem Durchmesser von 25 cm öffnen, spätestens dann fasziniert er jeden Blumenfreund. Er ist eine winterharte Staude, die bis zu  -25 °C aushält, und vollkommen einzieht. Im Mai, wenn die Tage länger werden und die Sonne den Boden stärker erwärmt treibt er wieder aus und blüht dann etwa ab Mitte Juli, je nach Witterung. Er benötigt einen feuchten und nährstoffreichen Boden in vollsonniger Lage, im Winter sollte er mit Mulch oder Laub abgedeckt werden und der Boden sollte nie austrocknen. Die Mulchschicht sollte dann im Frühjahr beim Austrieb wieder entfernt werden, in Jahren wie diesem (2010), nach einem langen Winter und kalten Frühjahr ist dies meist nicht vor Anfang Juni nötig. Die Pflanze wird bis zu 1,2m hoch und blüht in weiß, rosa oder rot.

 

Hypericum – Hartheu / Johanniskraut

Zu dieser Pflanzengruppe gehören niedrige Stauden, Halbsträucher und Stäucher, sowohl sommergrüne als auch immergrüne. Die Blüten bestehen aus 5 Kelch- und 5 Kronblättern, die gelb gefärbt sind, die Früchte sind 5klappige Kapseln, Steinfrüchte oder Beeren. Es gibt etwa 400 Arten auf der nördlichen Hemisphäre und in tropischen Gebirgen.

Hypericum androsaemum – Mannsblut

Verbreitet in West- und Südeuropa an lichten Gebüschen und feuchten, schattigen Plätzen. Halbimmergrün, bis 1m hoch, eirundlängliche Blätter, Basis herzförmig, gerieben aromatisch duftend, goldgelbe Schalenblüten, Einzelblüte bis 2,5cm groß (Juni/August), kugelige zunächst rote später schwarze, lang haftende Früchte. Sonne bis Halbschatten und nicht zu trocken, sonst keine besonderen Ansprüche.

Hypericum calycinum – niedriges Johanniskraut

Von Südosteuropa bis Kleinasien verbreitet, oft in Buchenwäldern, wintergrüner, schnell wachsender und Ausläufer bildender – Teppich bildender Halbstrauch, der bis 30 cm hoch wird. Stupfgrüne ledrige winter- bis immergrüne Blätter, goldgelbe Schalenblüten (7cm), die andauernd von Juli bis September erscheinen, weit aus der Blüte ragende Staubgefäße, Kronblätter überlappen nicht. Es steht sonnig bis halbschattig und hat dichtes oberflächennahes Wurzelwerk, frische humose und gut durchlässige böden werden bevorzugt, aber auch sandige trockenere Böden toleriert, schwach sauer bis leicht alkalisch, nicht zu schwere nasse oder verdichtete Böden, gedeiht auch im Wurzeldruck von Bäumen, friert in starken Wintern zurück, treibt aber wieder gut durch.

Hypericum errectum „Gemo“ (=H. kalmianum)

Wildform stammt aus Japan. Niedrig, halbimmergrün, bis 1m, knallgelbe kleinere (3cm) Schalenblüten, frischgrüne schmale längliche Blätter , länglich-ovale Samenkapseln, ziemlich filigran anmutende Staude. Frosthart friert nicht zurück, benötigt gut drainierten Boden.

Hypericum errectum „Hidcote“ (H. patulum „Hidcote“, „Hidcote Gold“)

Kleiner Strauch mit überneigenden Trieben, bis 1,5m hoch, meist nur wintergrün, länglich eiförmige dunkelgrüne, unterseits bläuliche Blätter, 5-7cm breite Blüten in leuchtendem Gelb. Blüht ununterbrochen von Juli bis Oktober.

Hypericum x moserianum (H. calycinum x H. patulum)

Kleiner Halbstrauch, straff aufrecht, bis 80cm hoch, wintergrün, mattgrüne ovale etwas ledrige Blätter, bis 6m breite leuchtendgelbe Schalenblüten, blüht von Juli bis Oktober Staubgefäße bis 2cm lang, färben sich nach Regen rot. Oberflächennahe Wurzeln, macht keine Ausläufer. Sonniger bis halbschattiger Standort, Boden nahezu egal, guter Wasserabzug wichtig. Diese Sorte verträgt Hitze und Trockenheit gut ist aber spätfrostempfindlich, wenn sie zurückfriert treibt sie aber nach Schnitt wieder gut durch.

Hypericum patulum var. henry  (H. forrestii)

Stammt aus China, kleiner aufrechter, dicht buschiger Strauch. Bis 1m hoch, sommergrün, eiförmige 5-7cm lange Blätter in mattem Grün, unterseits hellgrün, im Herbst rötlich. Reich blühend von Juli-September, Einzelblüten bis 5cm groß und gelb, Früchte unscheinbar, sonnig geschützter Standort, gute Drainage, ausreichend frosthart.

Kerria japonica – Ranunkelstrauch

 

Ein sehr bekannter und weit verbreiteter Strauch für hecken und zur Einzelstellung. Er wächst aufrecht, später überhängend mit dünnen grünen Zweigen, ist sommergrün und hat ovale Blätter, treibt früh aus. Herbstfärbung ist ein unspektakuläres Gelbgrün. Die zahlreichen goldgelben Blüten erscheinen im April-Mai. Er bildet Ausläufer und neigt zum Wuchern. Er toleriert alle nicht zu trockenen und durchlässigen Böden und verträgt auch Schatten und ist frosthart.

 

Schöner ist die Sorte Pleniflora mit ihren größeren dicht gefüllten goldgelben Blüten. Sie blüht im Mai- Juni und besonders nach einem Rückschnitt blüht sie im September nochmal weniger voll nach.

 

Kolkwitzia amabilis

 

Ein im späten Frühjahr blühender und aus China stammender dicht wachsender Strauch, der nach dem deutschen  Botaniker R. Kolkwitz benannt wurde. Die Blätter sind breit eiförmig und zugespitzt, stumpf grün, unterseits hellgrün und im Herbst bräunlich. Die rosaweißen Blüten erscheinen in endständigen Doldentrauben und sind glockenförmig, erinnern an Weigelienblüten. Die Kolkwitzie verträgt Sonne und Halbschatten, an den Boden stellen sie so gut wie keine Ansprüche und vertragen auch alkalische Böden. Sie sind sehr frosthart, gedeihen auch im Halbschatten unter Bäumen und vertragen Dürre. Erhalten sie eine zu gute Düngerversorgung, dann blühen sie nur spärlich.

Malus - Zierapfel

Malus – Zierapfel

Diese Gattung umfasst ca. 35 Wildarten, die in Europa, Asien und Nordamerika heimisch sind. Es werden aber nur rund 10 von ihnen im Ziergarten Verwendung finden. Zu den beliebtesten Wildformen gehören: Malus floribunda, Malus hupehensis, Malus prunifolia, Malus  toringo (= M. sieboldii) und  Malus toringo var. sargentii . Mehr Bedeutung ist jedoch den Art-Hybriden zuzuschreiben. Vor allem amerikanische Züchter haben versucht das Sortiment zu verbessern, es soll hunderte Sorten geben. Die Zieräpfel zaubern mit ihrer ungeheuren Blütenfülle Höhepunkte und stehen Zierkirschen in nichts nach. Während sie im Sommer weit in den Hintergrund treten, zeigen sie sich im Herbst mit reichlich Fruchtbehang und oftmals farbigem Laub von ihrer zweitschönsten Seite. Die Früchte sind genießbar, können zu Gelee verarbeitet werden, oder kandiert das Büffet oder Torten und Cocktails zieren. Sie haben zudem eine große Bedeutung als Winterfutter für heimische und durchziehende Vögel und mancherlei sonstigem Getier.

Sie mögen einen sonnigen Standort und sind sehr anpassungsfähig, bevorzugen aber mittelschwere, leicht feuchte, nahrhafte Böden, die locker humos und sauer bis neutral sein sollten. Als optimal gilt ein pH-Wert von 5-6,5. Sie sind gut frosthart und meist langlebiger als Zierkirschen, einige Sorten werden von Raupen heimgesucht oder neigen zu Schorfbefall. Sie blühen im Mai / Juni.

Sortenübersicht – es sind nur einige, wechselnd bei uns im Angebot.

Rosa-Weinrote Blüten:

„Brandy Magic“ – dunkelrosa Blüte – orangegelbe Früchte – bis 6m hoch

„Cardinal“ – magentarosa – dunkelrot – bis 5m hoch

„Coccinella“ – rotviolett – dunkelrot – bis 6m

„Dark Rosaleen“ – weißrosa – dunkelrot – bis 6,5m

„Red Splendor“ – violettrosa – bräunlichviolett – bis 6m

„Royalty“ – rubinrot – dunkelrot – bis 6m

„Rudolph“ – blaurot bis roosarot – orange – bis 6m

„Van Eseltine“ – rosa/blaurot, halbgefüllt – gelb bis orangerot – bis 6m

Weiß blühend:   

„Bob White“ – weiß – gelb/rotbraun – 6m

„Butterball“ – weiß, zartrosa Hauch – gelb, leicht glänzend – 6m

„David“ – weiß mit lila-rosa Zeichnung – rotbraun bis orangerot – 6m

„Evereste“ – weiß – orangerot – 6m

Floribunda – weißlich rosa – gelb bis rötlich – 5m

„Golden Hornet“ – weiß – gelb – 6m

„John Downie“ – weiß – gelb bis rot – 6m

„Red Juwel“ – weiß – kirschrot – 5m

„Red Sentinel“ – weiß – kirschrot – 5m

Sargentii Veredelung – weiß – dunkelrot – 3m

„Street Parade“ – weiß- blaurot – 6m

Sylvestris – weiß – gelbgrün mit rotem Hauch – bis 10m

Toringo – weiß - gelborange/maisgelb – 7m

Toringo „Brouwers Beauty“ – zartrosa bis weiß – gelborange – 6m

Toringoiodes – weiß – gelb bis aprikot – 8m

Tschonoskii – weiß – gelbgrün mit rot – 12m

„Wintergold“ – weiß – gelb – 8m

In Grün markiert sind die am ehesten verfügbaren Sorten.

Zierapfel - Baumschule Späth